§ 188.
Zweites Kapitel: Die Revolution in Deutschland.
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^ Regungen. Dieser hatte den Aufstand in Prag (§ 158) durch einige i'- J»m^"^tlschüsse niedergeworfen und das Heer zur Stütze der Ordnung undhatt r^m^bnhalts ^ Monarchie gemacht; der Slawenkongreß (H 158)
Di E )ich während dieser unruhigen Tage ohne Ergebnis aufgelöst. —
2 »? Anzeichen eines Angriffs von drei Seiten fetzten die BevölkerungR ^ iu eine fieberhafte Aufregung. Die Weigerung des Kaisers, den^ >Eachich dem österreichischen Ministerium unterzuordnen, nahmendi«t j ^"Eraten in Wien als einen Beweis, daß es auf eine Militär-Ni'Mk n abgesehen sei; die Adressen des Reichstages zur Erwirkung derDin >.^ Kaisers blieben erfolglos; so kam es, daß die Leitung derL gänzlich in die Hände der Revolutionspartei geriet. Der ehemalige
Messenhauser wurde zum Oberbefehlshaber der Nationalgardem/Wt, der polnische General Dem, der später in Ungarn glänzendeArllu - ^gerischer Befähigung ablegte (ß 182 — 184), leitete an der Spitze derM ^en die Verteidigungsanstalten, Freischaren, die von allen SeitenNte'u Hauptstadt strömten, standen unter eigenen Führern, die sichseit ^ als Klubredner und Literaten einen Namen gemacht hatten,in ^ ^rEaden waren an geeigneten Orten aufgerichtet und das PflasterStraßen gelockert worden. Was vor allem den Mut und dieh >Miing tzer Wiener Insurgenten belebte, war der erwartete und ver--lüene Zuzug der Magyaren, deren Hilfstruppen man schon von der
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*le aus dem Stephansturm zu bemerken glaubte,bei- ^ierdessen hatte der Ban die südliche Seite der Stadt am Wiener-«alt 50000 Mann kaiserlicher Truppen der verschiedensten Waffen-H Zungen und Nationalitäten besetzt: ein buntes Völkergemenge, das anKö ss^Hns Lager erinnerte, aber durch militärische Zucht zu einem festeniper verbunden, gegenüber einer beweglichen, an Gehorsam und Unter-
nicht gewöhnten Jnsurgentenmasse. Gras Auersperg räumte seine 12 . o». 1848ai,ck Standorte und vereinigte sich mit Jellachich. Bald erschien^ oürst Windischgrätz, den der Kaiser zum Oberbefehlshaber allerUmsatz ernannt und zur Züchtigung der empörten Hauptstadt mit un-kall' s^Eer ausgerüstet hatte, mit großer Heeresmacht. Eine
ind Proklamation suchte die aufgeregten Gemüter zu beruhigen,erb^rl ^ die Versicherung gab, daß die gewährten Freiheiten ungeschmälertU^... die verheißene Verfassung durchgeführt und das Gesetz über dieD» chung d^- bäuerlichen Lasten zur Ausführung gebracht werden sollte,da ^neuere Teil der Wiener Bevölkerung hätte gern eingelenkt, zumalhiel> ^chivaukende Haltung der ungarischen Armee, die bald zaudernd still-Hvt rückgängige Bewegungen machte, wenig Aussicht auf kräftige
Hg Stützung bot, allein die Leitung der Dinge war schon zu sehr in die?? der äußersten Partei geraten, als daß noch eine Vermittlungvölll ^ gewesen wäre. Windischgrätz hatte bereits alle Anstalten zurjm?9en Einschließung der Stadt getroffen. Eine Proklamation „an die^rkläu"^ ^iens", die die Stadt und Umgebung in Belagerungsstanddie ük Er Zivilbehörden den Militärbehörden unterordnete und gegenErnst der Verfügungen das Standrecht verkündete, bewies den
Een! ' ^ Dürsten. Vermittlungsversuche wurden noch von dem städtischenKon/^« den noch anwesenden Gliedern des Reichstages und denNoinrn ^n aus der Frankfurter Nationalversammlung (ß 170) unter-en; allein die Bedingungen, die der strenge Feldherr am 23. Oktober
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