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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.

dÄ u'aiser- zur Begründung einer neuen Staatsordnung, welche dem Lande den ^ 27 )reiches entbehrten Frieden zurückgeben und die „größte Idee" Napoleons <8 ,

verwirklichen sollte. Eine aus den angesehensten Männern bestellte ,gierungsjunta wählte aus ihrer Mitte ein Triumvirat, bestehaus Almonte, Labastida, dem Erzbischos von Mexiko, und Mariano ,und berief eine Notabelnversammlung. Darauf wurde insamer Beratung der Beschluß gefaßt, statt des republikanischen Reglers,n. Zu« 1803 ^psteins die gemäßigte erblicheMonarchie unter einem katholNlFürsten einzuführen, der den Titel Kaiser von Mexiko annehmen stund die Krone dem Erzherzog Ferdinand Maximilian von Ost^reich, einem jüngeren Bruder des Kaisers Franz Joseph (über dessensinnung sich Napoleon durch vertrauliche Anfrage zuvor versichert hnfür sich und seine Nachkommen anzutragen. ^

Durch eine treffliche Erziehung mit vielen Kenntnissen ausgerüstet, "große Reisen mit manchen Erfahrungen über Politik, Volkswirtschaft und ^waltung bereichert und erfüllt von Tatendrang, zu dessen Befriedigung stHeimat keine Gelegenheit bot, schien der Erzherzog die geeignetste P^s"" M»für eine Stellung, welche männlichen Mut, Unternehmungsgeist und s zSinn verlangte. Auch seine Gemahlin Marie Charlotte, Tochter des ^Leopold von Belgien, bekümmert, daß sie dem Eheherrn keine Kindergünstigte jedes Unternehmen, das geeignet schien, dessen Sinn durch höhere ^zu zerstreuen, und war bereit, alle Gefahren mit ihm zu teilen. Dazu ka>die große Bewunderung, welche beide für den politischen Geist desKaisers empfanden. Eine Gesandtschaft überbrachte den gefaßten Beschstbs. Okt. Erzherzog. Er empfing sie in dem schönen Schloß Miramare bei Trstl ^erklärte sich bereit, die Krone anzunehmen, „sobald die ganze Nation w IKundgebung ihres Willens den Wunsch der Hauptstadt bestätigt habe". ,

tz 225. Das Kaisertum. Als die Deputation in die Heimatkehrte, konnte zu einer Abstimmung in den Gemeinden geschrittenZwar hatte Juarez alle Kräfte angestrengt, den Beschluß der Regenffstzu vernichten, aber seine Anhänger schwanden mit jedem Tage wem. § .sammen; die Union, deren Beistand er angerufen und für deren ^die goldreiche Landschaft Sonora angeboten hatte, war durch den Kmit den Südstaaten (§ 234) außerstande, den vorteilhaften Antragnehmen. General Comonfort hatte ins Ausland gehen wollen, wurde ^überfallen und getötet; Ortega, welcher, der Gefangenschaft entflohen, ^wieder mit Juarez vereinigt hatte, zerfiel bald mit ihm und stellte stst ^General Bazaine, der anstatt des zum Marschall beförderten ForstOberbefehlshaber ernannt worden war, zur Verfügung. Verlassen^seinen getreuesten Anhängern, flüchtete Juarez nach Texas undunter den Schuh der Union. Dem Erzherzog Maximilian konnte istw ^Febr. 1864 Merden, daß nahe an 2000 Gemeinden sich für ihn ausgesprochen h M'daß mithin der allgemeine Wunsch des Landes, „unter dem milden ^eines weisen Fürsten zu neuem Leben zu gelangen", keinem Zweifelliege. Nun trug der Habsburger nicht länger Bedenken, die bargst"^„Krone Montezumas" anzunehmen. Nach einer Zusammenkunf ^Napoleon in Paris, wo nähere Verabredungen über die Sicherheit ^neuen Kaiserthrones getroffen wurden, nahm er mit seiner Gemahlin s ^Weg nach Mexiko über Rom, wo er den Segen des Papstes12 . Au« 1864 29. Mai landete er in Veracruz und zog am 12. Juni als m

Maximilian I. in Mexiko ein.

13. Nov.