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Vierter Band.
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02. Fst»stxZ Kapitel: Das Ende d. russ. Übergewichtes u. d- Selbstbestimmung d. Völker-

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der

Da traten mit dem Jahre 1855 Ereignisse ein, welche dem Ganginotbe ^ dald eine entscheidende Wendung gaben. Österreich freilich Ver-se ^ trotz des Vertrages vom 2. Dezember nicht energisch einzugreifeniwtb dagegen sandte Sardinien 15000 Mann unter LamarmoraEnt "r ^ Kriegsschauplatze. Vor allem aber sprach sich in England die^g ader die Mißstände in der Kriegsverwaltung so scharf aus,

Nun Aberdeen gänzlich aus dem Ministerium schied, mit dessen Leitung es. Ja». Earntz Lord Palmerston betraut wurde. Dieser betrieb den Krieg mitich 7 ^ Tatkraft; der Not wurde durch Zufuhren abgeholfen, neue Mann-m st lallte die Lücken, Kriegsbedars wurde eingeschifft. Eine ähnlichechc,?,'owkeit trat in Frankreich zutage, als der zurückgekehrte Prinz Napoleon^.s ^ .Lage Bericht abstattete. Dieser Tätigkeit begegnete der russischeNewl* Et gleichen Anstrengungen. Eine allgemeine Aushebung im ganzenes ihm, große Heermassen nach der Krim zu senden; indesder den General Chrulew aus Eupatoria machte, scheiterte an w.Fsbr.isss

Bei s, ^keit der Verschanzungen und an der Tapferkeit der türkischen

unter Omer Pascha. Nun starb unerwartet Zar Nikolaus.s.MLrzisWinild Alexander II. war ein menschenfreundlicher Fürst von^Z^AZ-

erer Gesinnung und friedlicherer Natur als der Vater.

As ^ 202. Eroberung von Sewastopol und Ausgang des Krieges,irir (^er ^cklärte zwar bei seinem Regierungsantritt, daß er die Politikseines Vaters fortführen werde, ließ aber doch seine Bevoll-y^/"3ten Alexander Gortschakov und Titow an neuen Friedens-undl u ngen in Wien teilnehmen. Preußen wurde dazu nichtlvar ll>eil es dem Vertrage vom 2. Dezember 1854 nicht beigetreten*ussiiü; b Verhandlungen scheiterten an dem Streben der Westmächte, diedes Seemacht auf dem Schwarzen Meer zu beschränken, an der Revisionvon 1841 (H 147 ), welcher den fremden Kriegsschiffen die Darda-reiüiL ^u Bosporus verschloß. Die unentschiedene Haltung Öster-Bersi' Napoleon, der darin einen Bundesbruch sah, Anlaß zu starkerUninung, die sich später in der italienischen Frage äußerte (Z 213).

Friedens-

»erhand-

lungen

15. Miirz-4. Juni

h^tj^^lllischen ging der furchtbare Kamps auf der Krim weiter. Napoleon AAeruMschon im Januar den Artilleriegeneral Niel nach der Krim ge-SewastopolsDieser erkannte alsbald die richtige Stelle, wo der Hauptangriff

^ickt. ^

Mehen Esse und nach seinem Rat suchte man durch Laufgräben undArschanzungen sich der südlichen Vorstadt Karabelnaza zu nähern. AberKleben begegnete dem Vorhaben durch getmiltigeBefestigungen und schufVvllw ^nannten Malakowturm em sehr starkes, fast uneinnehmbares

d°r StrMrasU waren auf beiden Seiten bedeutend verstärkt warben Die Armee

^?°°bündeten betrug 174500 Mann (100000 Franzose^ 14500 Sardinrer 32000 Eng°?wer, 28000 Tnrkent die der Russen über 150000. Durch die zuwartende Stellung Öfter-ffHs, das einen Teil seiner Truvven entlassen hatte, wurde Rußland instand gesetzt, die

Ls LZtLL-S. L

Labert unter die Befehle feines bisherigen Untergebenen. Einzelne ^ungswerke w«danM^M-melan auf der Ostfeite, wurden zwar «stürmt . dagegm der am Schlachttaggeschig unternommene allgemeine Sturm mit unermeßlichem 8 worauf

8^. İhn Tage nachher wurde L-rd Raglan von d-r Cholera ^

Srrnpfon den Oberbefehl übernahm, und am 11- Juli traf «"^feEM Kugel

16. Mal

18. Juni28. Juni