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Zweites Kapitel: Die Revolution in Deutschland.
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^ schwere europäische Verwicklung gestellt, da sehr bald Rußland,' ^liland und Frankreich in diesen Krieg sich einzumischen be-
8. Die Anfänge der Nationalversammlung.
^ Vorparlament und Berufung der Nationalversammlung.
^ Mischen hatte auch die Umwälzung in den mittleren und kleinerenaaten und die nationale Bewegung weitere Fortschritte gemacht.
Und ^ Bayern wich König Ludwig I. der öffentlichen Meinung (8 134)2o.M»rzi848
in k das Zepter in die Hand des Kronprinzen Maximilian II. Auch
vor s - ikn-Darmstadt gab der alte Großherzog Ludwig II. einige Monate s. Mär,
bildet .^de die Regierung seinem Sohne Ludwig III. ab; in Kurhessen ^ o»»,)
in liberale Oberbürgermeister Eberhard von Hanau ein neues Ministerium; n März
Nat d wurde der hart verfolgte Advokat Stüve von Osnabrück in den 20. März
Und ^ünigs gerufen; in Nassau wurden die Domänen für Staatsgut erklärt
Z: "bll Forderungen des Volkes gewährt. Die Liberalen hatten hier überall den
linde Zungen: Preßfreiheit, Beeidigung des Militärs auf die Verfassung, Ab-
und*N^-^ ständischen Wahlgesetze im demokratischen Sinne, Volksbewaffnung
Ab? ^ ^"^recht waren die wichtigsten Zugeständnisse der neuen Regierungen.
Gr„* kamen Erscheinungen zutage, welche bewiesen, daß die politischen
nioüü der Liberalen nicht mehr die Wunden der kranken Zeit zu heilen ver-
odex d"h die sozialen Bestrebungen Frankreichs auch dem deutschen VolkeUran ^burgstens den radikalen Elementen kein Geheimnis geblieben waren, daßMato ' » Freiheit und Gleichheit nicht bloß eine rechtliche, sondern auch eine^sflle Verwirklichung zu verleihen trachtete. In dem Main- und Taubergrund,wst. "kUchald und den Neckargegenden, dem alten Boden des Bauernkrieges,bn die Rentbeamten der Standesherren und Edelleute verjagt, die Grund- undIn vernichtet, die Schlösser der Gutsbesitzer zerstört, die Jagdrechte verletzt.
nchsen loderte das Schönburgische Schloß Waldenburg in Flammen auf.
Die ^ den nationalen Fragen machte sich der Radikalismus geltend.
8etret"^ dem Beschluß von Heidelberg (§ 157) in Frankfurt a. M. zusammen-
uorberatende Versammlung für ein deutsches Parlament, das sogenannte Vorpana-sak ?^b"inent, übrigens eine reine Privatversammlung, stellte den Grund-8i. März w 48dewn/r Ulkssouveränität auf und beschloß, daß eine aus dem breitestenbeken f^^en Wahlmodus ohne Rücksicht auf Stand, Vermögen und Glaubens-saww ^ hervorgehende Nationalversammlung zu Anfang des Mai zu-Und ^^ten und über die künftige Verfassung Deutschlands entscheiden solle,
Ausser ^ ständiger Ausschuß von Fünfzigmännern über die genaueselbst dieses Beschlusses von feiten der Regierungen zu wachen habe. Indes
diese weitgehenden Beschlüsse genügten den Männern des äußersten Fort-. ' unter denen Hecker und Struve hervorragten, noch nicht. Als ihredes Permanenzerklärung der gegenwärtigen Versammlung und Beseitigung
Work, ^destags nicht die Majorität erhielten, schieden sie aus und riefen einigeeiner P ""chher im badischen Oberlande das aufgeregte Volk zur Gründungerheb, bpublik mit gewaffneter Hand auf. Aber die republikanische Schild-er hatte wenig Erfolg. Nach den Gefechten von Kandern , wobei 20. Aprubei ?me Vundesgeneral Friedrich von Gagern seinen Tod fand, und
. "m^ubach wurden die durch Zuzüge fremder Republikaner und deutscher 26. Aprilstärkt Frankreich unter Führung des Dichters Georg Herwegh ver-
drück/^ §sescharen von den Bundestruppen zerstreut und der Aufstand unter-sich Ädee einer deutschen Republik, unter welcher der gemeine Mann
Zustand paradiesischen Glückes träumte, wo der Grundsatz „Freiheit,
^üdd? Bildung für alle" zur Geltung kommen würde, schwand aber inuffchland noch nicht, und Hockers Name erklang noch längere Zeit im Liede.