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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863-
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und soziale Reformen wurde immer fühlbarer; auch die massenhaften Auswanderungen nach Amerika hatten keine Hilfe bringen können. . ^
?rrung°n-° So war der seit 1815 vorhandene politische Zündstoff durch die sozwllschatten Zustände gemehrt, und wurde nun durch die Nachrichten aus Paris zus lin Süddeutschland in Flammen gesetzt. Schon vor der Februarrevolutw
hatten die Versammlungen in Öffenburg und Heppenheim liberale uinationale Forderungen gestellt (§ 134), jetzt verlangte man in Petitionan die Landstände Preßsreiheit, Schwurgerichte, Bürgerw^yunter sreigewählten Führern und ein deutsches Parlament. EWAntrag auf Bildung eines solchen Parlaments stellte am 5. FebruarAbgeordnete Wassermann in der badischen zweiten Kammer: >Großherzog solle ersucht werden, auf geeignete Weise dahin wirken zu wolle -daß durch Vertretung der deutschen Ständekammern am Bundestage slsicheres Mittel zur Erzielung gemeinsam deutscher Gesetzgebung und eeheitlicher Nationaleinrichtungen geschaffen werde". Dieser Antragin allen deutschen Landen den freudigsten Widerhall. Die badische
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Baden
rung bewilligte ihn nicht nur, sondern erließ auch ein Gesetz zur -
Hebung aller Feudallasten mit künftiger Entschädigung der Beteiligaus der Staatskasse und entfernte mehrere bei dem Volke unbelwBeamte. Das Beispiel Badens wirkte auf die übrigen Staaten- -4Württemberg, Sachsen und anderen Staaten wurden die Häupder liberalen Opposition in die Ministerien berufen und die ZügelRegierung in ihre Hände gelegt; ständische Mißbräuche wurden abgesMÜ'beschränkte Wahlgesetze einer Umänderung unterworfen. Auch auf "Bundestages B u n d e s t a g wirkte die Erregung. Er erklärte am 9. März den aldeutschen Reichsadler zum Bundeswappen und die „Farben des aldeutschen Reichspaniers", Schwarz-Rot-Gold, als Bundesfarben und 8nehmigte am 10. die Heranziehung von 17 Vertrauensmännern zur^lung"in° ratung einer neuen Bundesverfassung. Schon vorher hatten sich in Heide 'H°idErg berg 51 Männer aus Bayern, Württemberg, Baden, Hessen, Nassau,
surt und Rheinpreußen, fast sämtlich Mitglieder von Ständekammern, ve ,sammelt; sie erklärten, daß der Zusammentritt einer in allen deutmstLanden nach der Volkszahl zu wählenden Nationalvertretung unaufschübsei, und beriefen zunächst die jetzigen und früheren Mitglieder deuMgesetzgebender Körperschaften, die Stadtverordneten der preußischen S^aund andere angesehene Männer für den 31. März zu einer Vorversaw ,lung (Vorparlament) nach Frankfurt a. M. Es kam nun alles daraan, was die beiden Großmächte Österreich und Preußen tun würden- ,schienen die Einheitsbewegung in die Hand nehmen zu wollen. DennVeranlassung Preußens ersuchte Metternich in einem Rundschreiben v7. März die Bundesregierungen, am 25. März zu einem Kongreß in Dreszu erscheinen, um die Leitung der Reform in die Hände des Königs "Preußen zu legen: da griff der Ausbruch der Revolution in Ost^reich und Preußen verhängnisvoll in den Gang der Ereignisse ein-8 158. Die Revolution in Wien. Kaiser Ferdinand I.wir wissen (§ 103), die Zügel der Regierung völlig dem Fürsten Mettn i ch überlassen. Dieser galt als der größte Staatsmann der Zeit; aber uNdem Sturme der Revolution brach jetzt sein Staatsgebäude jäh zusanrw _in°ungam Die Nachrichten aus Paris erzeugten im ganzen Kaiserstaat eine siebery ^Aufregung. Die Stände von Ungarn, die eine selbständige Nationalregle