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Zweites Kapitel: Die südeurop. Revolutionen u. d. Durchbrechung d. Heil. Allianz. 247
^ König von Neapel ein, dem sein Volk, nachdem er noch einmal dieErfassung beschworen hatte, die Reise dorthin gestattete. Kaum inicherheit, brach er den Eid, und der Kongreß beschloß, die konstitutionelle..^VÜilng ^ Neapel gewaltsam zu beseitigen. Ein österreichisches Heeruate ein; vergebens stellten sich Pepe und Carascosa den anrückendenosmden entgegen; die feigen Soldaten des erstern wurden nach einemr?Nten Gefechte zersprengt, die andern zwangen ihren Anführer zu eineriwMachvollen Kapitulation. Ohne Mühe besetzten die Österreicher Neapel^ Capua und gaben dem König, der nun alles seit der Umwälzung 2i.M°r,i82ivorgefallene für ungültig erklärte, die absolute Königsmacht zurück.r^E"d begrüßte das leichtsinnige und unwissende Volk den Umsturz derustltutionellen Verfassung, dessen Bedeutung es nicht begriff. Von daverband sich die Priestermacht und das auf Mietsoldaten und Polizei-kstn gestützt absolute Königtum noch fester zur Unterdrückung jeder freien, ^ung; schreckliche Rache wurde an den Teilnehmern der Verschwörungvd allen Verfassungsfreunden geübt.
^ ,'^er Ausgang der neapolitanischen Revolution entschied auch das P'-montchnksal der konstitutionellen Bewegung in Piemont. Hieror Viktor Emanuel I. bemüht, die Erinnerung an die französische 1302-1821^orschast durch Rückführung aller alten Zustände und Lebensformen zu ^^gen. Die Jesuiten erhielten den Jugendunterricht, Klerus und Adelaten wieder in Besitz ihrer alten Vorrechte, bürgerliche Freiheit undolksausklärung wurden durch alle Mittel beschränkt. Dies erregte Un-, medenheit; ein von Militär und Studenten gewagter Ausstand, beimehrere hochgestellte Personen, ja selbst der mutmaßliche Thronerbe,arl Albert von Carignan, beteiligt waren, nahm so raschenunk daß der König dem. Thron zugunsten seines Bruders entsagte 3. März iWiüd - ^ öu dessen Ankunft dem Prinzen von Carignan die Regentschaftovtrug. Dieser bewilligte den Insurgenten, die im Besitz der Hauptstadtder
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- kv ehe diese von dem neuen noch in Modena abwesenden König Karl
Zitadelle waren, die verlangte spanische Konstitution.is-MärziWi
der ^^^orfene Verfassung ins Leben treten konnte, hatte sich die Lage iWi-iMwik ^nge geändert. Den in das Land einrückenden österreichischen TruppenVerstands zwar die von Santa Rosa begeisterten Liberalen nichtUM>b ^uhm bei Novara, aber ihre Kraft war bald gebrochen. Turin April iWim -^ffandria wurden von den Österreichern besetzt und der Absolutismusbei- strengsten Form und mit allen Greueln der Reaktion wiedervu? .E. Der patriotische Edelmann Georgio Pallavicino-Tri-sbi^öio, einem berühmten Adelsgeschlechte aus Mailand angehörig, büßtefo b Tätigkeit bei dieser revolutionären Erhebung mit mehrjähriger Ge-^A^chaft aus dem Spielberg bei Brünn (Z 103 ), ein Leidensgefährteder m PEcos (Z 92 ). Gegen die Österreicher, die hier die Schergendienstedxx .Eion besorgten und Sizilien bis 1827 besetzt hielten, wendete sichdü E^Egste Haß der Italiener, der zugleich in den „Neäasebi« auchStichen überhaupt traf, als deren Führerstaat Österreich der Welt«Wals erscheinen mußte.
109. b. In Svanien und Portugal. Nach der Niederwerfung
Verfi^ ^ude in Italien wandte Metternich seine Aufmerksamkeit denUeiiphZElWn Pyrenäenhalbinsel zu. In Verona versammelte sich von Ver°n?Ott.
der Kongreß der Heiligen Allianz, zu dem die Kaiser von Rußland "
Nov. 1822