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Vierter Band.
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IS5.

Viertes Kapitel: Preußens Unionsversuche und Rußlands Übergewicht.

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einer 9 ^? ^esamtstaatsverfassung. Nicht nur in Venetien, wo die Einführungund Verfassung einem „geeigneteren Zeitpunkt" vorbehalten werden mußte,

Gesg ,.^" 8 nrn, wo man die dargebotene Organisation mit der darin enthaltenen^nd Watsverfassung „achtungsvoll beiseite legte" und auf ein von den Erb-TENreins ^reichs völlig getrenntes Staatswesen hinarbeitete, das nur in demerhöh Oberhaupte einen Vereinigungspunkt haben sollte (Personalunion),

^vhw ^ heftiger Widerspruch gegen die Februarverfassung, — auch in"Und/"!, ,^Ezien und andern Provinzen trat die nationale Partei mehr oderund dagegen aus, so daß die Wahlen zum Reichsrat nur unvollständig

u»ti u^r Verwahrungen vorgenommen wurden. In Ungarn erreichte die^uzlick ^bgung eine solche Höhe, daß die Verwaltung und Rechtspflegegelähmt wurden, daß man der Regierung die Steuern und die Aus-übst verweigerte, solange nicht ein für das Königreich Ungarn

zu o lebenbürgen und Kroatien frei gewählter Landtag seine Einwilligung da-rchx n habe. Die Regierung ließ sich jedoch nicht irre machen. Die Thron-n Maiöff^bto " dkr der Kaiser die Sitzungen der beiden Kammern des Reichsrates er-alz verkündete den festen Entschluß, „jede Verletzung der Gesamtverfassungseiner Angriff auf den Bestand der Monarchie und auf die Rechte allerügen und Völker nachdrücklich zurückzuweisen." Um jedoch den schwie-

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Stellung desKönigs zurVerfassung

issen möglichst gerecht zu werden, schuf man zunächst eine zwiefache^ ^ ^Präsentation in dem engeren und weiteren Reichs rate, also^As^r^dirs^ ^ "ur für die deutsch-slawischen Länder der Träger der Reichsidee sein, Reichsrat^ches den Beitritt der ungarischen Vertreter das Parlament des Gesamt-Österrp^ sollte. — Das ganze Verfassungswerk wurzelte nur in Deutsch-

die slawische und magyarische Bevölkerung widerstrebte einer Ein-»erscho«' ^blche dem deutschen Elemente das Übergewicht zu erhalten oder zuzur ^uhie. Aber wie unvollkommen immer das Institut des Reichsrats'^chtia? gebracht werden konnte, dennoch wurde durch dasselbe ein

Die Schritt zur Begründung eines Rechts- und Verfassungsstaates getan,die Rea""^^b besserte sich, das Abgeordnetenhaus war aufs eifrigste bemüht,

^>ie fest ^""3 ?ur Minderung des Defizits durch Sparsamkeit zu bewegen und! e GruMage für einen gesunden Staatshaushalt zu schaffen,letzt?», Die Reaktion in Preußen und Friedrich Wilhelms IV. ^den on/A^ttgsjahre. den Worten, mit denen Friedrich Wilhelm IV. ^seine? Verfassung geschworenen Eid begleitete (Z 185), konnte mantno Denkweise erkennen. „Der König feierte nicht den Geburts-

in ^ neuen Freiheit, sondern die Grablegung der fürstlichen WillkürBersuss Hoffnung ihrer Auferstehung," und obwohl er betonte, daß diegetroßi ^ klus freier Entschließung hervorgangen und ihm nichts ab-einrr^J Worden sei, so sah er doch in dem ganzen Werke das Ergebnis^ftiak ^bkwegung, die in seiner Erinnerung als Inbegriff aller Frevel-te sein - .Eebte. Dieser Widerwillen gegen die Verfassung,stitutiou n ^' pun der Gnade Gottes hergeleitete Königsgewalt in kon-Schranken bannte, und die Abneigung gegen deren Urheberhicht ? ganze weitere Regierung Friedrich Wilhelms IV. Wenn er auchfolgte mden Eingebungen der „kleinen, aber mächtigen" Partei^r "che unter der Leitung von Stahl, Ger lach, Wagen er in^ufschris?^üudeten Neuen preußischenZeitung (nach dem ff in derMd Kir^, ".^^^uzzeitung" genannt) das öffentliche Leben in Staatder Dina ' ^ l^ong reaktionärem Sinne zu beeinflussen und die Leitungder Saß ^ die Hände der Feudalen zu bringen bemüht war; wenn auchAufstellten diese Staatssophisten bald nach dem königlichen Schwur' »daß eine Kassierung der gesamten Versassungsurkunde durch

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