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Vierter Band.
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Fünftes Kapitel: Das Ende d. rusf. Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d. Böller. 4Zg

stärketDadurch stieg bei Festhaltung der dreijährigen Dienstzeit die Friedens-^ienen ^eres von etwa 150000 Mann auf etwa 213000; die Pflicht, in der Reserve zuft^r l um zwei Jahre verlängert, mithin die Gesamtdienstpflicht in der Linie von14 .R neben Jahre erhöht, dagegen die Verpflichtung zum Dienst in der Landwehr vonWiLt ' Aufgebot 7, zweites Aufgebot 7) auf 9 Jahre herabgesetzt, also die Gesamtdienst-Nvbit Linie und Landwehr von 19 auf 16 Jahre verkürzt. Für die gewöhnliche

kenn ^^ung genügte dann künftig die Heranziehung der Leute bis zum 27. Jahre; selbstdh n ^u größerer Krieg ausbrach, genügte zunächst die Mobilmachung des stehenden Heeres;

Zolles ^ Männer vom 27. bis zum 31. bzw. 36. Jahre, der eigentliche Kern des

^unte lange geschont werden. Die ganze Reform erforderte jährlich nur eine Mehr-" ^ üon 91/2 Millionen Talern.

denk; * Durchführung der Reform berief der Prinzregent an Stelle Bonins^ oneralleutnant v. Ro 0 n als Kriegsminister, der die Einzelheiten ausarbeitete, geb. isos,Stoße ^"rte zu den hervorragendsten Offizieren des Heeres; man kannte seine 5 ,^?iWsAvna ??Ksenschaftliche Bildung, man kannte ihn aber auch als einen strenggesinnten und konservativen Mann, der für die Ideen des Prinz-1860 " seiner ganzen Persönlichkeit einzutreten gewillt war. Am 10 . Februaraus ?"rde die neue Heeresorganisation dem Landtage vorgelegt, stieß aber hierPreuk übliche Bedenken der liberalen Partei. Denn in den liberalen Kreisenssth pbns wie ganz Deutschlands hatte sich allmählich ein schroffer Gegensatz zum Haltung d-sÄeb rn ^ere herausgebildet; man unterschätzte die Bedeutung der allgemeinen ""

^ und erwartete Wunderdinge von der Landwehr, die in den Freiheits-

»on p" meiste zu den Erfolgen beigetragen haben sollte. Ein Verständnis

^"zweite der Heeresreform für die Einigung Deutschlands, die doch"UZ ^Echste Wunsch dieser liberalen Männer war, besaßen nur sehr wenige;das Kampf um die Heeresorganisation wurde bald ein Kampf darum, obDa,„ ,^u>ent oder die Krone die Macht im preußischen Staate besitzen solle,erfg, /arn, paß die liberale Partei verstimmt wurde durch die im HerrenhauseEnd? Ablehnung des Grundsteuergesetzes, aus dessen Erträgen die geplanten^er . Gestritten werden sollten, und durch die Verwerfung des GesetzesAisulehe. Andererseits waren die Bedingungen, unter denen die liberalenzstr^br die Verstärkung der Truppenzahl zugestehen wollten, vor allem Redu-Da 8 der Dienstzeit von 3 auf 2 Jahre, für den Prinzregenten unannehmbar,ip h ^ die dreijährige Dienstzeit wie die Zurückschiebung der Landwehr schonihr^ ^ *"""ussion des Abgeordnetenhauses verworfen wurden, zog die RegierungI 8 i 4 ^"t"mrf zurück und forderte die Mehrkosten auf Grund des Gesetzes vonSMa ' dem sie die Stärke des Heeres frei bestimmen könne. Dabei be-eja^ der Finanzminister v. Patow den Fehler, dieses Geld zunächst aufdaß zu fordern. Das wurde vom Landtage in der Voraussetzung bewilligt,

zu Reorganisation auch wieder rückgängig gemacht werden könne, wenn esals ein m Verständigung mit der Regierung käme, von dem Prinzregenten aberUnd p- Vfand angesehen, daß die Grundzüge seiner Heeresreform später gewürdigter gesetzliche Feststellung leichter durchgebracht werden würde. Das sprach

dst berm Schluß des Landtages am 23. Mai 1860 aus und begann sofort

ubildung der Regimenter.

Priu-^ 2- Januar 1861 starb König Friedrich Wilhelm IV. (8 195), der B-sinn d-rip xj^ENt bestieg als König WilhelmI. den Thron und legte am 7 . Januar^gte ^""dgebung an fein Volk noch einmal seine Grundsätze dar. Es er>schutz h""" zwar die Zufriedenheit der liberalen Partei, daß durch einen Pairs-E'Nlaa? Herrenhaus gezwungen wurde, seine Zustimmung zu den Grundsteuer-Heeres Regierung zu geben, aber die Bewilligung dieser Mittel für diegesp^Sanisation wurDieses,, undschärfere

Ehrung

wurde doch nur wieder provisorisch auf ein Jahr aus-^ai wsi„ und die Streitfrage über die Dienstzeit spitzte sich immer mehr zu.

Richtung des Liberalismus führte dann unter Waldeckszur Bildung der Fortschrittspartei; sie verlangte für Deutsch-«oms^Juni

1861