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Vierter Band.
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^08. Fünftes Kapitel:

Das Ende d- rusf. Übergewichtes u-d. Selbstbestimmung d. Völker. 405

Friedens-

schluß

'Ü« mit der Annahme dieser Forderungen, gab dann aber auf die^hung des österreichischen Gesandten, Petersburg nach

und ließ die Präliminarien in Wien unterzeichnen. Als Setz des künf- us°b°.

Friedenskongresses wurde aber Parrs bestimmt, nichtwie Buvl gewünscht hatte, denn nun trat das Übergewicht Frank-*^chs mehr und mehr hervor. Von diesem Kongresse blieb Preußen zuerst^geschlossen, und man gestattete ihm schließlich nur, den von den andernAchten gefaßten Beschlüssen seine Unterschrist beizufügen. Der Ministermnteuffel bettelte geradezu um die Zulassung zu dem Kongreß. „SemessUgeschicklichkeit in dem Krimkriege", urteilte Bismarck, „hatte dazu ge-führt, Preußen sür Österreich, England, Frankreich auszuspielen und em-fUußen, um demselben in Paris diese demütigende Zulassung zum Kongreßud echx msntion üonoradlö als europäische Macht zu verdienen. AmFebruar 1856 trat der Friedenskongreß in Paris zusammen, unter^ Vorsitze des französischen Ministers des^°lewski,

F^edei

Auswärtigen, des GrafenAm 30. März erfolgte der so- März

eines Verwandten Napoleonsnsschlnß.

Sewastopol und die übrigen besetzten Plätze wurden geräumt; Rußland trat einihn Bessarabien ab, welches die Donauschiffahrt freimachte. Die durch diesen Teilder Od ^ vergrößerten Fürstentümer Moldau und Walachei sowie Serbien wurden nebengest^t- -/EMit (Suzerünitüt) des Sultans noch unter den Schutz der Vertragsmächte^eßin" s, ^ die Gleichberechtigung der Christen mit den Mohammedanern sollten sämtliche^utra? ,^ Donauschiffahrt wurde für unbedingt frei, das Schwarze Meer fürsagt- m den Handelsschiffen aller Nationen geöffnet, aber ihrer Kriegsflagge unter-

^egen f ^ ^d die Türkei dürfen für den Küstendienst je 10 kleine Schiffe dort hakten,der K ^ See-Zeughäuser beibehalten oder gar errichten. Die Türkei wurde in denÄscher ^"bmüchte aufgenommen. Die von Napoleon gewünschte Beratung anderer euro-wurde fallen gelassen; nur eine humane Reform des Seerechts kam zum

Ergebnis des Krieges war sehr bedeutungsvoll. Rußlands Über-Erg-bnisd-sdc,Z K^ar hdbrochen, an seine Stelle hatte das französische KaisertumMedsrichteramt in Europa übernommen. Von allen Seiten wurdenMj^"Ewporkömmling" an der Seine Huldigungen dargebracht, dessendeZ ^sUi diese Zeit noch durch die Geburt eines Sohnes erhöht wurde, rs.Ms-z is«höchst von Frankreich", dessen Thronfolge zu sichern nun NapoleonsdeZ D ^^^den wurde. Zwischen Rußland, das über die Undankbarkeit^l»H bnaußaates schwer erzürnt war, und Österreich hatte sich eine tiefechjch.. ^öffnet, auch zwischen Österreich und Preußen, das einen nicht un-offen Schritt zur selbständigen Politik getan hatte, war der Zwiespalt^ a, Zugetreten. Sardinien endlich hatte durch die geleistete Hilfe sichGunst der Westmächte erworben.

du

Einwirkung des Rrimkrieges auf die europäischen Staaten.

1. Rußland und Polen unter Alexander II.

Die Reformen in Rußland. Der Krimkrieg hatte der Weltdes russischen Selbstherrschertums gezeigt. In Rußland^ ^uun schon während des Krieges begonnen, in zahlreichen

^an scharfe Kritik an den bestehenden Verhältnissen auszuüben.

^ b Sühne für das Unheil, das dieser Krieg über das Landhatte, und einen unbedingten Bruch mit dem alten System der