Band 
Dritter Teil.
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Sein kram und baldt außreissen.Straklsundt willt gwissz kein Räuber hanUnd dir das deine nemmen lahn,

Dich Lieber darumb schmeissen.

Das heist dem Keisser sReich vermehrt,Wann trew Stend werden gantz außzehrt,Von land und leut verjaget.

Des Keissers hertz den frieden liebt,

Der Fridlender das Reich betrübt,

Sein Ehrgeits jhn so plaget.

Wann der Adler soll schwingen sich,

Die Fädern must außrupfen nichtAus seinen Edlen glidern,

Auff schwachen beinen er wurd stehn,

Solt ungleich von Nort Osten wehn, 1Unnd gar ligen darnider.

Wolt Gott es hett manch Erlich MannIm Anfang wie Stralsundt gethan,

Sich seiner Haut gewehret,

So war manch trewer Stand im ReichGemacliet nicht den Betlern gleichUnd also außgezehret.

Darumb Teutsehland tku daagen auff.Mercke Was des walsteiners hauffIn jhren Schiiten füren,

Wo du in dlenge wirst zsehen,

So Wirts dir zlest an dgurgel gehen.

Der grosse schlag dich rühre.

73. Abschiedsvede Gustav Adolfs an die Ständedes Reichstags zu Stockholm, 19. Mai 1630.

Styffe, Konung Gustaf II. Adolfs Skrifter, S. 628 ff. Übersetzung- nachMax Schilling. — Gekürzt.

So wisset denn, indem ich Gott den Allmächtigen zum Zeugen an-rufe, durch dessen Vorsehung wir hier versammelt sind, daß ich nichtaus eigenem Antriebe, oder aus Lust zum Kriege diesen Feldzug unter-nehme, sondern daß ich vielmehr schon durch einige Jahre hindurchseitens der Kaiserlichen dazu gereizt und bewogen worden bin: sowohldurch die Aufnahme unseres Sendboten nach Lübeck, als auch durch

1 Sollte Schweden das. Reich angreifen.