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fünftes Kapitel: Das Ende d. russ.Übergewichtes u.d. Selbstbestimmung d- Völker.
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von Villafranca, aber Napoleon erkannte doch, daß er durchhatte ^ ursprünglichen Programms an Ansehen sehr eingebüßt
er iiM auch Savoyen und Nizza entgangen waren. So erließ
127 gegen den Papst, der in einem Rundschreiben, dem sich is.san-isso
des ^"^öse anschlössen, entschieden Einspruch gegen die Wegnahme auchtviede/^^tt Teiles seines weltlichen Schutzes erhoben hatte, und knüpftediinisi^E Piemont an. Sofort übernahm Cavour wieder den Vorsitz im2o.Zan.i86vpich , die Einheitsbewegung in Italien geriet von neuem in Fluß,
3tal^ » eiche Bittschriften gingen nach Paris um endliche Befreiungihsti ^ ' Napoleon ließ darauf Viktor Emanuel eröffnen, daß FrankreichDioden üden Angriff beistehen würde, wenn er sich mit Parma undivv^e " ^.egnügen, daneben die Romagna als päpstlicher Vikar verwaltenFr^stf ."üEe er weitergehen, so tue er das auf seine eigene Gefahr;
Aikto/^N aber werde seinen Anspruch aus Nizza und Savoyen erneuern",im stN'. Manuel entschloß sich zu dem letzteren Wege, und so erfolgten^ren ^00 die Volksabstimmungen, die Annexionen, kraftNizza und Savoyen sich für den Anschluß an Frankreich,dieEmilia, wie jetzt Parma, Modena und die Romagna^ardi - ^"rden, für die Einverleibung in das Reich des Königs vonist h aussprachen. Noch in demselben Monat nahm Viktor Emanuel2. U. annektierten Staaten persönlich die Huldigung entgegen, und amvffubj - *aurde in Turin das erste italienische Parlament er- 2 . Apr» i8«oauch Vr" Welchem neben den Abgeordneten Sardiniens und der Lombardei
Annexionen
24. März22. März18. März
der annektierten Staaten erschienen. Zur vollen Einigungfehlten nur noch Venetien, Neapel und der Kirchenstaat.
2. Die Vereinigung von Nord- und Süditalien.
Garibaldi in Sizilien und Neapel. Da das Gebiet vonso ristndie französischen Okkupationstruppen (Z 181 ) geschützt war,
^vnich. - au sich die Einheitsbestrebungen der Patrioten zunächst auf dasdem ^ brch Neapel und Sizilien, wo kurz zuvor dem König Ferdinand II.,gesch-s?arsöhnlichen Feinde des Fortschritts, sein junger, in den Regierungs-ÜM völlig unerfahrener Sohn Franz II. auf den Thron gefolgt war.gut g u>ar ein kühnes Unterfangen, ein Königreich anzugreifen, das über ein N°avelzu ach; , mit besonderer Vorliebe gepflegtes Heer von 150 000 Mann iWs-iosi
sellschaf^an hatte. Aber die Tyrannei der Regierung hatte den geheimen Ge-auppen Voden bereitet, und die Entlassung der Schweizer Söldner-
Bstadbs' d wegen Meuterei in Neapel bestraft und durch einen Beschluß dertrotzt aörerung in Bern gegen das Reislaufen in ihren bürgerlichen Rechtena^ent U 0 ^" Abschied begehrten, beraubte den Thron seiner stärksten Stütze in^Uptsstu^bublick, wo die Genossen Mazzinis und Garibaldis sich zu einem^Nrden ^ie Hand reichten. Einzelne Aufstände in Messina und Palermo^tzarisü?^ unterdrückt; da segelte Garibaldi mit 1062 italienischen und fünfMai wmauf Freiwilligen (den hochgepriesenen „Tausend") nebst 4 Geschützen
hadert ^"wpfern von Genua ab, ohne von der sardinischen Regierung ge-^iziliens" Werden, und landete am 11. Mai bei Marsala, an der Westküste^werkstssü' Nachdem er, von zwei englischen Korvetten gedeckt, die AusschiffungLeuten <>- hatte, zog er sich in die Berge und sammelte bei Salemi die zer-2000 ano W"en um sich. Am 14. Mai, als die Mannschaft bereits aufüber Si-M ^ -bn war, erließ er eine Proklamation, kraft welcher er die Diktatur0 wn im Namen Viktor Emanuels, Königs von Italien, übernahm.