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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.

H 224

Partel-

liimpfs

Dez. 1855

L. Mexiko.

§ 224. Die französische Invasion. Durch die Parteikämpfe zwisch^Liberalen (Puros) und Klerikalen, zu denen sich der GegensatzKreolen und Indios gesellte, hatte Mexiko viele Wechselfälle erlitten-Aug. iM Santa Anna (8 111) zur endgültigen Abdankung gezwungen wurde,langte Alvarez, ein Jndianergeneral, die Präsidentenwürde, jedoch wuer, weil er die Vorrechte (Fueros) der Geistlichkeit aufhob, bald wiederComonfort, dem 36. Präsidenten seit Bestehen der Republik, gestürzt. Du)gelang es, sich eine längere Zeit zu behaupten; als aber eine neue VersaM^'welche die Jesuiten aus dem Lande verwies und den EinwanderernDez -1857 Häfen öffnete, beschworen werden sollte, da weigerte die GeistlichkeitEid, mehrere Generale schloffen sich ihr an, und so wurde nach siebentägig22- Jan. 1858 Kampfe Comonfort vertrieben und der General Felix Z u l o a g a ztztN -sidenten ausgerufen. Die Verfassung von 1857 wurde beseitigt. Die Mder Puros aber erhob Lenito Juarez, den Vizepräsidenten Comonff 'der einem alten Aztekengeschlechte entstammte, zum Gegenpräsidenten. T>i Inahm seinen Sitz in Veracruz und organisierte den Guerillakrieg 9 ^Zuloaga und dessen General Miramon. Die Vereinigten Staatenamerikas suchten aus dieser Lage Gewinn zu ziehen; sie verlangten, . .ihnen das Recht des Transits über die Landenge von Tehuantepec aus ewZeiten abgetreten werde, eine Forderung, die mit der Auslieferung des »samten mexikanischen Handels an die Union gleichbedeutend war. Da ^loaga diese Anmaßung zurückwies, erkannte die Regierung von WashEJuarez als Präsidenten an. Diesem gelang es, die Hauptstadt zu gewea^/und nun nahm er, um sich den Spekulationen seiner „Beschützer" ö^a ^zu zeigen, eine ausgedehnte Veräußerung der Kirchengüter Zii. Junii8si Vorteil des Staates vor. Ein neugewählter Kongreß bestätigte Hi. Jun als Präsidenten und bekleidete ihn mit unumschränkter Diktatur; ^hielten sich die klerikalen Gegner in den Provinzen. Dazu kamen 1ernstliche Verwicklungen mit dem Auslande. Miramon und seine GeuoPhatten wie verzweifelte Spieler gewirtschaftet und sich bares Geld 9^unerschwingliche Schuldbriefe verschafft. Waren nun schon während ^Bürgerkrieges die Rechte der Fremden häufig verletzt worden, ohne datz ^Reklamationen der Regierungen beachtet wurden, so erließ jetzt der Kop9ein Gesetz, nach dem alle Zahlungen an das Ausland, also auch die A ^der englischen Schuld, auf zwei Jahre eingestellt und die Binnenzöllefremde Waren verdoppelt werden sollten. Da gelang es der Reg^ ^ochsn Macht-t>im Spanien, wo die Königin Jsabella und ihre klerikale Kamarilla l S ^mit Verdruß auf die kirchenfeindliche Richtung ihrer früheren Unterm ,blickten und wo man wegen Wegnahme eines Schiffes durch Juarez <

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-Okt. 1861 zu einem gemeinsamen Vorgehen zu bewegen. Durch die KonveN

Juli 1861

Eingreifender europä:

Ende 1861

gebens eine Entschädigung verlangt hatte, England und Frank ^zu einem gemeinsamen Vorgehen zu bewegen. Durch die Konventvon London erklärten die drei Mächte, daß sie sich durch die Utz^.^lässigkeit der mexikanischen Behörden in die Lage versetzt sähen, MUntertanen und ihren Besitz größeren Schutz zu verlangen. Drei Gesch^" ^Wurden abgeschickt, die Landungstruppen besetzten die Stadt Veracruz- ^es lagerten sich die Spanier unter General Prim in Orizaba, diezosen unter Jurien de la Graviere in Tehuacan, während der engU!Befehlshaber, Sir Charles Whke, Cordova wählte. Da aber