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Sechstes Kapitel: Die orientalische Frage.
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. Verwicklungen mit Napoleon (§ 61) wurde der Zar Alexander
al? unter englischer Vermittlung den Frieden von Bukarest
Zuschließe, in dem nur Bessarabien bis zum Pruth, einschließlich der"Uaumündungen, an Rußland kam.
dos Weicher Zeit hatten die Türken auch in Serbien kämpfen müssen,§ Kara Georg 1808 unter den Schutz Rußlands stellte. Kara Georgante sogar ein Groß-Serbien, fiel 1809 in die Herzegowina ein und knüpftek^mndungen mit Montenegro an. Aber die Türken behielten die Ober-" und bedrohten Belgrad. Da retteten ihn die russischen Siege anunteren Donau; indes nun brachen innere Unruhen aus, da Kara
28. Mai 1312
Serbien
Kara Georg180S—1813t 1817
Hand
der
1811
. eine Alleinherrschaft errichten wollte; unter seinen Gegnern warH Milosch Obrenowitsch. Der Friede von Bukarest stellte Serbien.unter die Türkei, aber es behielt seine selbständige Verwaltung,^ach einem neuen, vergeblichen Ausstande Kara Georgs (er mußte nachr Erreich entfliehen) wurde die türkische Herrschaft mit aller Grausam-ivieder ausgerichtet. Milosch Obrenowitsch erhielt den Auftrag, das^ ^ruhigen, beteiligte sich aber im folgenden Jahre an einer neuenin Körung. Trotzdem bewirkte der russische Druck auf die Pforte, daß erdi (As. nächsten Jahren die Gewalt mit dem türkischen Pascha teilte und^ -Würde eines Oberknes (Fürsten dreier Bezirke) erlangte. 1816 wurdebon den Türken als Oberhaupt der Serben faktisch anerkannt, 1817ain ^-U anderen Knesen und der Geistlichkeit zum Fürsten erwählt undbu. August als solcher vom Sultan bestätigt.
den Albanien hatte Mahmud schwere Kämpfe zu bestehen, nämlich gegen
Mh " schwarzen Pascha " Ali vonIanina, der eine Gewaltherrschaft übersein^fbu, Thessalien und einen Teil von Mazedonien ausübte und sich durchin K ^iurellen Einrichtungen wie durch seine drakonische Strenge einen Namendock machte. Im Jahre 1820 sprach der Sultan über ihn die Acht aus,Fels b? nach zweijährigem Kampfe gelang es, ihn zu besiegen. Ali, in seiner,!churg Janina von den Türken eingeschlossen und ohne Aussicht auf Rettung,der ii das Versprechen der Begnadigung herauslocken, wurde aber während
M . .hierhandlung getötet. In Arabien gelang es dem Sultan, die auf-bin Wachabiten mit Hilfe Mehmed Alis von Ägypten wieder zu unterwerfen,^"orn suchte er Reformen durchzuführen: er vernichtete das sicheur Kouerung widersetzende Janitscharenkorps, an dessen Stelle eine nach»2 °?"0chem Muster eingerichtete Truppe trat. Straßenbauten wurden an-der eine Post eingerichtet, selbst eine Zeitung in Konstantinopel gegründet,aber Moniteur, der in türkischer und französischer Sprache erschien;
oft 8 °T"hPud griff nicht konsequent durch, und seine Befehle blieben trotz seinerarbarischen Strafen unausgeführt.
wost gelang es ihm nicht, den äußeren Bestand des Reiches zu
^ dem Verlust Bessarabiens an Rußland, der halben Lossage^ns, kam die Befreiung Griechenlands (8 112—114); im Anschlußdrohte dann der Verlust Ägyptens. Hier hatten die MamelukenHm si^nons Niederlage bei Canopus (Z 36) den Versuch gemacht, mitva,L d * Engländer die alte Herrschaft wiederzugewinnen, waren aberAbzüge derselben von dem Sultan unterworfen worden; 1805e dann Mehemed Ali Statthalter Ägyptens.
Nach ^ser vernichtete die Mameluken und richtete Heer und VerwaltungMuster ein. Die Landwirtschaft wurde in rationeller Weise"ort, junge Ägypter wurden nach Paris und London geschickt, um die
20 *
1818
Milosch1817-1839,I8S8—I8S0
Albanien
5. Febr. 1822Arabien1818
Innere Re-formen1826
Ägypten
1801
1805
1811