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Leitfaden für den Unterricht in der Naturkunde an Sekundarschulen / von H. Wettstein
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Pflanzenkunde oder Botanik.

A. g der Pflanze aus dem Samen.

Taf. I.

Die Bohne ist der Same der Bohnenpflanze. Sie hat nicht immerdie nämliche Form, und der Querschnitt sieht hald kreisförmig,bald länglich rund aus Der Länge nach sind die Bohnen entwedereinfach länglich rund (ellip-tisch) oder an der einenSeite einwärts gebogen,nierenförmig (Fig. 1). Daseine Ende der Bohne ist zu-gerundet, das andere aetwas ausgebuchtet. In derMitte der einwärts gebo-genen Längsseite zeigt sichein länglich runder, weisserFleck, der Nabel n, oderdie Stelle, wo die Bohne anihrer Hülse befestigt war.

Unten an dem Nabel liegen2 ganz kleine Höckerchendicht neben einander undüber demselben eine feineÖffnung.

Die Bohne ist mit einerfesten, glänzenden Hautüberzogen, die in ihrenverschiedenen Farben demGanzen ein zierliches Aus-sehen verleiht. * 8 *

Diese Samenhaut lässt sich schwer ablösen ; legt man dagegendie Bohne in Wasser, so wird die Haut schon nach wenigen Stundenin Folge der Aufschwellung runzelig, dann wieder glatt. Führt manjetzt einen Schnitt über eine der Längsseiten, so kann sie leicht

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