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Allgemeine Geschichte für Sekundar-, Real- und Mittelschulen / Wilhelm Oechsli
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handelten ihn mit der ihm gebührenden Auszeichnung.Bovadilla Avurde entsetzt, aber einstweilen nicht Colum-bus, sondern ein Spanier als Statthalter nach Hispaniolagesandt.

4. Cohimbus’ vierte Reise und Tod (1506). —Dagegen versah man den Entdecker mit Schiffen zu einervierten Reise, auf Avelclier er nach den inzwischen vonVasco da Gama Avirklich aufgefundenen indischen Häfenvorzudringen hoffte. Aber vergeblich suchte er in bestän-digem Kampf gegen Stürme und Fieberanfälle den KüstenZentralamerikas entlang nach einer Durchfahrt. Der er-bärmliche Zustand seiner Schiffe, die, von Bohrwürmernzerfressen, sich kaum noch über Wasser hielten, zwangihn zuletzt zur Umkehr. Mit Mühe erreichte er mit densinkenden Fahrzeugen die Insel Jamaika, von wo anWeiterfahrt nicht mehr zu denken war. Da unternahmenes zAvei Avackere Männer, der Spanier M e n d e z und derGenuese F i e s c o, in Indianerboten über das Meer nachHaiti zu fahren, um ein Schiff zu holen. Die kühne Fahrtgelang; aber sie wurden dort lange hingehalten, undColumbus geriet mit seinen Gefährten in bittere Not, dadie Indianer den Fremdlingen keine Lebensmittel mehrliefern wollten. Da drohte er ihnen mit dem göttlichenZorn, den sie bald am Himmel erblicken würden. ErAvußte nämlich, daß eine Mondfinsternis bevorstand. MitSchrecken sahen die Wilden das Eintreffen seiner Prophe-zeiung und ließen es fortan an Vorräten nicht mehr fehlen.Endlich kam auch das ersehnte Fahrzeug, und Columbuskonnte nach Spanien zuriickkehren. Die Mühsale dieserletzten Reise hatten seine Gesundheit gebrochen. Er starb1506 zu Valladolid in dem bittern Gefühl, daß man seine 150(iDienste mit Undank gelohnt habe, da er sich vergeblichbemüht hatte, wieder in seine Rechte als Vizekönig ein-gesetzt zu Averden.

5. Der Name Amerik a. — Columbus hatte biszum letzten Atemzuge geglaubt, daß er Indien aufgefun-den habe, Aveslialb er auch die Eingeborenen ohne Aveiteres