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Vierter Band.
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Viertes Kapitel: Preußens linionsversuche und Rußlands Übergewicht.

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des

2. Rov.

S. Nov.

Auflösungder Union

Olmiitz28. Rov.

H sEundestages in Frankfurt. Trotz der kriegerischen Stimmung insofort^ ^ Lande — besonders Prinz Wilhelm von Preußen forderte dieCbr Mobilmachung und bewaffnete Unterhandlung, bei der Preußens^ras ""^rletzt bleiben werde — sprach sich der König für die Ansicht deslvitr Ü ^andenburg aus. Darauf reichte sofort der General von Rado-Nachk * Vertreter der Unionspolitik, seine Entlassung ein; wenige Tagedaß ^ .^arb nach kurzer Krankheit Graf Brandenburg. Die Erzählung,an a ^ u^r die Preußen und ihm in Warschau widerfahrene DemütigungH^drochenem Herzen gestorben sei und in seinen Fieberphantasien nachSno Schwert gerufen habe, ist aber endgültig in das Gebiet der^ Zu verweisen.

M Mu Vorsitz im Ministerium übernahm Otto von Manteuffel.rniw , wie er nach Bronzell zurückwich; nun ließ er auf Aufforde-die n ^üerreichs dem Fürstenkollegium der Union erklären, daß Preußen^erb^" uls vollständig aufgehoben betrachte. Als dann die weiteren is. N»v.25 ^olungen über die Regelung der hessischen Frage scheiterten und amM "vember ein die Räumung Hessens verlangendes Ultimatum ausUM ' da hatte Manteuffel schon einen Vertrauten dorthin gesandt,

persönliche Besprechung mit Schwarzenberg zu veranlassen. Diese^!.^enkunft fand in Olmütz statt. Manteuffel war entschlossen,dem r Revolution zu brechen", und wünschte deshalb einen Krieg, beiNati ^ Preußen auf die konstitutionelle und demokratische Partei derGx On hätte stützen müssen, zu vermeiden. Auch hatte der KriegsministerStockhausen erklärt, daß Preußen in diesem Augenblick dengewachsen sei. Schwarzenberg verstand es sehr gut, dieDies» Wirres Gegners auszuspähen und seine Pläne darauf zu bauen.

Zu m V*chen dahin, „Preußen aus allen seinen vorgeschobenen Stellungenruno? r Men, es zu isolieren, ihm die Sympathien nicht nur der Bevölke-M g lindern auch der Regierungen der deutschen Staaten zu entziehen,Deutschland, bis an dessen nördlichste Grenzen, die Fahnen undore Macht des österreichischen Kaiserstaats zu entfalten und allenationalen und freiheitlichen Bestrebungen des Jahres 1848e zu Vernichten". „II taut avilir In ?ru886 ot apros w äämolir!erstes. bist völlig gedemütigt und dann vernichtet werden!" Dericherll ^ seines Planes, die Demütigung, gelang vollständig. ManteuffelUur ' Kurhessen, in dessen „Zerwürfnissen widerwärtigster Art" erherrll^ revolutionäre Auflehnung der Demokraten gegen das landes-M d,^ Zusehen erblickte, seinem Schicksal und willigte am 29. NovemberKpr^ss ^ ü tz e r Punktation. Diese setzte fest, daß Preußen inkech " "hbr Aktion der von dem Kurfürsten herbeigerufenen Truppenbleiß^Mbrnis entgegenstelle", nur solle ein preußisches Bataillon in Kassel^rdui,' ^ in Verbindung mit den Bundestrnppen die Ruhe und^uß^ ousrechtzuerhalten; in Schleswig-Holstein (Z 189) solle durchÖsterreich vereint der Friedenszustand hergestellt und eineCutsH ., Entwaffnung des Heeres vorgenommen werden; zur schließlichenP ong der Bundesverhältniffe aber sollten freie Konferenzen sämt-s^nde? ^^rungen in Dresden stattfinden. Trotz des heftigen Wider-^IväKn^^ Prinzen von Preußen, besonders gegen die Abrüstung, denPichen m Punkt der Abmachungen, während Österreich keineswegs die"IKrpslichtungen einging, nahm der König die Punktation an.

OlinützerPunktation29. Nov.