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Vierter Band.
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425
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Fünftes Kapitel:

Das Ende d. russ. Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d- Völker. 425

des

Schreckens

zu führen. Eine Reihe von Briefen des englischen Staatsmannes

nand II.1859

und dachte das gebildete Europa mit diesen heillosen Zuständen bekannt wM-:Rx»: ^bgte einen so allgemeinen Unwillen, daß sich die englische und französische"uf d ernsten Vorstellungen gedrungen fühlten. Diese machten jedoch

riefen^ keinen Eindruck, worauf beide Regierungen ihre Gesandten ab- on. wss

ch rr^en der Zeit an lagen die revolutionären und absolutistischen KräfteEinvö ^ Zweikampf; in Sizilien erhob Baron Bentivegna die Fahne der N»». lese^laa um die Rückführung der Verfassung von 1812 (§ 107) zu erzwingen,der > den königlichen Truppen und wurde hingerichtet. Bald darauf wurde

' bei der Parade von dem Soldaten Milano, einem Teilnehmer mazzi- Dez. wss

"Asch

er

Verbindungen, verwundet. Bewaffnete Banden, in einen Geheimbund,

wirru"^", vereinigt, durchzogen das Land und benutzten die allgemeine Ver-ü>irkt?^ ^ Raub und Mord; eine über das ganze Königreich verbreitete ParteiInteresse des Prinzen Lucian Murat, eines Sohnes des ehemaligen Königsdas ?4). Zu alledem kam noch ein Erdbeben in der Provinz Basilikata,

^vnia 00 Wohnungen zerstörte und gegen 10 000 Menschen verschüttete. Der D-z. iM^asert nicht länger in der Hauptstadt zu leben; er bezog das Schloß

er, von Truppen bewacht, nur den nächsten Vertrauten den Zu-Wächtin Mazzinis Versuch, sich Genuas durch einen Handstreich zu be-2g.J»nii85?

^wkun wurde zwar durch die sardinische Regierung vereitelt, aber die Nach-kamt, ^ dieses Aufstandes gaben sich in Livorno und im NeapolitanischenPo,,.' ^ne Anzahl politischer Flüchtlinge fuhr nach der neapolitanischen Inselsaun--' ^freite unter Führung Pisicane's die dort bewachten politischen Ge-"ud pflanzte dann mit denselben vereinigt bei Sapri die Fahne der^8 auf. Das Unternehmen schlug fehl und veranlaßte den König zu^tqea Zeteren Maßregeln. Als er schon auf dem Krankenlager dem TodeNutend 4"^, er, um in den Gefängnissen Raum zu schaffen, eine be-jedyH b Anzahl politischer Verhafteten nach Amerika einschiffen. Diese zwangenUnd ""Awegs den Kapitän zu einer Landung in)Jrland, wo sie sich befreiten» vtzenteils in die sardinische Armee eintraten.

ip Napoleons Stellung zu Italien. Die wachsende Gärung Sardtm-n

durch ^Ensel machte es der sardinischen Regierung, wollte sie nicht Macht-Aston r Tätigkeit der geheimen Vereine in ihrem Einfluß auf die^vrtsch - Kartei gelähmt werden, zur Pflicht, mit den Männern desdaß '^tts Hand in Hand zu gehen. Es kam dem König dabei zustatten,

Avohisch-piemontesische Herrscherhaus die einzige eingeborene^vurk während in Neapel, Toscana, Parma Abkömmlinge der

^heud^" ^ud Habsburger auf den Thronen saßen. Bei dem bevor-schuß Kriege aber war es günstig, daß Österreich damals ganz alleinHaltung im orientalischen Kriege hatte ihm die Feindschaftzu ^ Zugezogen, ohne ihm die Freundschaft der Westmächte erworbennicht 200); auf Preußen konnte es bei der eingewurzelten RivalitätFrank^^ ' dazu war es Napoleons eifrigstes Bemühen, Rußland mitButten m ^ud Sardinien auszusöhnen. Als im Herbst 1856 die Kaiserin-s Sandra die Bäder in Nizza besuchte, wurde sie von ViktorJahr E Beweisen von Hochachtung überhäuft, und als im nächsten^eai°,.?"b russische Dampsschiffahrtsgesellschast im geheimen Auftrag der

Per ^ Hafen von Villafranca, unweit Nizza, angeblich als Kohlen-Lüillfx^ Eaufen wünschte, kam ihr die sardinische Regierung mit allerip entgegen. Die Zusammenkunft Napoleons mit Alexander II.

gerpf "Will ^ar doch ein Beweis, daß die durch den Krimkrieg hervor-Spannung überwunden war. Wenn auch allen diesen Schritten

Sept.IWS