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Fünftes Buch: Aon der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.
Eroberung § 223. Unterdrückung des Aufstandes. Schon im Juni zog
Armee aus dem Pandschab in das Gebiet von Delhi. Aber f^^^7sKMannschaft und Geschütz und hart mitgenommen von der Cholera, n>einen der Heerführer nach dem andern dahinraffte — auf Ansoff so uBarnard, aus diesen Reed, dann Wilson — vermochtegegen die große, mit allem Kriegsbedars reich versehene Stadt. Ers .September war das Belagerungsheer durch die Ankunft neuer TruppenSikh (Eingeborenen des Pandschab), Ghurka (Bergbewohnern des Hirnaiastund Europäern bestehend, so weit verstärkt, daß General WilsonAngriff schreiten konnte. Nun wurde von beiden Seiten mit größter ^M.Sept.WL? glitten, bis die Stadt.durch einen allgemeinen Sturm wieder
Lakhnau
Gewalt der Engländer kam.
In der Landschaft Audh hatte sich inzwischen der hochherzige Sir >
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in der Zitadelle von Lakhnau gegen die Rebellen, die Nana Sahibs Fahnenwunderbarer Tapferkeit verteidigt, bis am 2. Juli eine Bombe seinem HeldmlebeirNsetzte. Bei seinem Tode hatte die Not schon einen hohen Grad erreicht; die Eingesch^^j,darunter vierhundert Frauen und Kinder, erwarteten täglich, das Schicksal ihrervon Chanpur zu erleiden. Neben den Geschossen der Aufrührer forderte auch die >ihre Opfer, und immer enger wurde der Raum, der noch gegen die Rebellenhaufen ve 4,werden konnte. Im Augenblicke der höchsten Not kam endlich Hülfe. Auf die erste ^von den Vorgängen in Delhi und Chanpur war General Havelock mit einer . ^itKriegerschar von Kalkutta aufgebrochen, aber die große Entfernung und die Schnüdes Marsches in der glühenden Hitze machten es unmöglich, den Kriegsschauplatz vor12 . Juli Juni zu erreichen. Bei Fatihpore (Futtipur) stießen sie auf den Feind und erfochÜN^^glänzenden Sieg. Drei Tage später standen sie vor Chanpur, und nun wurde .^z<
trotz der großen Menge und der mutigen Haltung der Sipahis durch die überlegeneknnst der Europäer geschlagen; er zog nach Audh, um der Besatzung von Lakhnau o ^blutige Schicksal zu bereiten wie den Unglücklichen in Chanpur. Havelock folgte rh ^der ungeheuren Leiden, die seine Truppen in dem ungewohnten Klima und auf osRegen aufgeweichten Wegen zu bestehen hatten. Endlich stieß General Outranr sff j,j,stärkungen zu Havelock. Vereint rückten sie nun gegen Lakhnau vor. Mit östfühZ.'^,
Ende Sept. sich nicht beschreiben lassen, vernahmen die Eingeschlossenen den „Pibroch" der 4^''
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jenen hellen Ton der schottischen Sackpfeife,Aber noch war die Gefahr nicht vorüber.
der ihnen die Stunde der RettungHavelock und Outram gelangten
2«. Sept. schweren Verlusten in den Festungsraum, waren aber nicht im Stande, mit der AMannschaft, mit den Frauen, Kindern und Kranken in der Mitte, die Schwärmezu durchbrechen. Man mußte sich entschließen, gemeinsam auszuharren, bis neueeintreffen würden. Nun gingen aber die Lebensmittel zur Neige, und man war Mausgehungert zu werden. Zu diesem äußersten sollte es jedoch nicht kommen.
Sir Colin Campbell, der neue Oberbefehlshaber, mit WOOMann frischer, wohlbewTruppen auf dem Wege. Er erreichte Lakhnau am 14. November, und ihm gelang es,ohne Eroberung der Stadt, die Eingeschlossenen zu befreien. Acht Tage nachher starban der Cholera: sein Andenken wurde in England hochgeehrt. § mtz
drückung°d°s Seit dem Falle von Delhi war die Unterdrückung des Aufruhrs^Ausstandes Sicherheit vorherzusehen. Zwar überfielen die Rebellen den Generall-l^n
16. No«.24. Nov.
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Harn und eroberten sein Lager mit 3000 Zelten, aber Campbell und ^rächten die Schmach durch wiederholte Siege. Im Frühjahr langten ^Verstärkungen aus dem Pandschab und von Kalkutta im oberen Cagebiet an, während die Reihen der Insurgenten mehr und mehr 3^2,-^schwanden. Sir Hugh Rose entriß den Gwaliorrebellen die festenDschanst und Kalpi und ließ Hunderte von Gefangenen vor die ^binden oder am Galgen sterben. Im März eroberte der Oberbefehls ^
1S.März 18S8 nach einem fünftägigen mörderischen Kampfe die Stadt Lakhnau
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die Truppen nach Herzenslust plündern und morden. Solange Ta ^ToFi, ein strenggläubiger Brahmane und Nana Sahibs Gefährte- ^Scharen führte, hatte der Ausstand noch immer einigen Halt; als abe