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weil es an Schubkarren fehlte, ln unglaublich kurzer Zeitstand die Stadt da, wenn auch die Häuser anfangs nuraus Holz Avaren. Schon im zweiten Jahre konnte sie be-AA’ohnt werden und Peter bevölkerte sie, indem er vielenEdelleuten, Kaufleuten und Handwerkern aus Moskauund andern Städten den strengen Befehl erteilte, mit ihrenFamilien nach Petersburg zu ziehen. In seinem „Para-dies“, wie er Petersburg nannte, fand der gewaltige Zarauch sein Ende. Als er eines Tages ein Boot mit Soldatenin Gefahr sah, legte er bei der Rettung selbst mit Handan und geriet dabei bis an den Gürtel ins Wasser. Er zogsich dadurch eine Krahkheit zu, an der er nach einigenWochen starb. So despotisch Peter auch bei seinen Neue- 17*25rungen verfuhr, eines hatte er erreicht: Rußland, das vorseiner Regierung als ein außerhalb Europas stehendesBarharenreich kaum beachtet Avorden war, stand amEnde derselben als eine gefürchtete europäische Groß-macht da.
§ 49. Friedrich der Große.
1. 1) e ]* große Iv u r f ü r s t. Feh r belli n (1675).
— Zur Zeit des Konstanzer Konzils war das schAväbischeGrafenhaus der Hohenzollern \ T on Kaiser Sigmund 1415mit dem Kurfürstentum Brandenburg belehnt avoi*-den. Zu Anfang des 17. Jahrhunderts fiel ihm durch Erb-schaft auch das Herzogtum Preußen, das ehemaligeLand des Deutschordens, nebst einigen Gebieten amRheine zu. Obschon dadurch das Erbe der Hohenzollernauf das Doppelte angestiegen Avar, hatten sie doch in derWelt kaum so Auel zu bedeuten, als die Kurfürsten A’ooSachsen, und spielten noch im dreißig.)ähidgen Krieg eineziemlich klägliche Rolle. Gegen dessen Ende kam jedochF r i e d r i c h Wilhelm, genannt der große K u r- 1640—88fürs t, auf den Thron, der den Grund zur Größe des bran-denburgiseh-preußisclien Staates legte. Dieser ebensokluge als kraftvolle Fürst bemühte sich mit Erfolg, seinendurch den Krieg AmrAviisteten Landen Avieder aufzuhelfen.