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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Kunst.

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("du Rumfortische Suppe"), entflicht, von dem eklektisch-akademischen Gerste der StuttgartKarlsschule angeekelt, nach Rom, widmet sich dort dem Studium Pousstns und malt mAsten seine besten heroischen Landschaften (Tivoli, Olevano, daS T,vertat). Der t - Danhaui-r»neuer Joseph Danhauser bildet sich an den holländischen Klemmerstern und wrrd rsvs-rsisspäter in Anlehnung an englische Genremaler (Wilkie) der Schrlderer des Armer Mrttel-st°ndes (Testamentseröffnung, die Pfändung, der Pr°ss«> Ihm und MaE°s Ranft , Mz-issi„Hunderaffael", verdankt man übrigens die Gesichtsmaske des lebenden Beethovem D rbedeutendste Vertreter des Sittenbildes, Ferdinand Georg Waldmuller, ist zugleich 17 W- 18 W°rst° Wiener Sezessionist: um glänzende Farben zu erhalten, verfiel er den Rat, m der

^°»ue zu malen, und in seinen Andeutungen zur Belebung der vaterländischen büdendeKunst verlangte er die Aufhebung aller Kunstakademren (die Klostersuppe, Pfändung, St°n>f°tt>Sonntagsnachmittaa). Franz Steinfelds Landschaften (der Hallstatter See, Verlassene 1sichle) zeigen tiefes Versenken in die Natur und in Rnysdaelsche Vorbilder. - 5 « Jgnaz ^K°ffalts Landschaften machen sich zuerst atmosphärische Stimmungen geltend (Nach dem G^rmann

T°Sm). Friedrich Ganermann schildert das Tierleben in den Alpen (Gemälde im Museum,

Dlstudieu in der akademischen Galerie in Wien) und Anton Stratzgschwandtner^^»^Knegs- und Zirkusszenen (Allerlei Rassen, Pferdekopfstudien, Pferdelaunen und Reiter- E-I 881

.. In der Schweiz malen Francvis Diday (Gemälde im Mnsee Rath in und^^>"-

s«n Schüler Alexandre Calame romantische Alpenlandfchaften (Montblanc, Gewittersturm isio-isöLa» der Handeck, die Ruinen von Pästum im Leipziger Museum). ^. s. SlanM-

, In Kopenhagen war Nikolai Abraham Abildgaard, m Stockholm Freder,k Westinb°n Spuren der Antike und der italienischen Renaissance gefolgt. Christoph Wilhelm

^-rsberg, Schüler von Abildgaard und David, Mt sich die da^

Mischen, realistischen Boden. Im folgen seine Schüler Wilhelm^Bendz(FmckS Kaffee- 1804^SW^aus^ im. Thorwaldsenmufeum), der Genre- und Schlachtenmaler ^rgen 1810—1373

humorvolle, vielseitige Wilhelm Alarstrand (Bilder zu Stollberg zum

D°n Ouixote, Sonntag am Siljansee, der Besuch, Gastgebot Christi). Der N°rweger Adol Lid-mandD(demand, Schüler von Hildebrandt und W. Schadow, schildert in Anlehnung an dieDuiseldorfer Schule, aber ohne jeden sentimentalen Anfing, das Bauernleben H°unat^auffahrt im Hardanger Fjord, Düsseldorf; die Brautkrone der Großmutter m Karlsruhe). Fager.^mF-rdmand Fagerlin Offizier, Schüler von Karl Sohn und Conture °us Stockholm, Nimmt ^hch das Leben der Schiffer und Fischer zumVorwurs. Der Schwede Karl JohannFahlcrailtz,

Autodidakt, schildert die landschaftliche Natur seines Vaterlands in idealisierten FE°n- Mer M°vg°ard

^hnstmn Skovgaard malt Wald und See seiner dänischen Heimat ohne verschönernde IM ^Stuten wie sein Landsmann Johann Thomas Lundbhe (die Kühe auf der WeidestMelLye aus Kopenhagen ist ein vortrefflicher Marinemaler, und Nrls An ss n'Widert Land und Leute, ohne die Natur zu zivilisieren.

. Die Kunst der Revolutionszeit gefiel sich in einer herberen Form und . s»>, -strengeren Aufbau der Darstellung; sie sollte sich von ber ichwachftchen5unst des alten Regiments auch äußerlich unterscheiden und griff deshalb zuderselben Maske, deren sich bereits die Pariser Mode bediente: zur Tracht derEen Römer und Römerinnen. Die Gestalten der umfangreichen Gemäldewerden zu gemalten Statuen, die in ihren theatralischen Stellungen, rn derakademisch korrekten Zeichnung und Komposition erkaltend und nüchtern rvrrken. «°sst-, DaS Haupt der gesamten klassizistischen Richtung ^sgnes Lom a i - David

lau er waren u. a. sein Lehrer Joseph Marie Bleu, dessen Ge,chichtsbilder m allen groß rm i7«-^is2L.Galerien Frankreichs anzutreffen sind, und Jean Baptiste Regnault, dessen wy^ologischeBilder seinerzeit arokes Ausseben erreaten. Mit beiden Künstlern gründete David die Regnault

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°us deZ französischen Klassizismus, dessen weitere Etappen durch den SHwur d r Horat erM84) die Sabinerinnen (1795—99) und den Leonidas (1814), im Louvre, gekennzeichnel werden,das ^ tvar nn Maler von hoher Begabung und Schaffenskraft; um so mehr rächte llch a^hmdas Sachen nach einem allgemeinen Schönheitsideale, das er trotz Mhvfach°v Wandln^ md°r Antike zu finden glaubte. Der Rassael der Sansculotten, der als K°nv°nEmtgl'°dfür die Hinrichtung Ludwigs XVI. gestimmt hatte, blieb auch als A'Zerrlicher Napoleosnnem künstlerischen Programm treu (Reiterbildnis des ersten K°nful . Krönung N°P°l°°nsstseinem wirklichen künstlerischen Können zeugen die naturalistischen B'ldmsse d^ssterbenden Maral (in Pariser Privatbesitz), Michel Gftards und d°Z ermordetm Lepell ti-^des Chemikers Lavoifier und seiner Frau, Madame Rkcanner, namentlich aber die an ferne