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Zweites Kapitel: Kunst.
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(die Schlachten von Jena, Wagram, Fontenoy, Marschall Moncey an derLna von Clichy, Einnahme von Konstantine, die Erstürmung der Smala sd. h. des(hm die Gunst der Fürsten und des Volkes lange Zeit sicherten. WieNp Menzel das typische Bild des alten Fritz schusen, so gaben die Zeichnungen
m?^ts zu Laurents Werke der Gestalt des kleinen Korporals das volkstümliche Gepräge.D-/" ^rnet stehen die Militärmaler Toussaint Charlet, Schüler von Gros und Freundor ' der durch seine Soldaten- und andere humoristische Szenen (Vor der Kantine)die ^ Volke fand, ebenso der gemütvolle Auguste Raffet (der alte Soldat,
?uchtliche Heerschau, durch Zedlitz' Gedicht angeregt), vor allem aber Hippolyte BellangeHeimkehr des Soldaten u. a., in Versailles und Leipzig; das Schlachtfeld von Waterloodessen Einfluß bei Meissonier, sowie bei Neuville und Detaille zu erkennen ist.
Bei- Telaroches Nachfolgern zählen: Nicolas Robert Fleury, Schüler von Gros, HoraceLur"n ^ Girodet (Szene aus der Bartholomäusnacht, Religionsgespräch zu Poissy,. ourg; die Leiche Tizians Museum in Antwerpen), Lkon Cogniet, Schüler von Guerin"uf den Ruinen von Karthago, der Bethlehemitifche Kindermord, Tintoretto seineTotenbett liegende Tochter malend, im Museum in Bordeaux), Llon BenouvilleHei ^ heiligen Franz von Assisi), Eugdne Devkria, Schüler von Girodet (GeburtOmün ^ Louvre), Charles Glehre (Verlorene Illusionen, Louvre, Herkules und
feilt P^ntheus und die Mänaden), Arh Schäffer, Schüler von Gukrin, pathetisch ina- bv Historien- und Schlachtenbildern, in Versailles, empfindsam und elegisch in seinenda und Illustrationen (Angustin und seine Mutter, Szenen aus Faust, Francesca
di? Thomas Couture, Schüler von Gros und Delaroche (Der verlorene Sohn,
, Römer der Verfallzeit, Luxembourg; der Falkner, in der Galerie Ravene in Berlin),m^.^Soux (Tod Leonardos, Kleopatra und Malereien in der Kirche St. Gervais inDctave Tassaert, der Correggio der Mansarde, der sentimentale Maler des mensch-tz^"^Mds (Unglückliche Familie, die Waisen), Alexandre Antigna, und endlich auchber ^."-^obert, Schüler von Girardet und David, dessen italienischen Genrebildern (Ankunft^ ^Nnitter in den Pontinischen Sümpfen, Rückkehr vom Feste der Nnäoiinn äslt'und Oxz , uhre, und Galerie Raczinsky in Posen, die Fischer von Chioggia) Theophil Gautiertrieb Heine einst begeistertes Lob spendeten; den übertrieben empfindsamen Künstler
in n hoffnungslose Liebe zu einer Prinzessin aus bonapartischem Geschlechte in Venedig
sind l? alle und noch viele undere mit Ruhm überschüttete Künstler dieser Zeit
an n> fast ganz der Vergessenheit anheimgefallen: es fehlte ihren Schöpfungen vor allemDuK r innerem Leben. Hin und wieder waren sie im Bildnis glücklich, wie Louishch .^arivilre, Winterhalter und Trutat (Weibliche Figur im Louvre). End-
Geni- Eroberung von Alger neuen Stoff zu koloristischem Studien und romantischen
und Alexandre Decamps, der Entdecker des Orients, fruchtbar in der Erfindung
find! gewandt, schildert orientalisches Familienleben und legt sich auf das Tier-
Er l^b! (Hundebildnisse, 8ingss sxpsrts, d. i. Menschen mit Affenköpfen als Kunstkenner),einen"- (ange Zeit unter den Künstlern von Fontainebleau, in dessen Wäldern,er durchEtadt ' vom Pferde seinen Tod fand. Prosper Marilhat malt Nilufer, Ägyptische
8abt 's? Dämmerung, Araber; Eugkne Fromentin, Schüler von Cabat, vielseitig be-
Äakn .feiert seine eigenen schriftstellerischen Arbeiten (ein Sommer in der Sahara, einholln ^uhel) und schreibt I>ss maitrss ä'uMrskois (über die alten vlämischen undPeni^°" Künstler); auf ihn gehen alle unsere heutigen Orientmaler von Guillaumet undlamm Constant bis Bompard und Dinet zurück.
(hre N? wirkliche dekorative Malerei, die sich der Architektur harmonisch einordnet, findetNnp ^"eter (n Viktor Orsel, der die Fresken des Camposanto in Pisa eingehend studierte(Conr den Brudern von S. Jsidoro in Rom verkehrte; er schmückte Notes vams äsin Lyon und, vereint mit Alfons Parin, zwei Kapellen von Notrs vains äsin zu ? Paris (das irdische Leben und himmlische Wirken der heiligen Jungfrau, Gemälde^vfkirL T>ie Freskenmalereien von Viktor Mottez in der Vorhalle der ehemaligen
znm Osrmuii, I'^uxsmois in Paris sind leider infolge der mangelhaften Technik
Mit Nt Teil bereits vernichtet. Der große Plan Paul Chenavards, das Pantheonfällten ^""llemülden zu schmücken, die die kulturelle Entwicklung der Menschheit schildernunter zmar von der Regierung der zweiten Republik angenommen, aber später,
^udwiaz"x??°" m°' durch den Einfluß des Klerus vereitelt. Seine Gemälde (Verhörsetzen Zurechtweisung des Marquis dc Dreux-Brezk durch Mirabeau) waren einst
Charlet1792—1845
Raffet
1804—1860
Bellange
1800—1866
Fleury
1797—1890
(Gogniel
1794 — 1880
Benouville
1821—1859
Deverin
1805 - 1868Gleyre
1807—1874
Schäffer
1795 - 1858
Couture
1815-1879
Gigour
1806 — 18941800-18741818—18781794-1835
von » ^ Tendenz von der Jury abgelehnt worden. Thlodore 6H äff er:an, chH. Ingres, malt das Nrspiäai'iuin (römische Badeszene rm Louvre), ^Nacbeth^ k°n und treffliche Bildnisse; seine figurenreichen monumentalen Wandgemälde rm Treppen-
Decamps
1803-1860
Marilhat
1811—1852
Fromentin
1820—1876
Orsel
1795—1850
Mottez
1609—1897
Chenavard
1808-1895
Chafferiau
1819—1856