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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Die Revolution in Deutschland.

Ste/ Erzherzog Palatin, eine Reform ihrer Verfassung, Minderung derdas Befreiung von den Beiträgen zur österreichischen Staatsschuld und fürdien "^'Msbhe Militär das Vorrecht verlangten, nicht außerhalb ihres Königreichsdas^tt, ^ müssen, bestürmten die kaiserliche Regierung mit dringenden Petitionen;selbst b geschah in Prag durch die böhmischen Stände und endlich in Wien^ ^ März die österreichischen Landstände zusammentraten. Der ungewisseei« j-? ^r in den Schleier des Geheimnisses gehüllten Finanzen hatte hier8eld / « Mißtrauen erweckt. Man weigerte hie und da die Annahme des Papier-UndV ^^el und Gewerbtätigkeit gerieten ins Stocken, die Zahl unbeschäftigterhch Tender Arbeiter mehrte sich. Unter diesen Umständen hatte das jugend-Dm-n Ätzende Beginnen der Wiener Studenten einen überraschenden Erfolg.Äet? Petitionen an die Stände, an die Minister, an den Kaiser, in lärmenderdie ^,?^ißt und überreicht, und durch stürmische Versammlungen brachten sieSss, Bevölkerung in eine solche Aufregung, daß Metternich, als das mit

handelnde Militär an einigen Orten zurückgedrängt und die Studentensuckt wurden, seine Stelle niederlegte und eine Zufluchtsstätte in Englandsein/' ^er die Unruhe blieb, und das Metternichsche System zeigte sich inhalte^ ^""ngsten Folgen. Ein in der größten politischen Unwissenheit ge-ir ^n freies Staatsleben ganz unreifes Volk forderte und erlangteerr?, ^n und Rechte, die es nicht zu gebrauchen verstand. Die PreßfreiheitUnd ^ kurzem eine revolutionäre Tagesliteratur, die durch aufreizende Blätteruuf /^branschläge alle Verhältnisse erschütterte und die Neugestaltung des StaatsVolks ^ Wege der Reform störte; das freie Vereinsrecht wurde zu lärmendenwelck ^'sammlungen und zur Bildung demokratischer Verbindungen benutzt,Nin'st Tätigkeit des neuen, aus volkstümlichen Männern zusammengesetztender Kn lähmten. Die Studenten (Studentenlegion, Aula) und eine inDen, r ^bildete Bürgerwehr führten das Regiment in der Stadt; beredteMok/sm^uführer übten mit Hilfe der zahlreichen, unbeschäftigten Arbeiter einedes N m ^ aus. kknter diesen Umständen fiel es nicht schwer, die Unzufriedenheit8eork ^ Et dem ministeriellen Verfassungsentwurf, der einer nach Ständenzu»;"bten Reichsversammlung zur Beratung vorgelegt werden sollte,die "euen Aufstand und Straßenkampf zu steigern und von der RegierungK g "Prüfung eines konstituierenden Reichstages mit einer einzigenbNn zu erzwingen, zu welchem von allen der österreichischen GesamtmonarchieN>ein Staaten und Volksstämmen die Abgeordneten nach dem allge-bn Stimmrechte frei gewählt werden sollten.

«UZ °oU gleicher Zeit brachen Unruhen in Ungarn, Böhmen und Italienbiqn'itt^ Ungarn beschloß unter dem Eindrucke der Pariser und Wiener Er-schädi ^ Reichstag die Ablösung aller bäuerlichen Grundlasten ohne Ent-Und führte die allgemeine Steuerpflicht ohne Unterschied des Standes ein

Schn?^"h)Üe Preßfreiheit, Öffentlichkeit und Mündlichkeit der Rechtspflege mitöstx^5ösrichten und ein Wahlgesetz auf demokratischer Grundlage. Obwohl diedoch ?!^sche Regierung durch Nachgeben die Ruhe zu erhalten suchte, glaubtezu ^ ^ streng magyarische Partei den günstigen Augenblick gekommen, Ungarnstdalu^ ^"abhängigen, mit den übrigen Teilen des Kaiserstaats nur in „Per-baß stehenden Reich umzuschasfen. Die Wiener Regierung willigte ein,

rchui " "em Palatin Erzherzog Stephan als Vizekönig ein liberales Ministe-Dch "s^r.dem Vorsitz des Grafen Louis Batthyanyi die Leitung derKoss, bie Hand nahm. In diesem Ministerium war der Advokat Ludwigauftrnk ^ ber Wort und Schrift als Vorkämpfer für Ungarns Freiheitsichtlich' 8 ^ binflußreichste Mitglied. Da aber die österreichische Regierung hin-wittia? Finanz- und Kriegswesens in die Sonderstellung Ungarns nicht ein-igten i stand der Krieg vor der Tür. Die Sachsen in Siebenbürgen

dex M ^ aber die slawischen Kroaten und Slowenen wollten von der Herrschaftagyaren durchaus nichts wissen und regten die Berufung eines Slawen-

Böhmen

Wien

AbdankungMetternichs13. März

15. Mai

Unruhen inden Kron-ländern

7.Sspt. 1848

22. März