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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1883.
Haltung
Napoleons
zösischen Nation gegen die mexikanische Expedition wohl kannte, nur durautdacht, eine Form für einen ehrenvollen Rückzug zu finden. Die Befehle, ' ^Bazaine erhielt, ließen erkennen, daß man in Paris die Sache des KaMaximilian aufzugeben entschlossen sei; daher trat der französische ^nera,^sich mit einer reichen Mexikanerin verheiratet hatte, immer weniger entschiede ,§ 226. Maximilians Ansgang. Die Folgen dieser Politik gaben so-bald kund. Von den Tausenden, die den Habsburger einst mitgrüßt hatten, harrten nur wenige aus; und zum Abfall gesellten sich ^ <schwörungen gegen das Leben des Kaisers. Es half nichts, daß sein Gen ^8. O«. i86s Mendez zwei republikanische Anführer, Arteaga und Salazar, erschufließ: der Terrorismus verfehlte seine Wirkung; die Guerillabanden nutzt,sich durch den Beitritt freiwilliger Kriegsbeute aus den Vereinigten StaaSelbst der alte Santa Anna verließ sein bisheriges Asyl in Havanna,sich noch einmal auf den politischen Schauplatz zu begeben. Die SentzAlmontes nach Europa brachte keine Änderung: Napoleon hatte das KaÜtum Mexiko bereits aufgegeben. In den ersten Wochen des Jahreshatte er dem jungen Herrscher eröffnet, daß er sich genötigt sehe, die si -zösischen Truppen aus Mexiko fortzunehmen; dazu verweigerte derdas vorgeschlagene Konkordat, welches den Verkauf der Kirchengüter sauSommeriM« nieren sollte. Vergebens reiste die Kaiserin Charlotte selbst nach
und Rom; in ihren Hoffnungen getäuscht, verfiel sie in einen Zustand ^Seelenstörung. Während sie in dem herrlichen Miramare trübe Tagelebte, von dem schrecklichen Wahn gefoltert, daß sie von Mördernsei, geriet ihr Gemahl jenseits des Ozeans in eine immer schwierigLage. Eine Abdankung, wozu ihn Bazaine zu bewegen suchte, hätte lunter dem Schuhe französischer Truppen eine Rückkehr nach Europa »währen können, aber die Vorstellungen seiner Getreuen, daß sein Adas Verderben auf ihr Haupt herabziehen würde, und der peinlich?danke, wie ein Fahnenflüchtiger den Schauplatz seiner Taten zu verlas,machten auf den ritterlichen Geist des hochsinnigen Fürsten solchen Eind*daß er den Vorschlag verwarf; auch schmeichelte er sich mit dem GedaU ^daß es ihm gelingen würde, sein Reich auch ohne französische Hilstlü.Mürz 1867 Häupten. Nun schifften sich die französischen Truppen ein; die letztenließen Veracruz am 16. März 1867, obgleich Napoleon sich einst verpsühatte, sie bis 1872 in Mexiko zu lassen. .
wQ^-taro Sofort drängten die Armeen der Liberalen und die GuerillaD" ,heran. Die Bewohner der Hauptstadt, für ihre Sicherheit besorgt, bereo ^den Kaiser, sich nordwärts zu ziehen und nur eine kleine Besatzungihrem Schutze zurückzulassen. Begleitet von Prinz Felix von Sann, ^
. sich nach Beendigung des amerikanischen Krieges zu ihm begeben Hütte, ^von wenigen Getreuen, zog Maximilian an der Spitze eines kleinen H ^nach Queretaro. Es dauerte nicht lange, so wurde Queretaro ^Escobedo und andere Bandenführer eingeschlossen. Hier vollzog siwrasch das Schicksal des Kaisers. ^ di°
Die Maximilian treu gebliebenen Anhänger beschlossen, einen DurchbruchGegner zu versuchen, und bestimmten dazu die Nacht vom 14. Mai. Maximilian gbed"'lich gegen das Unternehmen und sandte im geheimen seinen Günstling Lopez ZU NSEr sollte von diesem freies Geleit für den Kaiser erwirken, der Mexiko verlassen "Ehrenwort geben wollte, nie mehr zurückzukehren. Sollte dieser Vorschlag abgelehntso würde der Kaiser sich auf Gnade und Ungnade ergeben. Escobedo sollte ^ dN
werden, daß, wenn er um 3 Uhr morgens vorrücken wolle, er die von Lopez befehNT ^Stadt beherrschende Stellung offen finden werde; der Kaiser würde sich alsdann erge