Drittes Kapitel: Großbritannien.
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Erscheinung gekommen: das Metternichsche System der polizeilichen Über-wachung und politischen Rnhehaltung in den Staaten des Festlandes warunwiderruflich zerstört worden. Die Begeisterung für den Freiheitskampfdie erste aroAe und erfolgreiche Manifestation der öffentlichenMeinung gewesen; in den Herzen der Völker begann der Glaube an denWert und die Kraft der idealen Güter der Nationen wieder Boden zu fassen.Entscheidend aber war in dieser Beziehung die Haltung Englands gewesen.
Drittes Kapitel.
Großbritannien.
.8 N5. Wirtschaftliche Verhältnisse. England w>dp Kampfe mit Frankreich siegreich hervorgegangen. ve-s purrer Franzosen, der Spanier, der Holländer und anderer mit Frankreich ^
. "er in niedreren alnrreieden Keesidtaedten nerniedtes und seine ein
rnianria-S-ehsrrschaft
zwanzig- Englands
kanischer
Krieg
1812—1814
1812
war aus dem
Es hatte die FlottenFrankreich verbundenen
^ in mehreren glorreichen Seeschlachten vernichtet und seine eigene Marineae "!^bn Stand gesetzt, daß ihm die Herrschaft zur See von niemand streitig^ werden konnte; es hatte seine Besitzungen in Westindien vergrößert (ß 70),das ^üden Afrikas gewonnen (Z 71) und hatte in Ostindien ein Reich geschaffen,
"n Größe und Volkszahl das Mutterland weit übertraf (§ 50); ferneküb " Stillen Ozeans, Tasmanien, die Ostküste Australiens (§ 369), durchh We Seefahrer, wie Cook u. a., der staunenden Welt erschlossen, beugten sich unterzu c- pter des meerbeherrschenden Jnsellandes. Auch der wechselvolle Kriegwad ^ Wasser, den die Briten zur Zeit des russischen Feldzugs undN d^nd der: Befreiungskämpfe gegen Napoleon mit den Vereinigten Staatendab ?."^nkas führten, vermehrte den Ruhm des Jnselreichs. Verstimmt darüber,fab i Engländer von ihrer Überlegenheit zur See auf Kosten der freien Schiff-Ms Amerikaner einen rücksichtslosen Gebrauch machten und von CanadaNa Indianer zu feindseligen Angriffen auf das Unionsgebiet reizten, hatten"w die Amerikaner den Krieg erklärt und hofften ihr Bundesgebiet auch überSee ' ^^udehnen. Indes diese Hoffnung erfüllte sich nicht; wenn sie auch zurunrühmlich kämpften, so standen doch ihre Landtruppen an Kriegs-a ? ^ökeit den britischen weit nach. Nachdem der englische General Roß die Bundes- 24 .Aug.i 8 isvon j^Ü^ngton erobert hatte, kam unter russischer Vermittlung der F r i e d e 24 . Dez. isnKri zustande, nach dem alles in dem Zustand verblieb, wie er vor dem
gewesen war, und die Amerikaner ihre Mitwirkung zur Abstellung des^rhandels versprachen. — Der Besitz von Gibraltar und Malta sowie derweer^b" Inseln (tz 71) sicherte dem britischen Reiche die Herrschaft des Mittei-len den Verkehr mit der Levante. Vorteilhafte Handelsverträge mit
dix Listen Staaten Europas und Amerikas gewährten der britischen Industrie,klnen nie gesehenen Aufschwung nahm, einen großen Markt.
Vers n ^ trotz dieser hohen Macht nach außen und trotz der festbegründetenTeil n ^ ^ der englische Staat an schweren Gebrechen. Während ein kleinerdrück ^Es unermeßliche Reichtümer aufhäufte, sank die große Masse zurvon ^ Armut herab. Die jahrelangen Kriege hatten die Staatsschuld8ahr ^ Millionen Pfd. Sterling im Jahre 1783 auf 800 Millionen imDies/ gesteigert, so daß die Jahreszinsen gegen 34 Millionen betrugen,üieb Schuldenlast, verbunden mit einer verschwenderischen Hofhaltung,
Ves, ^ Staatsausgaben zu solcher Höhe, daß nur durch eine stets zunehmendeder ber Handelsartikel, Lebensmittel, Einkünfte (Einkommensteuer),
Volksver-
armung
Häuser und deSkonnten. Dü
Gewerbetrerbe
Grundbesitzes die nötigen Summen aufgebracht werdenDies hatte die Verarmung des kleineren Landeigentümers und der
nden
von
geringem Kapital zur Folge; der Grundbesitz kam in