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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Die Bewegungen in Italien und in der Schweiz.

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Nov., Dez.1838

Plus IL.(geb. 1792)1846—1878

!chen Liberalismus und ein Bollwerk gegen reaktionäre Gewalttat undr > maische Schutzherrschaft und blieb es noch, als nach sechs Jahren^ dem äußerlich ungestörten Friedensstand der Halbinsel die fremde llber-^achung als überflüssig erachtet wurde, und die österreichischen und frän-kischen Truppen fast gleichzeitig das päpstliche Gebiet verließen.

^ Im Juni 1846 starb Papst Gregor XVI.; ihm folgte im rüstigenmnnesalter Mastai Feretti als Pins IX-, dem der Ruf einer srei-^nlachen Gesinnung voranging. Seine ersten Regierungsmaßregeln schienenas Vertrauen, das man in ihn setzte, zu rechtfertigen. Er begann Er-Waruisse im eigenen Haushalt, gestattete der Presse eine freie Bewegung,Mehmigte den Bau von Eisenbahnen, berief aus den Provinzen erwählteotabeln zu seinem Staatsrate und gab der Stadt Rom eine freisinniges/*mssung. Auch gestattete er die Errichtung einer Bürgerwehr und^ sich so an die Spitze der Nationalbewegung zu stellen, kio uonourde der Ruf des Tages, die Hoffnung der Patrioten und Liberalen,kn mächtige Aufregung ging durch Italien, die zuerst in dem ge-achteten Königreiche Neapel und Sizilien zum revolutionären AusbruchSizilien empörte sich im Januar 1848 gegen König Ferdinand VII.;w Besatzung von Palermo mußte froh sein, als ihr freier Abzug gewährturde. Infolgedessen nahm auch die Bevölkerung Neapels eine drohende^Eflug an; das bestimmte den König, eine landständische Verfassung zu io. Febr.Mvähren und ein liberales Ministerium zu berufen. Diesem Beispiel

Sizilien

Alb

em

en, freiwillig oder gezwungen, Leopold II. von Toskana und Karl^F-n^und ^ ^n Piemont und Sardinien, der der Beherrscher eines mächtigen ^d unabhängigen Italiens zu werden hoffte. Der Herzog Franz IV. von ' M°dsnabn?^ena, ein eifriger Vorsechter der „von Gottesgnaden-Theorie," entzogw der Revolution durch die Flucht, und der Tod der Maria Luise von^ Dsz.iA?die in einer zweiten, unebenbürtigen Ehe mit General Neipperg (Z 76)

Kaiser Napoleon und sein Geschick vergessen zu haben schien, steigerte dieHoffnungen des italienischen Volkes auf nationale Einheit und politischefl^cheit. Gegen die Jesuiten und gegen Österreich, das im August 1847erner Note herausfordernd erklärte, daß Italien nur ein geo-i.^^ischer Begriff sei, aus souveränen und von einander unab-Staaten zusammengesetzt, richtete sich der allgemeine Haß. Evvivasg ^flberti, der als Schriftsteller gegen die Jesuiten auftrat, und dersiL " ^^eich gerichtete Ruf „Tod den Deutschen" (Isckoselli) mischtenseb ^ das Jubelgeschrei für Via uono, namentlich als dieser gegen die Be-eim ^ Äerraras durch eine österreichische Garnison entschieden Verwahrungb bgte. In Padua, Mailand und ganz Oberitalien gab sich eine so furcht- 1 ?. Junireina- Witterung der Bevölkerung gegen Österreich kund, daß die öster-wxx ^bu Soldaten wie in Feindesland lebten, und die österreichische Re-

^3 endlich die Lombardei in Kriegszustand erklärte, um durch W.F°br.i848^3e die Bewegung niederzuschlagen.

gröl, 5* Die Schweiz. Auch die S ch w eiz erlitt durch die JulirevolutionReg- ^chütterungen, indem in den meisten Kantonen die aristokratischenBis ?^3en und Verfassungen durch demokratische verdrängt wurden. Inflel krchob sich das Land gegen die Stadt, der Kampf mit den Waffen

sh die Städter ungünstig aus, und durch die Trennung in Basel- 's. März iM

S Basel st adt wurde ein neuer kleiner Staat geschaffen. Auch

^ " hz trennte sich in ein inneres und äußeres, Wallis in das französische