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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zmn Jahre 1863. 3

(§ 169) ermutigte auch in Berlin zu ähnlichen Schritten. Das Ministerin^Pfuel wurde zum Rücktritt bewogen und Graf Brandenburg, einFriedrich Wilhelms II. und der Gräfin Sophie Dönhoff, mit der Bub"B-antsufM eines neuen Ministeriums betraut. Am 1. November war dieses Ministen ^„der rettenden Tat", dessen Seele der Minister des Innern, von Mateussel, war, gebildet, und seine erste Handlung war eine königliche ^

8. N°r>. schaft, worin die Nationalversammlung, „um ihre Beratung vor oScheine der Einschüchterung zu bewahren", nach Brandenburg ^und bis zum 27. des Monats vertagt wurde. Umsonst hatte die Bersawlung durch eine Adresse den König zur Änderung seines Vorsatzes zu beweggesucht: die Worte des Abgeordneten Jacobi bei Überreichung der ÄdE '„das sei das Unglück der Könige, daß sie die Wahrheit nie hören woMkonnten den König in seinem Entschluß nur bestärken. Umsonst legte ,Versammlung Verwahrung gegen die Vertagung ein: der Ministerpräftoeuntersagte jede weitere Beratung, und als die Versammlung die Sitzungnicht einstellte, erhielt General Wrangel, der schon seit dem 15 . Sepllw! zum Oberbefehlshaber der Marken ernannt worden war, den Befehl,den Truppen wieder in Berlin einzurücken. Das Sitzungshaus W»vom Militär besetzt, die Bürgerwehr ausgelöst, und als die protestierenMitglieder unter dem Präsidenten v. Unruh sich an anderen Ortensammelten, wurde der Belagerungszustand über Berlin verhängt- ^Abgeordneten, etwa 120 an der Zahl, beschlossen, durch eine SteueVerweigerung den passiven Widerstand im ganzen Lande zu "io-nisieren. Doch verkannten sie völlig ihre Macht und die StimmungVolkes. Ihrem Beschlusse wurde mit einigen Ausnahmen keine Folge geg?,

§ 166. Die Frankfurter Nationalversammlung und das MinistersBrandenburg-Manteuffel. Die oktroyierte Verfassung. Die BerU^Vorgänge erregten einen neuen Sturm in der Frankfurter Versammln üdie preußische Krone sich mit einem Ministerium ngeben solle, welches das Vertrauen des Landes besitze und die BesorgEvor Beeinträchtigung der Vvlkssreiheiten beseitige, wurde am 14- Novew ,angenommen. Aber ehe er noch zur Ausführung kommen konnte, key^der Staatssekretär Wassermann, der die Aufgabe gehabtReichskommissar das Verhältnis Preußens zur Zentralgewalt zuund als Vermittler in den Zerwürfnissen der preußischen Regierung -ihrer Versammlung aufzutreten, nach Frankfurt zurück und bewirk^seine Darstellung der Berliner Straßenzustände („Bassermanusch" ^stalten") bei der Mehrheit der Parlamentsglieder einen Umschwung-rechte Zentrum trat entschieden aus die Seite der Krone. Aber der 2Vu" ^die Partei des linken Zentrums im „Augsburger Hof" zu gewinnen,einige Rücksicht auf die öffentliche Volksstimmung, führten zu demM.Nov.Einschlüsse, die Zentralgewalt aufzufordern, in Berlin aus Ernennung ^

1v.Nov.I848 :

12. Nov.

Haltung derFrankfurter

Versamm- <An Antrag, daß

Ministeriums hinzuwirken, welches das Vertrauen des Landes

best?

Dagegen wurde der auf Suspension der Steuererhebung gerichtete Besch ^für nichtig erklärt, zugleich jedoch versprochen, „die dem preußische" ^gewährten und verheißenen Rechte und Freiheiten gegen jeden Beweiner Beeinträchtigung zu schützen".

Trotz dieses Beschlusses blieb natürlich das Ministerium Mam

21 . Nov. und eröffnete

e die Nationalversammlung an dem bestimmten Tage l"r Brandenburg. Da aber die Zahl der hier eingetrou

Domkirche zu Brandenburg.