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Vierter Band.
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Drittes Kapitel: Deutschland.

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die

K» Leitung jhrgs Geschäftskreises so viel Freiheit besaßen, als es dem

Mit ^ jedem Augenblicke beliebte. Bei seinen selbstherrlichen Anwandlungendei i, i^^em Wechsel der Ansichten, bei der Unregelmäßigkeit in Geschäften undSant^ ^"llänglichkeit für unberufene Hintertreppeneinflüsse von politischen Jntri-

waren, wie Bismarck in seinen „Gedanken und Erinnerungen" sagt, dieRatsnü^ sicher vor plötzlicher unerwarteter Änderung ihrer verantwortlichen^an d ^ lebhafter Geist und sein rasches Wesen fand an dem ruhigen

schaff Staats- und Kirchenverwaltung kein Wohlgefallen; er wollte wirken und

Her ffo' nach eigener Einsicht; er wollte reformieren, aber nur soweit seinh Ersinn, es für gut fand; daher das Schwanken zwischen Stillstand und Be-vielverspottete Schaukelsystem des „gehemmten Fortschritts". Vielebald ^bdhnken und Pläne keimten in seiner Seele, aber die Ausführung scheitertebald "" Einern Königsstolz, der dem Zeitgeist keine Zugeständnisse machen wollte,ilnd d^ ^inen mittelalterlichen Vorurteilen, die am historischen Rechte festhieltenbald ^formierenden Liberalismus als ein Erzeugnis der Revolution haßten,ben jslner Strenggläubigkeit, welche die Freiheit des religiösen Lebens undH^^rchbichm Fortschritt nur insoweit gestatten wollte, als die symbolischenlicke Grundlage und Schranke bildeten. Das große Ziel aller volkstüm-AM ^Mtskunst, Deutschlands Einheit, fand in seiner patriotischen Gesinnungdie allein ein ernstes, energisches und auch opferwilliges Eingehen auf

H ^ovrderungen der öffentlichen Meinung, ein klares und festes Erkennen der

erw der Zeit war von einem so schwankenden Charakter nicht zu

der Von wesentlicher Bedeutung für die Regierung des Königs war

8reuk ^iner täglichen Umgebung. „Als Kronprinz war er auch in den

der ""Ereis der ,Erweckten* eingeführt worden; das waren junge Männer^"ehmen Gesellschaft von tadellosem Charakter, makellosen Sitten, voll'ZUm und selbständiger Gesinnung, die als Offiziere im Befreiungskriegedem ss rrn geführt worden waren*. Hier hatte sich der Kronprinz bei seinerFefülu^^b." Rationalismus abgeneigten Religiosität schnell sympathisch berührtiätmr - hatte er auch für die Verwirklichung seines auf Werke der Wohl-und Barmherzigkeit gerichteten praktischen Christentums hingebende undHelfer gefunden. Diese Männer, wie von Rochow, von Radowitz,würd' verlach, General von der Grüben u. a., genossen, als er Königeines b'sbs" besonderes Vertrauen. Ihnen galt auch die agrarische GesetzgebungBodp ^^in oder Hardenberg (ß 64), welche die Bauern zu Eigentümern ihreswar ^wischt hatte, als eine kommunistische Revolution. Die Städteordnungdie 9 6 in Anbeginn des Aufhörens aller Ordnung in den Städten. Durchin di "^2 nach ihrer Meinung ein ungehöriges, das populäre Prinzip

"issi ^ ^mee gekommen. Nur auf der Reorganisation der ständischen Verhält-"bben d b eine ständische Vertretung zur Teilnahme an den Staatsgeschäftender als souverän gedachten Krone gebildet werden."

diese feudalen Anschauungen sich völlig mit denen des Königs^den, so schienen doch seine ersten Regierungsmaßregeln einen ganz r-gelndie ^bist zu atmen. Er lockerte gegen die Vorstellungen MetternichsArnd? der Presse; verfolgte und zurückgesetzte Vaterlandsfreunde wiedürae/l'^ beiden Grimm, Iahn wurden wieder angestellt und in ihrerlasest"anerkannt. Eine allgemeine Amnestie für Hochverrat, i«,

Und ! "bsbeleidigungen und andere politische Verbrechen wurde erlassen,die Pforte des Kerkers Hunderten von Männern geöffnet, dieierstöv-e b Torheiten oder Unvorsichtigkeiten mit jahrelanger Haft und^ebensglück gebüßt hatten. Die sogenannte Ministerial-^"Nnn welche das traurige Amt hatte, über die gute politische Ge-ll von Beamten zu wachen, wurde aufgehoben. Auch in den aus-