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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.

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noch fortlebten, verhüllte den Herbst seines Lebens mit düsteren Nebel-brldern. Die Schwächung Rußlands durch den Krimkrieg (ß 202 ^un-

der Tod des Kaisers Nikolaus, der einen mächtigen Einfluß auf denund den Gang der preußischen Politik geübt hatte, steigerte noch seitrübe Weltanschauung: nun war in seinen Augen der letzte starke DaMgegen die revolutionäre Sintflut zerrissen. Schon im Oktober 1°zeigten sich Spuren eines Gehirnleidens, das bald so sehr zunahm, "lwer die Regierungsgeschäfte nicht mehr erfüllen konnte. Nach der VerfassungUrkunde mußte bei dauernder Verhinderung des Königs eine Regentschweintreten. Dies suchte aber der Kreis von Vertrauten, die den Monarch^schon seit Jahren als eine mächtige, einflußreiche Kamarilla umgäbe 'aus alle Weise zu verhindern. Nicht kraft der Verfassung, sondern dMden Willen des Königs sollte die Regierung fortgeführt werden, daMweder in den Personen noch im System ein Wechsel eintrete. DMUW. OK. IM wurde Prinz Wilhelm von Preußen, der Bruder des kinderwlKönigs, durch königliche Vollmacht zum Stellvertreter auf dreiernannt und dieser Termin noch zweimal verlängert. Während dreiZwischenzeit erfolgte die Vermählung des einzigen Sohnes des2 s. 3 an.i 858 Friedrich Wilhelm, mit Viktoria, der Tochter der Königin ^England, eine Verbindung, welche das preußische Volk als die VürgB .einer glücklicheren Zukunft begrüßte. Da in dem Gesundheitszustades Königs keine Besserung zu erwarten war, so mußte endlich der ^ ,fassung Genüge geschehen. Manteuffel hat im Gegensatz zu der

Gerlachs den richtigen, verfassungsmäßigen Weg innegehalten-

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P^nzreg7nt 8. Oktober 1858 übertrug der König dem Bruder die volle Regierns. On. 1858 (Malt unter dem Titel eines Prinzregenten, ein Staatsakt, ^dem zwei Wochen später die beiden Häuser des Landtagsstimmung erteilten. Der kranke König unternahm hierauf in Begkecku^

2«. Olt.

feiner Gemahlin Elisabeth Luise von Bayern, welche ihm mit

Liebe zur Seite stand, eine Reise nach Italien, die aber seinem 2 zschwächten Geist keine Heilung brachte. Bald zwang der Ausbruch des Krieg(§ 214) das Königspaar zur Rückkehr in die Heimat. Am 23. NoveM1859 traf Friedrich Wilhelm wieder in Sanssouci ein, um es "irzu verlassen. Im August des folgenden Jahres verschlimmerteZustand durch wiederholte Gehirnschläge, so daß das Bewußtsein m^und mehr schwand. Er überlebte noch seine Schwester CkmrloUe. §Kaiserin-Mutter von Rußland, die ihn im Sommer 1860, drei Mo zvor ihrem Tode, in Sanssouci besucht hatte. Erst gegen Ende des .WUhelm'i?v nahte sich ihm die Erlösung; in der Nacht auf den 2. Januar 1861 g-i- 2 .Jan.i 8 si endlich sein bewußtloser Zustand in den Tod über.

Trotz der unh^vollen inneren Politik vermochte Preußen doch in einer der

8 196. Preußens Zoll- und Handelspolitik.

Zollkonfe-renzen 1852

Fragen des deutschen Volkes große Erfolge zu erzielen in derWeiterung und Neubildung des Zollvereins des Vorläuftdaü ^f'^chm Einheit Deutschlands. Österreich empfand' es mit Verdruß'daß Preußen durch die Zollverträge mit den meisten Bundesstaaten e-U'-lln? überwiegende wirtschaftliche Stellung in Deutschland besaß (8Um dasselbe auch aus dieser zu verdrängen suckite es mit Hilfe einigtsüddeutschen Regierungen in den Zollverein aufgenommen zu werden- 3»'S 2 Laufe des Jahres 1852 wurden in Wien und Darmstadt Zollkonftrenze»