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Leitfaden für den Unterricht in der Naturkunde an Sekundarschulen / von H. Wettstein
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Der Mensch. Innerer Bau.

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kleinen Knocken, die zusammen ein langes ßokr bilden und durchGelenke, Knorpelmassen und zähe Bänder so mit einander ver-bunden sind, dass die Wirbelsäule nach allen Richtungen etwasgebogen werden kann. Man unteischeidet 7 Halswirbel,12 Brust - oder Rückenwirbel, 5 Lendenwirbel, 5 Kreuz-beinwirbel und 4 ganz kleine Endwirbel. Fig. 172 stellt

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Fig. 172.

Fig. 173.

den obersten Halswirbel, Fig. 173 einen der Rückenwirbel dar. Beibeiden erkennt man die Höhlung h im Innern und beim ersten 2,beim zweiten 3 Gelenkflächen g.

An die 12 Rückenwirbel sind die 12 Paar Rippen c eingelenkt.Die 7 obern Paare reichen mittelst länglicher Knorpel bis zu einemflachen Knochen vorn auf der Brust, dem Brustbein s, heissenwahre Rippen und schliessen die Brusthöhle ein; die 5 unternPaare reichen nicht so weit und heissen falsche Rippen. DieGelenkverbindung der Rippen mit den Wirbelkörpern und die Bieg-samkeit ihrer Knorpel bewirken, dass sie etwas gehoben und ge-senkt werden können, so dass das Brustbein von der Wirbelsäulemehr oder weniger entfernt, der Rauminhalt des Brustkastens(oder Brustkorbes) vergrössert oder verkleinert werden kann.

Knochen der Glieder.

Von dem obern Ende des Brustbeines geht nach jeder Schulterhin ein Schlüsselbein l und steht dort in Verbindung mit demSchulterblatt o, das nach hinten einen grossen, platten, drei-eckigen Fortsatz hat. Da das Schlüsselbein mit dem Brustbeinund dem Schulterblatt durch Gelenke zusammenhängt, so ist dieSchulter nach vorn und hinten, nach oben und unten beweglich.

Jedes Schulterblatt hat eine flache Vertiefung, und in dieserliegt der halbkugelige Gelenkkopf des Oberarmbeins h. JeneVertiefung und dieser Gelenkkopf sind mit fester, glatter Knorpel-masse überzogen und ausserdem mit der flüssigen Gelenkschmiereversehen, so dass sie sich ausserordentlich leicht an einander ver-