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Vierter Band.
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§ 177.

Zweites Kapitel: Die Revolution in Deutschland.

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ikn- ^ - Rumpfparlament und die Regentschaft die Forderung stellen,

außerhalb Württembergs aufzuschlagen. Am 18. Juni wurde ^Rum"vf-Sitzungshaus gesperrt und die sich gemeinschaftlich dahin begebenden Parlaments^ v^*U'dneten mit Gewalt zurückgetrieben. Ein letzter stenographischer Be- 'Meldete die Tatsache, daß sie der Gewalt gewichen seien.

slb >,^^u kläglichen Ausgang nahm das erste deutsche Parlament. Zwar

sein Einigungswerk, die Hoffnung des deutschen Volkes, an den nalv°r-°Heiligkeiten, die ihm von innen und außen entgegentraten, an derischiedenheit der Prinzipien und Parteibestrebungen, an dem maßlosenauf Umsturz und Republikanismus lossteuernden Demokraten,

Re ^bewurzelten Partikularismus, am Widerwillen der Fürsten und dersto^' lspartei, Opfer zu bringen, an der nicht rechtzeitig erstrebten Ver-Do r mit den Regierungen: der höchste Ruhm dieser Männer derH.E'kirche besteht aber doch darin, daß sie Deutschlands Zukunft in died itz des heutigen Reiches zu lenken versucht haben, das ihnen damalsgroü Magisches Geschick noch verschlossen bleiben mußte. Das ist diedie P ^eser ersten deutschen Nationalversammlung gewesen, daß sie^tchublik verwarf, das Sonderleben der einzelnen Staaten wahrte, aberH über sie als Leitstern für die Zukunft die politische Einheit desHeilandes stellte.

sein ^ Die Bewegung in der Pfalz und in Baden. Inzwischeniu einigen Staaten die radikalen Elemente ihren Versuch fort, durchMlderhebungen die Errichtung der Republik zu erreichen,m der bayerischen Rheinpfalz, schon im Jahre 1832 der Herd der Ausstand mIn s - Agitation (ß 127), war, wie gesagt, der Aufstand bereits ausgebrochen. "s^Pstrslautern war eine provisorische Regierung eingesetzt und eine „Volkswehr"t^blrchtet; Freiwillige strömten von allen Seiten herbei, flüchtige Barrikaden-sr«a - Demagogen und Polen, untermischt mit allen möglichen, zum Teil sehr«„^"rdigen Elementen. Der Übergang vieler Soldaten aus den beiden Festungender und Germersheim erhöhte das Vertrauen der Demokraten. Der Versuchals ^Exilregierung durch Absendung eines Mitgliedes der Linken, Eisen stuck,^chskommissar die Bewegung in den Schranken der Gesetzlichkeit zu halten,

8rn b Erfolg. Eisenstuck handelte so sehr im Sinne seiner Partei, daß ihn dasaus ^ Ministerium wieder abberief; er hatte die preußischen Truppen, die-Z ^ordnung der Reichsregierung von Mainz aus in die Pfalz einrückten,

Ae . Rückzug genötigt und dadurch die Macht in die Hände der provisorischen8 brung gegeben.

dixs Einen noch schlimmeren Verlauf nahmen die Dinge in Baden. Obwohlw«x ^and, von einer gut liberalen Regierung geleitet, unter den ersten gewesendie p ^biche die Frankfurter Verfassung anerkannt hatten, wußten dennoch(8 i k^Eatischen Führer das Volk gegen die Regierung aufzuhetzen. Heckersdie ! H Aufstand und Herweghs Versuch, an der Spitze deutscher Arbeiter,dubli^ ^"As auf den Barrikaden gefochten hatten, die Volksmassen zur Re-diesrst m^ entflammen, wirkten noch nach; das „Heckerlied" blieb die MarseillaisederZL^Publikaner. Schon im September 1848 hatte Gustav Struve vongxf„ .^biz aus einen neuen Einfall in Baden gewagt, jedoch wenig TeilnahmeHellen den Landleuten selbst verhaftet und ausgeliefert, wurde er im

*e»oli?^""3nisse zu Bruchsal gefangen gehalten, bis die nun ausbrechende Mai-derxn ihm die Freiheit brachte, Durch zahlreiche Volks vereine, anihrx A ditze der Advokat Brentano stand, wirkten nämlich die Demokraten füreines t r; sie verlangten die Auflösung der Kammern und die Einberufungonstltuierenden Landtages. Überzeugt jedoch, daß sie nicht zum Ziele kommen

Mai 1849

Baden