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Kreuz schlagen; was mit dem Leben davonkam, wurdein die Sklaverei verkauft. Von Pliönizien aus schlugAlexander den Weg nach Ägypten ein. Hier, wo diepersische Herrschaft längst verhaßt war, wurde er als Be-freier empfangen und stiftete sich ein dauerndes, fried-liches Denkmal, indem er in der Nähe der Nilmündungenden Grund zu der nach ihm benannten Hafenstadt Ale-xandria legte, die rasch zum Welthandelsplatz empor-blühte.
5. Schlacht hei Gauguin ela (331 v. Ohr.). —Jetzt erst, nachdem sich Alexander der Küstenländer ver-sichert hatte, machte er sicli auf, um in das Innere desPerserreiches einzudringen. Wiederholt hatte ihm DariusFriedensvorschläge gemacht und ein großes Lösegeld fürseine Familie, sowie die Hand seiner Tochter und dieHälfte seines Reiches angeboten. Als Alexander seinenGenerälen die Anträge des Perserkönigs mitteilte, meinteParmenio, der tüchtigste unter ihnen, er nähme sie an,wenn er Alexander wäre. „Ich auch,“ versetzte der König,„wenn ich Parmenio wäre.“ In seiner Seele stand fest, daßdas ganze Morgenland sein werden müsse. Durch frischeTruppen verstärkt, setzte er mit 40,000 Mann zu Fuß und7000 Reitern ungehindert über die Ströme Euphrat und331 v.Chr. Tigris. Erst in Assyrien, hei der Stadt Gaugamela,traf er auf Darius, der ihn mit ungeheuren Heeresmassen,mit Sichelwagen und Elefanten erwartete. Aber washalfen diesem die zahllosen Haufen gegenüber einem Feld-herrn, wie Alexander, und seinen im Kampfe gehärtetenMakedoniern! Wieder wurden die Perser geschlagen, unddiesmal so entscheidend, daß sie keinen Widerstand mehrwagten. Ohne Schwertstreich öffnete Bahylo n, diegrößte Stadt Vorderasiens, Alexander die Tore. Auch dieeigentliche Hauptstadt des Reiches, P e r s e p o 1 i s, ergabsich ohne Kampf. Dennoch überließ der König die präch-tige Stadt seinen Soldaten zur Plünderung. Die ganzemännliche Bevölkerung wurde hingeschlachtet, die weib-liche in die Sklaverei geschleppt und der stolze Königs-