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Vierter Band.
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Drittes Kapitel: Deutschland.

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Preußen

erall vorhandenen Unzufriedenheit mit der reaktionären und unfruchtbarenundespolitik und trotz der sich immer mehr regenden liberalen Ideen war der8 vtzen Masse der Bevölkerung jede Neigung zu revolutionärer Gewalt damals noch^Md. politischen Wünsche waren billig und gemäßigt, und sobald die

bgierung ein entsprechend billiges Entgegenkommen zeigte, halfen Bürger und8Uern bereitwillig zur Erhaltung oder Herstellung der Ordnung mit.

Auch in Preußen sah man die Dinge ruhig an, zumal in diesemabgesehen von einigen Ausschreitungen in rheinischen Städten,

^ "irgend revolutionäre Erscheinungen gezeigt hatten. Dennoch verstand-Etternich, den unter dem Einfluß des russischen Kaisers NikolausHanden König Friedrich Wilhelm III. in Teplitz, wo er auch einst seineZustimmung zu den Karlsbader Beschlüssen gegeben hatte (§ lOO), zu einemeaktionären Einschreiten gegen die gar nicht vorhandene Revolution zu/stimmen. Er willigte in den Bundesratsbeschluß, welcher Wider die 2?. O». iWiMehreren Bundesstaaten eingetretenen oder zu besorgenden Unruhen^sonders die Zensoren der Presse zur Wachsamkeit ermähnte. Das riefwe große Aufregung unter den Zeitungsschreibern hervor, die ihren Höhe-Mnkt in dem auf der Hambacher Schloßruine bei Neustadt a. d.27. MaiiWHaardt abgehaltenen Konstitutionsfest erreichte.

Ml wurden vor einer aus allen Teilen des südwestlichen Deutschlands Hambacher

r ^mmengeströmten Volksmenge, unter der sich auch Franzosen und Polen be-j,e A feurige Reden voll „regenden Freiheitsdranges" gehalten, die „Tyrannei"s Fürsten, die „Servilität" und „Despotie" der Beamten, die Brutalität desttitärs, der Aristokratismus der Vornehmen mit hochtönenden Worten undo^smgvollen Redensarten bekämpft, besiegt, vernichtet; man gebärdete sich, alsN , Feind schon bezwungen sei, als ob die den Männern der französischeny .A""tionszeit abgelernten begeisterten Reden, glühenden Phrasen, heftigen An-»i stb throne umzustürzen, Heere zu überwältigen imstande wären. Von einer^vowtion aber war hier so wenig wie anderswo die Rede, und auch der vonder'N ^ 4000 Mann dorthin gesandte Feldmarschall von Wrede konnte in

^ Pfalz eine solche nicht auffinden.

Doch half das Hambacher Fest Metternich, seine reaktionären Pläne IAAnichs-/Uerzuverfolgen; ^r soll erfreut ausgerufen haben: „Das HambacherN ^ es gut benutzt wird, kann das Fest der Guten werden."und ^ schon am 28. Juni der Bundestag in die ihm von Österreich 2«- Juni,832ko st^eußen vorgelegten sechs Artikel eingewilligt hatte, durch welche deni ^ftitutionellen Staaten eingeschärft wurde, daß die Landesgesetze nichtw T^eZ-ruch mZ den Bundespflichten stehen dürften und gegen wider-Mnflige Landtage sofort Bundeshilse zugesandt würde, traf er am 5. Juli s. J»nv> b. me Beschlüsse über Druckschriften politischen Inhalts, verbot dieMsf r ^ Vereine und politischen Reden, das Kolportieren von Adressen,r.^/"ete nur das Tragen von Bändern und Kokarden in den Landes-Ged"^ die früheren Beschlüsse gegen die Universitäten (§ 100) insdä^e- zurück und ordnete die genaue polizeiliche Überwachung ver-

b s/söer Einheimischer und Auswärtiger sowie die Auslieferung flüchtigere--sicher Verbrecher an. Und als dann der Frankfurter Putsch"praiWsMaß drillte Metternich sein Reaktionssystem mit den schlimmsten

licht ^L„^""?^°SsbeschlLsse vergrößerten überall die Unzufriedenheit. So von der An- Frankfurter§iaatsrxc„ dem friedlichen Wege der Verständigung keine durchgreifende "'

unt> ?, s "^i>en könne, beschlossen einige jugendliche Brauseköpfe, Studenten,

Polmfche Flüchtlinge, einen gewaltsamen Umsturz zu versuchen und mit