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Nillande war, vereinten sieh Tin ßl and und Öster-reich mit Großbritannien zu einem neuen Bundegegen Frankreich. Im Anfang waren die Waffen der Ver-bündeten glücklich. Erzherzog K a r 1 von Österreich trieb 1799die Franzosen über den Rhein zurück, und der Russe Su-w oi'of f verdrängte sie aus Italien. Schon sollte diesersich mit einer in die Ostschweiz eingedrungenen russisch-österreichischen Armee vereinigen, um den General M a s-sena zu vernichten, der dort noch die Ehre der fran-zösischen Waffen aufrecht hielt. Aber während Massenadurch einen Teil seiner Truppen die Alpenpässe sperrte,warf er sich mit den übrigen auf die Russen und Öster-reicher hei Z ii r i c h und im L i n 11 a 1 und trieb sie sieg-reich zur Schweiz hinaus. Als daher Suworoff in bestän-digem Kampfe sich endlich den Weg über den St. Gott-hard gebahnt hatte, war es zu spät. Er mußte sich mitdem Verlust seiner halben Armee über die Glarner undBündner Pässe ins Tirol zurückziehen. So standen dieDinge, als Bonaparte aus Ägypten zurückkehrte, mit demEntschluß, sich nunmehr selber mit Gewalt der Regierungzu bemächtigen. So sehr hatte die Schreckenszeit alleAchtung vor Gesetz und Recht in Frankreich ertötet, daßMinister, Generäle und selbst zwei Direktoren, darunterder berühmte Sieyes, mit ihm gemeinsame Sache mach-ten und hei seinem „Staatsstreich“ mithalfen. Der einzigeRat der Fünfhundert leistete Widerstand; aber Bonaparte 9.(10. Nov.ließ ihn durch gefällte Bajonette auseinandertreiben, wor- 1799auf ihm die Überbleibsel der beiden Räte gehorsam dieRegierung übertrugen. Die Franzosen aber waren derbeständigen Wirren so müde, daß sie sich willig der Herr-schaft des gefeierten Soldaten fügten, die ihnen wenig-stens Ordnung im Innern und Sieg und Ruhm nach außenversprach.
4. Das Konsulat (1799—1804). — Bonaparte ent-warf nun eine neue Verfassung, die er dem französischenVolke zur Abstimmung vorlegte und die von diesem mitgroßer Mehrheit angenommen wurde. Diese ließ zwar