0' fünftes Kapitel:
Das Ende d. russ. Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d. Völker. 441
landp
dereinin? Provinz Sachsen. Als solcher nahm er 1847 an den Verhandlungen des erstensich ^ ? "andtages (Z 133) teil und trat damit in die politische Laufbahn ein. Hier zeigte^>ler " streng monarchischem Gefühl durchdrungene junge Mann als ein ebenso geist-^räst-n k ^"^^ischer Vorkämpfer konservativer Anschauungen; 1848 drang er mit allendas der König Herr im Lande sei und nicht nur die Macht, sondern auch
seine N ^ herrschen. 1850 nahm er teil an dem Unionsparlamente in Erfurt (Z 186);
daß ^ der deutschen Frage war die großdeutsche; es verstand sich für ihn von selbst,
8Wntv mit all seinen Kronländern zu Deutschland gehöre. Der Mut, die Geistes-
lutions^' unverbrüchliche monarchische Gesinnung, die er in dem Kampfe der Revo-dex K».e bewies, machten den König Friedrich WilhelmIV. auf Bismarck aufmerksam;inarstz^ hätte ihn am liebsten ganz nach seinen Anschauungen geleitet, er sah, nach Bis-schiEt- o^astischem Worte, in ihm ein Ei, das er selbst gelegt hatte und ausbrütete. Soigisum ^ ihn im Mai 1851 als Bnndestagsgesandten nach Frankfurt. Hier rang sichPreirK- ? ""ier den Kläglichkeiten der deutschen Bnndesverhältnisse zu der für die Zukunftsichlest' Deutschlands entscheidenden Auffassung durch, in der Politik nur die Wirk-^sterre'n," Betracht zu ziehen und in dem Verhältnis zu den andern Staaten, zunächst zuWänö Wünschen nicht aus Gefälligkeit, sondern nur gegen gleichwertige Zu-
trechbn" . ^ entsprechen. Diesen Grundsatz, preußische und damit deutsche Politik zuVereins', österreichische, französische, englische oder russische, betätigte er in der Zoll-bnrg ^ 106) und im Krimkriege (Z 200). Auf dem Gesandtschaftsposten in Peters-stantst^ 0—1862 und in Paris 1862 hatte er dann Gelegenheit genug, tiefe Einblicke in die^sonde s" Behältnisse der beiden Großmächte zu tun und durch persönliche Beziehungen,^ zu dem russischen Kaiser, wertvolle Verbindungen für Preußen anzuknüpfen.
lin iu den Jahren 1858 und 1859 sowie im Sommer 1861 und
autzwx ^ ^62 war die Rede davon gewesen, Bismarck zum Leiter derrilim "^tigen Politik zu berufen, aber der Gedanke scheiterte an der Weige-
Bsrufung
Btsmarcks
des .
Kommen war,"und nur noch ein eisenfester Charakter helfen konnte, gabcc -
gekvp^" Königs. Nun jedoch, wo die Not auf den höchsten Punkt
Drängen nach, und Bismarck eilte auf dessen Telegramm: „llsri-Körii^ ^ uwra. väptzcbos-vous" von Paris nach Babelsberg zu seinem^vll^s' ^ier entschied sich das Schicksal Preußens und des deutschendas s E>er König wies auf das auf dem Tische liegende Aktenstück, 22.Sspt.i8Woh Thronentsagung enthielt, hin und stellte schließlich die Frage,zutrat ^rck bereit sei, als Minister für die Militärreorganisation ein-Pj.- ^ und nach deren Bejahung die weitere Frage, ob auch gegen diees des Landtages. Auf Bismarks Zusage erklärte er: „dann ist
ünd Pflicht, mit Ihnen die Weitersührung des Kampfes zu versuchen,
Asckft « ^bdiziere nicht." Damit war der Bund der Leiden großen Männernur der Tod noch trennen konnte.
hräI^arck wurde an Stelle des zurückgetretenen Hohenlohe Minister- 23 . S°pt.^usw - ^ud übernahm bald auch an Stelle des Grafen Bernstorff dasHall, ^Ekse. Die Berufung des Mannes, den man eigentlich nur aus seinerMär Ehrend der Revolution kannte, wurde als schärfste Kriegs-NWutsdie . gegen die Opposition aufgefaßt; man fürchtete, Bismarck wolleK Mische Verfassung umstürzen, der Militärkonflikt biete ihm dazuZunächst geschah auch nichts, um Vertrauen in die neuetoie ^stBg hervorzurufen. Der Konflikt, den Bismarck nicht gewollt oder,eig^b Erbitterung des Parteikampfes ihn beschuldigte, absichtlich zu^UlüM decken geschirrt hat, den er vielmehr vorfand und zu beseitigenMa st ' dauerte fort und spitzte sich immer mehr zu. Die Regie-Kit-,, v^nd auf der neuen Heeresorganisation mit der dreijährigen Dienst-E 11 ' "Bd als die Abgeordneten den Militäretat verwarfen und die geforderten ?. o«. 1882skiste ft r herabsetzten, das Herrenhaus dagegen dem verkürzten Budget
Zustimmung versagte und die Vorlagen der Regierung wieder- is. v«.