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Erstes Kapitel: Die belgische Revolution und Polens Erhebung.
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arauf mit einer französischen Prinzessin in zweiter Ehe vermählte^?vpold von Sachsen-Koburg die belgische Krone tragen und die iZl-wW) eralen durch Verleihung einer freisinnigen Repräsentativverfassung,
'b katholische Geistlichkeit durch völlige Unabhängigkeit der Kirche vomversöhnen solle. Umsonst versuchten die Holländer nochmals,de ^^egsmacht die Abgefallenen zur Unterwerfung zu zwingen. Trotz^hserkeit des Landheers und des Muts der Seemannschast sahen^ ffch zum Rückzug genötigt, als eine englische Flotte die holländischeuste bedrohte und ein französisches Heer unter General Gerard denCb M Hilfe kam und die Zitadelle von Antwerpen dem mutigen 24. Dez. iM"Mu entriß. Aber noch lange stritt man sich über die Grenzen, bislek, iiuch hierüber ein Ausgleich vermittelt wurde. Ein neues Staats-^ bn mit nationalen Tendenzen entwickelte sich nun in Belgien; eine durchIck k Esü)i! Männer in Brüssel gegründete Hochschule förderte die freie Wissen-^Vt und Forschung im Gegensatz zu der klerikalen Universität in Löwen;^vustrie, Handel und Fabrikwesen kamen in Flor.
bel ^ Die Lage in Polen. Der Ausgang der französischen und
Pschm Revolution ermunterte auch die Polen zum Ausstand. Die
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Erinnerung nn die frühere Größe des Staates hielt die Sehnsucht nach6er Wiedergeburt des Vaterlandes wach; man hoffte dabei auf den^stand Frankreichs.
.Zwar war Polen, besonders unter dem milden Zepter Kaiser Alexanders, A°llungh^ien Blüte gelangt, als unter der alten Anarchie: die Konstitution ^»nter^Pfle ^bichstagen, mit einer geordneten Verwaltung und unparteiischen Rechts-wal^b/ einem geregelten Staatshaushalt und einem nationalen Heere ge-
die «E Polen eine weitgehende Freiheit, die Industrie kam in Aufschwung,
der st^bratur hob sich (Z 85), gangbare Heerstraßen erleichterten den Verkehr,best wuchs, und zwischen Edelmann und Bauer bahnte sich ein
die persönliche Freiheit gegründetes Verhältnis an. Dennoch fand
x^ts. ^Mdhe Herrschaft viele Widersacher unter den höheren Ständen, esals eine starke Opposition in der Presse und im Reichstage, die dann,lupa ^ Legierung die Zensur einführte und die Öffentlichkeit der Verhand- Nsir.wie r untersagte, in geheimen patriotischen Verbindungen sich fortpflanzte,warne ^Eals in den südlichen Ländern Europas (H 107) bestanden. UmsonstÄerk,' Kaiser den Reichstag vor solchen Verschwörungen und verbot allesick ^.düngen, auch den Freimaurerorden: die Zahl der Unzufriedenen mehrteUnd ^ö^ud wurde begeistert für die Unabhängigkeit Polens, SchriftstellerAchter, wie Lelewel u. a. (ß 85), weckten die nationale Gesinnung, diedxZ A.6?kffziere, verletzt durch die eiserne Strenge des Großfürsten Konstantin,l'elbü stkitärgouverneurs von Warschau, schloffen, geheime Verbrüderungen, diel M der russischen Armee ihre Verzweigungen hatten.
an Tode Alexanders zog Kaiser Nik 0 lausI. die Zügel straffer A?
auüi ^. ^usgang der Untersuchung, die nach dem gescheiterten Militär-^ind ^ Petersburg (8 151) auch über die Mitglieder der geheimen Ver-ersM?^ ^ Polen angestellt wurde, aber mit der Freisprechung endete,
Länd E Mißtrauen gegen das ganze Volk. Wie in den übrigenäUr ^Es Reiches suchte er nun auch in Polen den vollen Absolutismus^schaft zu bringen, unterstützt von seinem Bruder Konstantin, demfgss ^^ouverneur des Landes, der durch mancherlei Eingriffe in die Ver-Md ^ verbrieften Rechte wie durch strenge polizeiliche Überwachung
loensur immer größere Erbitterung hervorrief. Mißvergnügte Edelleute,
Polen unterNikolaus I.