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Fünftes Kapitel: Das Ende d. russ. Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d. Völker.
ihm Österreich in den Tagen der Not die früheren Diensteein gelohnt hatte (H 200). In Preußen hatte der Prinzregent
^ schere Stellung. Auf der einen Seite gedachte er mit Groll an deninit^ ^mütz und zeigte keine Lust, einem Staate Leizustehen, der stetsRt ch!!^E)t gegen Preußen erfüllt war. Anderseits stand er NapoleonBis Eßtrauen und Abneigung entgegen; auch widerstrebte es ihm (wozu^ warck geraten hatte), aus der Notlage Österreichs Vorteil zu ziehen.^ iwlug er den Mittelweg ein: die preußische Kriegsbereitschaft sollteohn ^ Äweck haben, das eigene Land und das Bundesgebiet zu schützen,ist ^ r - ^herige Politik „der freien Hand" zu verlassen, zumal da vonich aus die Versicherung gegeben wurde, der Krieg würde"hausiert", d. h. auf Italien beschränkt bleiben.
^ Unterdessen ging der Krieg in Italien weiter. Um den Mut de:^ ?ben zu beleben, übernahm nach dem Beispiel Napoleons Kaiser FranzH^tzh selbst den Oberbefehl. Aber wie sehr auch die Soldaten, derentie V' t nuch von den Feinden anerkannt wurde, vor Verlangen brannten,tz^nderlage von Magenta zu rächen, so daß der Kaiser die gedeckteün/ r^g ^ Festungsviereck aufzugeben und, den Mincio überschreitend,tzAMweise vorzugehen beschloß, das zweite Zusammentreffen mit, den^eten brachte abermals infolge strategischer Fehler einen für Öster-fftz^uglücklichen Ausgang. Das österreichische Heer, an Zahl den Gegnernkor, hatte sich in einem Halbkreis aufgestellt, um von drei Seiten^Arisch auf den Feind zu drücken. Aber die Linie war zu weit aus-^ beiden Flügel nahmen einen Raum von vier Stunden ein,das Zentrum verhältnismäßig schwach und ohne Reserve war.Wk on, von der Aufstellung genau unterrichtet, wendete seine Haupt-tz gegen das feindliche Zentrum auf einer Höhe bei dem DorfeHee,-s" iu o. Nach einem mörderischen Kampfe, in welchem der französische^ luhrer immer neue Massen gegen den entscheidenden Punkt in Be-^tzte, während auf der andern Seite aus Mangel an einheitlicher
Fortgangdes Krieges
L^Juni'rWS
Hijr ^"8 nicht die nötigen Verstärkungen eintrafen, wurde endlich die^vbert, die feindliche Schlachtlinie durchbrochen und die Gesamt-en B ^ Zwei getrennte Heeresabteilungen zerschnitten. Ein zweiter Stoß,tz^.^tzoleon rasch gegen Cavriano richtete, hatte gleichen Erfolg. Das^Nd k» ber Schlacht war in der Hauptsache entschieden, als zwischen vier^ Uhr ein furchtbares Gewitter eintrat, welches dem Kampfe einzihjl^chchte und den Österreichern Gelegenheit gab, sich in guter Ordnungzttz^^hen. Nur Benedek, der die Sardinier bei Sän MartineAm s Zurückgeschlagen hatte, fetzte den Kampf noch einige Stunden fort.kest U'MZöstscher Seite hatte sich General Niel durch Umsicht und Tapfer-Een hervorgetan. Die Österreicher hatten den Verlust vonR r Toten und Verwundeten zu beklagen und mußten 9000 Gefangenedie 5^! Händen der Feinde lassen; die Franzosen^verloren gegen 12000,^emontesen 5521 Mann.
Der ^iede von Villafranea und Zürich. Die Annexionen.
^^Efchland steigerten die Nachrichten aus Italien die Aufregung immerDer Prinzregent von Preußen stellte sein ganzes Heer in Kriegs-säims!A"H und beantragte bei dem Deutschen Bunde, daß die Oberleitungdeutschen Streitkräfte der Krone Preußens unterstellt werde,wäre der Krieg gegen Frankreich gegeben gewesen. Aber Österreich,
Preußens
Haltung
4. Juli