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Vierter Band.
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Viertes Kapitel: Frankreich.

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hners und Arbeiters mit dem Gewinn des Handels- und Fabrikherrn ...nein Verhältnis stand, daß der Preis der Lebensbedürfnisse und der gesteigertekus die Kluft zwischen Reichen und Armen, zwischen den bevorzugten Ständen,

, b ßch im Besitz von Kapital, Bildung und Talent befanden, und dem Arbeiter-k^b, der sich nur auf die physische Kraft stützte, immer auffallender zutagein ' r' Bürgertum regierte im Sinne der wohlhabenden Kreise, und die

Mißstände nahmen während der langen Friedensjahre, die das Gebiet^ ^udustrie, die Macht der Bildung und die Zahl der Bevölkerung uner-Vlch steigerten, bedeutend zu und mehrten die Klagen über wachsende^s"^ung (Pauperismus). Das kommunistische System des republika-^jchen Schwärmers Baboeuf (§ 26), das auf eine neue AckerverteilungGütergleichheit und auf eine materielle und geistige Gleichmachung allerTuschen hinausging, galt den Besitzenden für eine der vielen unreifen Ideen,ftche die aufgeregte Revolutionszeit geboren hatte. Als aber die Schäden der^sgerlichen Gesellschaft mehr und mehr zutage traten, da wurden immer neuelaut, die eins Umgestaltung der sozialen Zustände als gerecht undsj.^bndig darstellten. Sozialistische und kommunistische Ideen machten^ geltend, die die Menschheit anscheinend zum Zustande des allgemeinen"ckes führen sollten.

w H 440. Saint-Simonismus. Die erste Sozialreform wurde angebahnt durch dendiw ^ Saint-Simon, einen Mann, der als geborener Pair von Frankreich und Grandein r Manien den höchsten Kreisen der Gesellschaft angehörte, der, mit Gütern und TalentenH ^"sner Fülle ausgerüstet, als beneidetes Schoßkind des Glücks in die Welt trat, dannhüü' ^r Revolution seines Vermögens beraubt, in einem wechselvollen Leben alle Ver-ein L ^ E>er menschlichen Gesellschaft aus eigener Erfahrung kennen lernte und infolgebesiül versuchten Selbstmords endete. Er war der erste, der den Gegensatz des arbeitenden,m^">en Standes, von ihm Volk (pouxls, plsbs) genannt, zu dem wohlhabenden, be-j>n Mittelstand (bourgsoisis) hervorhob und in der Versöhnung dieses Gegensatzes^Ust ' ^ christliche Gebot der Liebe und durch den Versuch, mittelst „Erhebung der Jn-die höchsten gesellschaftlichen Berechtigung das Los des Handarbeiters zu bessern,"

ljxg jstSabe des „neuen Christentums" sah. Die in seinen anregenden Schriften zerstreutIdeen, während der Restauration von seinem Lieblingsjünger Olinde Rodrigueshciu "^uhrt, fanden in den Tagen der Aufregung nach der Julirevolution zahlreiche An-tr„?^' Bazard, ein beredter, für Freiheit und Volksbeglückung begeisterter Mann,"8 vor^beuto

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1160-182S-

einer empfänglichen Zuhörerschaft die neue politisch-soziale Lehre vor, daß „die

Bazard1791—IM

tz^ZPung des Menschen durch den Menschen" aufhören müsse, daß durch eine gerechtere>y„^^chung des Eigentums dem Zufall, der jetzt das Los der Menschen lenke, abgeholfentz. ^ iE, und daß zu dem Zweck das Erbrecht der Familie aufgehoben, das hinterlasseney.^ögen in die Hand des Staates gelegt und vermittelst eines verzweigten Banksystemsihr? a ^ Grundsätze verteilt werde: „Jedem nach seiner Fähigkeit, jeder Fähigkeit nachArbeit," so daß die Stellung des Individuums nicht von dem Zufalle seiner Geburt,seinem Verdienste abhänge. Zugleich verkündete Enfantin das neuetz^Eum Harmonie des Fleisches und Geistes und stellte der christlichenlilj,/ der Unterwerfung des Fleisches unter den Geist die Berechtigung aller mensch-Db T^ebe auf Befriedigung entgegen. Eine Priesterschast, an deren Spitze einrieft er oder Vater als das lebendige Gesetz stand, sollte die nach ihrersch^Mligung in mehrere Ordnungen geteilte menschliche Familie wie eine gesell-end Vorsehung in Liebe regieren. Durch Predigten, Missionen und Flugschriftendiese theokratisch-industrielle Staatsordnung große Verbreitung und begeisterte An-Saint-Simonistische Familie mit einer Menge von Werkstätten ent->>°rn Zu Paris als ein Bild der Welt im kleinen. Als aber Enfantin seine Fürsorgeau^^Zclich auf die Frauen wandte, nicht bloß ihre soziale Gleichstellung begehrte, sondernd» Grundsatz der Weibergemeinschast in der St.-Simonistischen Familie aufstellte,dcgliick ^ Bazard aus der Familie. Der Schmerz über das Scheitern seiner menschen-"Un K Hoffnungen brach ihm das Herz. Ihm folgten noch andere Jünger, und alsOff^^untin immer weiter auf dem schlüpfrigen Gebiet fortschritt, das freie Weib, das alssuchte ^"Osfrau mit dem Oberpriester die Leitung der Familie übernehmen sollte, zu findendazu anstößige Mittel und Wege wühlte, da trennten sich alle besonnenen und^ Männer von einer Schule, die sich von ihrer industriellen Mission so weit verirrt

Enfantin

1796-1864

182A