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Sechstes Kapitel: Die außereuropäischen Staaten.
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vorauszusehen, daß das monarchische Prinzip in Amerika An->vefeAbn ä.u bestehen haben würde .
Maximi-
, . Die friedliche Entwicklung des Staats- ws^isÄ
c>etvo^ denn auch gestört sowohl durch die Republikaner, welche das
djx Parteitreiben nicht ausgaben, als auch durch die Priesterschaft undrj^>. .rmäre Partei, welche versuchte, die Einziehung der geistlichen Güterzu machen. Dazu kam, daß die Staatskasse leer und die Finanz-Mtlnsse zerrüttet waren.
Reinigten Staaten aber, die schon längst ihre Blicke auf Mexiko H-rsiAmtyg^bt hatten und nur durch den Bürgerkrieg im eigenen Land abgehalten Staaten!chlv'^'' * europäischen Intervention entgegenzutreten, benutzten bald die^age des jungen Kaiserstaates, um die neue Monarchie, durch^ater'' Napoleons eigenem Geständnis, der amerikanischen Union „einzir s.?blles und moralisches Gegengewicht" geschaffen werden sollte, wiederund die „Monroe-Doktrin" (Z 110) zur Geltung zu bringen.
klij^ ^ Nepräsentantenhaus in Washington hatte schon am 7. April die Er-abgegeben, „daß das Volk der Vereinigten Staaten es nicht mit seinenvereinbar finden könne, eine in Amerika unter den Auspizien einerächtet Macht auf den Trümmern der republikanischen Staatsform er-Monarchische Regierung anzuerkennen", und wenn auch der Senat dem
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nicht beitrat und der Präsident Lincoln den Eindruck dieser Sätze zuzpmO" ^müht war, so täuschte sich doch niemand darüber, daß ein KonfliktNMjd v der Union, welche fortwährend den Präsidenten Juarez als den gesetz-^Usertl, Vertreter der Republik Mexiko betrachtete, und Frankreich, welches densei. mit Darlehen und Hilfstruppen unterstützte, nur eine Frage der Zeit
^Nren ^ Nese Zeit trat bald ein. Wie sehr auch Kaiser Maximilian alle Kräftelvstx N » bchkrheit und Ordnung in seinem Reiche zu begründen, die verwahr-pflege Esknldung zu heben, durch eine neue Gerichtsorganisation der Rechts-^ichzstp^blfen, Handel und Verkehr zu fördern, durch Verheißung eines""Uts mit Volksvertretung Vertrauen bei den Liberalen zu erwecken, daslicheu / bedrückten Indianer („Peons"), die von harten Gutsbesitzern und Geist-fte Leibeigenschaft und Schuldhaft gehalten wurden, zu erleichtern: wederWüsche Okkupationsarmee noch seine durch Freiwillige aus Belgien und^.verstärkten einheimischen Truppen waren imstande, den KriegshaufenbIiH w von ihnen besetzten nördlichen Landschaften zu entreißen. ChihuahuaTsideu ^ kurzer Unterbrechung der Regierungssitz des Präsidenten, und selbst derNMtel ?tz*be von republikanischen Kriegsscharen unsicher gemacht. Die Geld-wextssi,,. o durch zwei unter den ungünstigsten Bedingungen in Frankreich be-^fte p ^ Anleihen zusammengebracht wurden, waren bald erschöpft; die Ein-^shin ^^vdes reichten nicht hin. Diese Umstände schienen der Regierung inHavp h j die seit der Beendigung des Bürgerkriegs (ß 235) wieder freie
^4^ geeignet, der monarchischen Schöpfung in Mexiko ihr Ende zu be-
^ verlangte auf Grund der Monroe-Doktrin, daß Napoleon seine e. F°br. i86LT x b h zurückrufe und dem mexikanischen Volke möglich mache, sich durch freie^vrvrung zu entscheiden, welche Regierungsform in Zukunft Geltungsii Umsonst versuchte der französische Gesandte in Washington, die Union
stehet die in Mexiko begründete Monarchie wenigstens als faktisch be-Zuerkennen, unter welcher Bedingung die Abberufung der französischen?er^i bu geeigneter Zeit in Zwischenräumen erfolgen solle: die Regierung derStaaten gab deutlich zu verstehen, daß sie eine Monarchie, die nach"icht auf dem Volkswillen beruhe, sondern durch fremde Bajonettebisher eingeführt worden sei, in Mexiko nicht dulden würde, und daß die^»ten k" Rundlichen Beziehungen zwischen der Union und Frankreich in Gefahr"unten. Von der Zeit an war Napoleon, der die Abneigung der fran-
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Dez. 1865