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hatte der schreckliche Krieg gekostet, und unermeß-lichen Schaden hatte die Union durch die Verheerungdes Landes, durch die Lähmung von Handel und Gewerbeerlitten. Aber der Erfolg war des Opfers wert. Die Un-auflöslichkeit der großen Republik war durch das ge-flossene Blut für alle Zukunft besiegelt, und die Frei-lassung der Sklaven, die Lincoln während des Kriegesangeordnet hatte, wurde jetzt eine Tatsache, der sich diebesiegten Südstaaten fügen mußten. Der edle Lincoln,der mit zähester Ausdauer sein Ziel verfolgt und sichdurch kein Unglück hatte niederbeugen lassen, wurdefreilich ein Opfer seiner Vaterlandsliebe. Nachdem ereben sein Amt zum zweitenmal angetreten hatte, wurdeer von einem fanatischen Anhänger des Südens im 1865Theater zu Washington erschossen. Im übrigen vernarbtendie Wunden des Bürgerkrieges mit wunderbarer Rasch-heit, und die wiederhergestellte Macht der Republik be-kam ein europäischer Despot sofort in empfindlichsterWeise zu fühlen.
5. Das zweite französische Kaiserreich(1852—1870). — Die Gewalt, wie sie Kaiser N a p o 1852—70leon III. in Frankreich ausübte, war eine wenig ver-hüllte Despotie. Aber die Erfolge seiner Waffen im Krim- 1854—56krieg gegen Rußland und in Italien gegen Österreich 1859verliehen seiner Regierung anfänglich Glanz und An-sehen. Auch erwarb sich der Kaiser ein großes Verdienst,indem er die Zollschranken, mit denen sich Frankreichumgeben hatte, erniedrigte und dadurch einen gewaltigenAufschwung in Handel und Gewerbe hervorrief. Alleinin den sechziger Jahren begann sein Stern zu verbleichen.
Bei Anlaß eines Streites mit der Republik Mexikofaßte er den abenteuerlichen Plan, diese in ein Kaiser-reich für den österreichischen Erzherzog Maxi- 1862m i 1 i a n umzuwandeln. Schon waren Tausende vonMenschenleben und Millionen an Geld der Aufrichtungdieses Thrones geopfert, da forderten die V ereinigtenStaate n nach Beendigung ihres Bürgerkrieges die
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Ocehsli. Allgemeine (-iesehiehte.