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Vierter Band.
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Zweites Kapitel: Die Revolution in Deutschland.

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sond^ lateinische Sprache durch ihre eigene verdrängt hatten und ihre be-Errichtungen allenthalben auf Kosten des Heimischen und Herkömm-äeste" ^ verbreiten bemüht waren, hatte den Samen des Nationalhasses aus-Eine kroatische und ungarische Deputation bestürmten diejene Regierung in Wien zu gleicher Zeit mit dringenden Forderungen, März ,8,8Da> Vereinigung der drei Königreiche Kroatien, Slavonien,dj.r ^atien und der Militärgrenze zu einem selbständigen Staatswesen,des fortbestand der bisherigen Verbindung und Erhaltung der IntegritätZur ^."^reichs Ungarn. Die österreichische Regierung suchte diesen RassenhaßSchwächung ihrer Gegner zu benutzen. Den Bitten der Kroaten willfahrtePer?" >. vch, daß man den Magyarenfeind Jellachich, eine bei Hof beliebte Ju» ,848durck Zum Ban (Statthalter) ernannte, und die Ungarn suchte man

hokp Versprechungen und Zugeständnisse zu besänftigen. Im Vertrauen auf denllßa schritt Jellachich in seinem Streben, die südslawischen Staaten von

den, " Neunen, eilig fort. Eine letzte Unterhaltung zwischen Jellachich undFrg.^"^rischen Minister Batthyanyi zu Wien führte nicht zur Vereinigung; dieoder "b. das neugestaltete Ungarn in seinem bisherigen Umfang fortbestehenwit einem kleinen magyarischen Königreich zusammenschwinden solle, mußteen Waffen entschieden werden.

blut' jHvn hatte dieser Nationalkrieg im südöstlichen Ungarn seinenlick,/^ Anfang genommen. Von slawischen Aufwieglern und fanatischen Geist- SerbenGeb "gereizt, kündigten die Bewohner desselben den ungarischen Behörden denDen und unternahmen verheerende Streifzüge in die benachbarten Komitate.blell, bildete ein mit entsetzlichen Greuelszenen, Mord und Raub be-

von y Aufstand in dem Städtchen Kikinda. Durch Zuzüge verstärkt und Aug. ,848Ins, ^ uoch ungerüsteten Ungarn nicht kräftig genug bekämpft, gewannen diekirch/^Men schabt Boden. Die Städte Neusatz, Karlowitz, Pancsova, Weiß-lana a. O. waren der Schauplatz der entsetzlichsten Greueltaten. Monate-Aati """brte dieser verheerende Rassenkampf ohne Feldschlacht und Kriegsplan,ch ^?ualhaß und Rachsucht reizten die Leidenschaften; die Erhebung der Tschechenveicks ^ ^ und die Gärung unter allen slawischen Stämmen des Kaiser-in» Erhöhten die Wut der rohen Grenzer und Serben. Erst im August ge-der den ungarischen Heeren bei den Schanzen von St. Thomas und invnd b ^ Weißkirchen, die empörten Gegner im heißen Kampf zu schlagenZbff serbischen Aufstand zu unterdrücken.

Tegen ^.^erweise war auch die Aufregung der Kroaten und Slavonier^A^sn^undhöbe? /»asiatische Horde", deren Joch sie nicht länger tragen wollten, immerpflan.Abstiegen. Im Einverständnis mit dem Hofe und der Reaktionsparteikeil x daher der Banus Jellachich die Fahne der kroatischen Unabhängig-überschritt im September mit seinen wilden Heerscharen dieDr ' Ohne Widerstand drang er bss zum Plattensee vor; die ungarischenUnd größtenteils unter österreichischen Anführern, waren an Zahl schwachvon Kieswegs zum Kampfe begierig, und da weder von den Ungarn nochso ^.^österreichischen Regierung das letzte, entscheidende Wort gesprochen war,

Eon,m ^ ^ die ungarischen Heere eine schwankende, kraftlähmende Haltungn,it Die Magyaren betraten noch einmal den Weg friedlicher Vermittlungden o,-b^ich. Sie wendeten sich an den Wiener Reichstag, stießen aber auf Sept. ,848^chen Stammesgroll, so daß sie zurückgewiesen und durch die Schritte der^ichiseb^M st^hr und mehr in der Meinung befestigt wurden, daß die öster-sie Regierung die slawischen Aufstände offen oder geheim begünstige. So trafenin der V Anstalten. Die Erscheinung Jellachichs mit seinen Kroatenscharen ^

^äinlicb der Hauptstadt steigerte die Wut und bewirkte, daß Kossuths volks-d«v t "Beredsamkeit über die warnenden Worte der Besonnenen den Sieg^ustlick^'w^* ungarische Landsturm trat ins Leben, die Aufregung des leiden-den Volks wurde zum Fanatismus gesteigert, ein Nationalkrieg der heftigsten