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Vierter Band.
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90' ^ 91. Erstes Kapitel: Literatur (die außerdeutsche bis zum Ende des Jahrhunderts). 205

^ ^^mmmdeu Bildern aus der Gegenwart: Qos Oordsuux und kurisienne (1885),

„ hatt"" Exposition, Verwicklung und Abschluß verzichten, bald gesagt, was er zu sagen

Ob/" bas (einen Bahnen folgende Nllöätrs libro von Antoine mit seiner ins. best Sehenden eomsciis rosss hat den Untergang des Raturalimus auf dem Theater

) Le lllar dieses wirklich frei geworden. Es hatte nun den Versuchen von

Hervieu, Brieux, de Curel gedient, ohne tiefer zu fesseln, als in unsererEdmond Rostand mit einer „heroischen Komödie" in Versen ungeheures^ von ' ^Uelte. Der romantische Cyrano de Bergerac führte durch diese Dichtergestalt

^ die Franzosen in das ihnen teure „große Jahrhundert" zurück und brachte die

^Hose", d. h. das französische Heer, wieder einmal auf die Bühne, Wagemut und geist-^ Galanterie zugleich preisend. Mit gleichem Geschick bediente sich der Dichter der Be-

^ (eines Volkes für eine große, vergangene Zeit in UHZton (1900), der als „jungen

^ Herzog von Reichstadt (Z 70) und dessen Ende im Käfig Metternichs schildert. — In

zv,^*^Eichen Lyrik hat der „Frühling der Kunst", wie V. Hugo die jungen Dichter nannte,^ letzten Jahren auch manche anmutige Schöpfung gebracht, ohne jedoch ein Urteil

ruö^?9l(ehen, bei welchen Namen des nördlichen Frankreichs den Versprechungen eine> der*-rv*L Erfüllung folgen wird. Im Süden hat sich seit Jahrzehnten innerhalb des Bundes(u provencalischer Zunge, der Felibre, Frederi Mistral (Uireio, 1859) denM ^Uhm des größten bewahrt.

im ^ U .8.91. Die Romantik und die neuere Literatur Spaniens und Portugals.

rill ^ Spanien hat erst der Siegeszug der Romantik die Machtstellung

Zelt > ^ Klassizismus gebrochen.

dock llnd E wesentlichen deutsche Einflüsse, die eine Wendung zum Besseren anbahnten,H gewannen im weiteren Verlaufe der Bewegung die spanischen Romantiker Zorilla,^ . avedra, der deutsche Hartzenbusch, Joso de Castro und der Jesuit Salas yklatiÄ^ ein enges Verhältnis zu den französischen Schülhüuptern. Auf die Verteidiger derdie ünDichtung wirkte die Romantik insofern zurück, als im Sinne de Quintanas (Z 80)>y„ ?"^(lorwerke aus Spaniens Vergangenheit wieder verdienter Beachtung gewürdigtkine A Andererseits darf nicht übersehen werden, daß sich mannigfach die Romantik inerlm^^A- und Gesetzlosigkeit verlor, die den befremdlichen Erscheinungen der Gegenwart>°Meich vorgearbeitet hat.

so d be Quintana fand für sein berühmtes Schauspiel Pelayo zahlreiche Nachfolger,hock,» s. Rosa, der auch Epiker war, mit Zaragoza, den fruchtbaren und mit RechtDickn Ek" Breton de los Herreros, Zarata und die eben mit Zorilla genannten^ Das romantische Lustspiel vertrat de Burgos.

(ond Z ^ bie Lyrik trieb im neunzehnten Jahrhunderte duftige, farbenschöne Blüten, be-ben Vaterländischen Liedern des Juan de Arriaza, des Freiheits-(erne? ber Franzosenzeit; außer den genannten Quintana und de la Rosa gelangtenö(e El ' ^öondos deMoras, die geistlichen und philosophischen Gedichte von Lista undder Gallego zu hoher Anerkennung. Doch trug über alle den Preis davon

Es», Bermittler der landesfremden Romantik mit nationaler Kunst Jose de

Zewelü"""^' Aach ihm behaupteten unter vielen anderen der weltschmerzlich an-hostib ^^"phischc Dichter von 1LI ckruma univorsul, Roman de Campoamor, dersp^.^°E>te Gefühlsdichter de Arce und der jung verstorbene Adolfs Becquer, „derliirnli» den Ehrenplatz. — In der Vergangenheit wurzelt die blühende, echt volks-

lwten ^^lung Andalusiens, deren durchaus singbare, empfindungsreiche Lieder (euuturss,oras) nach den drei Pflegestütten dieser Volkslyrik als Lovillauas, Orauaäinas undbezeichnet werden.

t^ .bsentlichen Anteil am Aufschwünge der nationalen Dichtung nahm Kata-einst die Wiege und der Sitz der Zaz'U seienoia (Bd. II § 355, 345).kunst ^ bie Mitte des achtzehnten Jahrhunderts erwachte die alte Sangeslust und Lieder-diesen Blumenspielen und Sängerkriegen zu neuem Leben. Am gefeiertsten unter

b>ie den* o^^ors moäsrns ist Viktor Balaguer, dessen Erfolge seine Dichtungsgenossen,Briz (dhwungvollen Verdaguer (^.tluntiüa), Aquilö, Querol, den Faust-Ubersetzer2ose D den Dramatiker Soler und die Mallorquinen Rosella, Ferrä und

M ^(uigermaßen in Schatten stellen.

Pach. ^ Pflege als das Epos fand die Romanze durch Zorilla, Campoamor,co und Sanchez. Legenden schrieben Becquer, Maraver und Ruiz Aguilera.

Rostandgeb. 18v8

Mistralgeb. 1830

1.SpanienZorilla1817-1893Saavedra1791-1865Hartzenbusch1806-1880

Rosa

1789-1862Herreros180(^1875Zarata1793—1861Burgos-s 1843Arriaza1770—1837Mora1785—1863Lista

1775—1848Gallego1777—1853Espronceda1810-1842Campoamorgeb. 1857Aree

geb. 1834Becquer1836—1870

8rau^- . 7 ^ ausgedehnten ErzählungsLiteratnr ragen Fernan Cab alleeure de Arrom, deren Vater. Nöbl von Aaber aus «kiambnra. in (

lero (Deckname derim, deren Vater, Bohl von Faber aus Hamburg, in Cadix die spanische

Balaguergeb. 1824

Taronjigeb. 1847

Aguilera1- 1881Caballero1797-1877