Fünftes Kapitel:
Das Ende d. russ- Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d. Völker. 443
lvar
letzi
gaben
^ Zollve
k'»°ich
Bundes-
reform
tvord^d nur allen Patrioten in ganz Deutschland eine Einrichtung ge-' en"' ^ welche sie die Hoffnung der Zukunft des deutschen Volkes' ^ war auch für die materiellen Interessen nicht mehr zu entbehren.
^ die Mittelstaaten nach. Nach längeren Verhandlungen wurde-Zollverein aus 12 Jahre erneuert und der Handelsvertrag mit i. an. iN>4(8 allgemein angenommen. Auch in der polnischen Frage
sition d Preußen eine feste Haltung. Trotz der scharfen Oppo-
Heer s Landtages, die Bismarck vorwarf, er verbrauche das preußischek*, M Scherge der Russen und verachte freie Völker, verharrteßn dne dem Ansehen des preußischen Staates irgend etwas zu vergeben,
^nft^ r Seite Rußlands und sicherte dadurch seinem Lande für die Zu-? bn überaus wertvolle Freundschaft, die er bei der von ihm insgefaßten Abrechnung mit Österreich nicht entbehren konnte,zin^ .^lls hatte die durch die Zollvereinsverhandlungen hervorgerufene Un-wfo^bnheit der deutschen Mittelstaaten wiederum benutzt, um mit Bundes-ip ^schlagen hervorzutreten, die auf volle Hegemonie Habsburgs^tral^and abzielten. Als Bismarck in das preußische Ministerium^Und? 8^ade das „Delegiertenprojekt" Österreichs an den n. Aug. isssihstl °^^g gebracht; danach sollte ein Bundesdirektorium eingesetzt undEietnn^ ^bite eine Delegiertenversammlung, ausgewählt aus den Ver-lorst ^ der einzelnen Staaten, gestellt werden. Nach dem Bundesrechtesagte dieser Antrag zu seiner Annahme Einstimmigkeit. Preußen ver-svstder "b Stimme; es erklärte, daß nicht eine Delegiertenversammlnng,
^ifftifn Eine grundsätzliche Umgestaltung des Bundes mit einer „ge-llt a^ten Exekutionsgewalt sowie einer damit zusammenhängenden^atin°"^rbpräsentation jenes tiefe und berechtigte Bedürfnis der^lhäll "E) einer heilsamen einheitlichen Gestaltung ihrer öffentlichen^Ustd befriedigen könne. So fiel der Antrag Österreichs beim 22 .Jan.i 8 ks
^hwt st "der ^s glaubte Preußen durch den inneren Konflikt so ge-äst? ^' daß es alsbald mit einem neuen Reformplane hervortrat, den esivvrde ^ Egemeinen Fürstenkongreß dnrchbringen wollte. König WilhelmTrapz'o? ^ Er zur Kur in Gastein weilte, durch einen Besuch des Kaisersüberrascht, der ihm eine längere Denkschrift über die Bundes-dwem ^erreichte und ihn dann auf den 16. August nach Frankfurt zul^stn oürstenkongreß einladen ließ. Doch der König lehnte die Ein-sts "d: ehe die Fürsten zusammenträten, müßten eingehende Beratungenr stattfinden, und Bismarck erklärte das Projekt weder mit derdtteinb Stellung Preußens noch mit den Interessen des deutschen Volkesdex Kf, ?' Trotzdem erschienen in Frankfurt fast sämtliche deutschen Fürsten, NA«-lohte ? ^ Franz Josef leitete selbst die Verhandlungen. Nach dem Projekte w.Aug.issrSpitze des Bundes ein Direktorium stehen, neben demselben ein-:>>r
D
^desr ^ spitze des Bundes ein Direktorium stehen, neben demselben eiw alle st ^d eine Versammlung von Delegierten; die letztere sollte aberstelle: .^'i Äahre zusammentreten; Österreich behielt sich den Vorsitz im
vwea st^^ Elnd Bundesrat vor. Obwohl König Johann von Sachsen imdeutschen Fürsten den in Baden-Baden weilenden König Wilhelmstihte, einmal dringend zur Teilnahme am Kongresse zu bewegen
st» Staust^ dieser auf den entschiedenen Rat Bismarcks seinem ablehnen-Ae, obw treu. Auch als trotzdem am 1. September dieBundes-^stne Baden, Mecklenburg und Weimar dagegen stimmten, im
erreichs festgestellt und' König Wilhelm abermals zum Beitritt
IS. Aug.