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und dem zum peloponnesischen Bunde gehörigen K o -431 v.Chr. rintli aushrach, bot ihnen den Vorwand zum Kriege.
So wandten die Athener und Spartaner die Waffen, die sievereint so ruhmreich gegen den äußeren Feind geführt,gegeneinander, und ein verderblicher Bruderkrieg ent-brannte, welcher der peloponnesisclie genannt wird,weil mit Sparta der ganze peloponnesische Bund gegenAthen kämpfte. Perikies sah dem schweren Kampfe imVertrauen auf die Flotte und die Befestigung der Stadtfurchtlos' ins Auge. Sobald die Spartaner und ihre Ver-bülndeten mit Übermacht in Attika einfielen, so flüchtetenauf seinen Kat die Bewohner des offenen Landes mit ihrerHabe hinter die großen Mauern, an welchen die Wut desFeindes wirkungslos abprallte. Freilich wurde das Landweit und breit verwüstet; aber Perikies vergalt Gleichesmit Gleichem, indem er mit der Flotte die feindlichen In-seln und Küsten heimsuchte. Da kam über Athen einFeind, auf den keine menschliche Weisheit hatte gefaßtsein können. Durch Handelsschiffe wurde aus dem Mor-genland eine gräßliche Pest eingeschleppt, die fünf Jahrehindurch in der mit Menschen überfüllten Stadt wütete.Unzählige, jung und alt, arm und reich fielen ihr zum42s v. Chr. Opfer. Auch Perikies wurde von ihr dahingerafft, einunersetzlicher Verlust für Athen, zumal in solcher Zeit.Trotz des namenlosen Unglücks blieb dieses indes auf-recht. Lange wogte der Krieg, von beiden Seiten mit blu-tigen Greueln befleckt, hin und her. Ganz Griechenlandteilte sich; die einen Gemeinwesen traten auf Athens, dieandern auf Spartas Seite. Sogar in den einzelnen Städtenbekämpften sich die Parteien mit wildem Grimm. Nachzehn Jahren war man endlich auf beiden Seiten des Blut-421 v. Chr. vergießens müde, und ein Friede kam zustande, nach wel-chem sich beide Parteien Zurückgaben, was sie vor demKriege besessen hatten.
2. Krieg in Sizilien (415—41S). Alkibindes.— Hätte noch der weise Perikies an der Spitze der Athenergestanden, so würde er ihnen geraten haben, auf der Hut