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von 870 Mann und 14 Kanonen landete er 1519 in Mexikound in zweieinhalb Jahren gelangte der kühne Held durch 1519/21die Überlegenheit der europäischen Kriegskunst ans Ziel,obgleich die Mexikaner tapfer für ihre Freiheit kämpften.
Zehn Jahre später unterjochte Franz Pizarro, ein 1531kriegstüchtiger, aber roher und grausamer Abenteurer,mit einer noch kleinern Schar das Keich Per u, wodie Spanier ebenfalls eine Bevölkerung vor fanden, derenGesittung hoch über derjenigen der übrigen Indianerstand. In Peru wie in Mexiko erbeuteten die Sieger un-geheure Schätze an Gold. Später wurden in beiden Län-dern ergiebige Silberminen entdeckt, deren Erträgnissealljährlich von einer „Silberflotte“ nach Spanien geführt■wurden, ohne diesem Lande viel Segen zu bringen.
7. Magalhaens’ Weltumsegelung (1519—
1522). — Die Seefahrten des Entdeckungszeitalters wurdenin großartigster Weise durch die erste Umschiffung desErdballs gekrönt, die der Portugiese Magalhaens(Magellan) zu der Zeit, da Cortes in Mexiko landete, unter-nahm. In spanische Dienste getreten, weil ihn die Heimatverkannte, machte sich der kühne Mann anheischig, das 1519auszuführen, was Columbus gewollt hatte, nämlich west-wärts nach Indien zu fahren, obgleich man mittlerweileerkannt hatte, daß im Rücken Amerikas sich ein neues,unermeßliches Weltmeer ausdehne. An der Küste Ameri-kas südwärts fahrend, entdeckte Magalhaens die nachihm benannte Meeresstraße zwischen dem Südende desErdteils und den Feuerlandsinseln. Die Mannschaft wäream liebsten umgekehrt, da sie Hungersnot befürchtete.
Der entschlossene Admiral aber erklärte, er werde seinWort halten und wenn er das Leder vom Tau werk kauenmüßte. Mit bewunderungswürdigem Geschick wand ersich trotz Wind und Wetter durch das Labyrinth vonKlippen und Inseln in den unbekannten großen Ozeanhinaus, den er wegen des anhaltend guten Wetters das5,S t i 11 e M e e r“ taufte. In 3 Monaten und 20 Tagendurchschnitt das kleine Geschwader in nordwestlicher