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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Die Revolution in Deutschland.

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Die Ver-sammlung u.

^gen. Das übte auch seine Wirkung aus auf die nach Berlin ein-falli »Versammlung zur Vereinbarung der preußischen Staatsver-s. Aprii ERechte hatte in ihr die Mehrheit (zu ihren MitgliedernVw-r Otto v. Bismarck); aber die Linke war rühriger, und die

Ab, ^Eung stand unter dem Einflüsse des Berliner „Volks", das seit dem d>^V°iks-Pre Militärs in schrankenloser üngebundenheit das Regiment in

Entw^^ Hauptstadt führte. Statt den von der Regierung vorgelegten»- Juni imsleb? ^ ^"or Verfassung, der alle Grundbedingungen eines freien Staats-di? ^darbot, einer schleunigen Beratung zu unterwerfen, schürte man zuerstAn ^^nschasten durch den Antrag, „die hohe Versammlung wolle in1 g Trennung der Revolution erklären, daß die Kämpfer des 18. undWohl um das Vaterland verdient gemacht hätten", einderw^' Iveil er nicht angenommen wurde, die Wut des Pöbelsreizte, daß der Minister Heinr. Arnim und der Prediger Sydows,'. ^stsgang aus der Versammlung mißhandelt wurden. Von derst,, osPkeit der Volksmasse Berlins gab dann auch der Zeughaus-

^ erschreckendes Zeugnis. Am 14. Juni brach die Menge in das Z»niHai vi ^ sich Waffen zu verschaffen. Der dort kommandierende

L dtmann von Natzmer verlor den Kopf und zog ohne Verteidigung dessck, ^ "d. Erst die heranrückende Bürgerwehr vertrieb den Pöbel, der indps ^lichster Weise mit den in dem Zeughause aufbewahrten Trophäen^ußischen Heeres gehaust hatte. Trotzdem bekämpfte die National-a„, "^wlung jede gesetzliche Beschränkung demokratischer Freiheit und ver-stell kostbare Zeit mit nutzlosen Debatten über die Befugnisse undrun der Frankfurter Nationalversammlung zu den einzelnen Regie-re ^ ^d Landtagen und über die Frage, ob eine Adresse an den König^ oder nicht. Eine solche Haltung der Mehrheit der preußischenheit^^ersammlüng wäre allerdings undenkbar gewesen ohne die Schlaff-Stell * Minister und ohne die zweideutige, bald sogar provozierendeMg der Militärpartei. Die Wahrnehmung dieser Gesinnung ver-vwn ^ Euft zwischen der Versammlung und der Regierung. AlsZur »/Eich nach vielen Interpellationen, Anfragen und Abschweifungendie "Os?"Eung des Verfaffungsentwurss überging, entbrannte gleich übererv, i ^ Sätze ein so heftiger Kampf, daß eine Beendigung kaum zu^"ad. Die Linke bekämpfte die Benennung „König von Preußen"in p- Formel „Von Gottes Gnaden". In der Posener Frage wurde danndie stürmischen Sitzung mit einer Mehrheit von einer einzigen Stimmevlai-e ? der Regierung angeordnete Teilung des Landes durch eine De-Nat'E"iEmb zgo) verworfen und somit der Beschluß der FrankfurterUjj?°?o!lversammlung (H 163), gegen die sich überhaupt eine gewisseNUp tät nicht verkennen ließ, aufgehoben. Als die Nachricht von dender 9 ^ Ereignissen (Z 169) nach Berlin kam, stellte Waldeck, das Hauptder ' den Antrag, „das Reichsministerium aufzufordern, zum SchutzEkien gefährdeten Volkssreiheit alle dem Staate zu Gebote stehendenHaus Kräfte aufzubieten". Während der Beratung umstellten Volks-Rtess ^^^ond das Sitzungshaus, bedrohten mißliebige Abgeordnete mitsavi>^ "od Stricken und widersetzten sich sogar der zum Schuh der Ver-'""Mlung aufgebotenen Bürgerwehr.

Vvro" dei dem König und seiner Umgebung der Entschluß, solchen

fangen für die Zukunft vorzubeugen. Der Sieg der Reaktion in Wien

°i-r-Baldamus, Weltgelchichts. 21. Aufl. IV. 22

23. Okt.

81. Okt.