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Vierter Band.
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Sechstes Kapitel: Die außereuropäischen Staaten. 45Z

7 daß ihm Juarez erlauben würde, das Land zu verlassen. Lopez traf um

djx E Lager Escobedos ein und wurde sofort zu diesem geleitet. Escobedo nahm 14. Mal

^rlana entgegen, erklärte aber, er habe genaue Befehle und müsse unbedingt Ergebung

gkb als" Während dieser Unterhandlung hielt Maximilian mit seinen Generalen Rat und^u'and ^üch Lopez um 11 Uhr wieder eingetroffen war, nach einer mit ihm abseits vonfreund führten Unterhandlung, trotz des Widerspruches Miramons, eines seiner treustengab Befehl, den Ausfall bis zum nächsten Tage zu verschieben Gegen 1 Uhr be-

^rrate ^ Kaiser zu Bett. Escobedo hatte den General Velez beauftragt, die Stelle, dieKar n^,^rden sollte, zu besetzen; dieser fand sie tatsächlich ohne Verteidigung; nur LopezMex und ergab sich ohne Widerstand, wußte es jedoch noch möglich zu machen, in

Und Ui ^men Boten zu Maximilian zu schicken. Maximilian verließ sofort das Hauskilrd/'^^ bald darauf Escobedo seinen Degen. Die erhoffte Rückkehr in sein Vaterlandnicht bewilligt.

^ ^ueretaro trat ein Kriegsgericht zusammen, um die Ermordungdes in die Form eines Justizverfahrens zu kleiden. Das Blut

dem befangenen sollte für alle Zukunft monarchische Gelüste von^erikanischen Weltteil fernhalten. Darum beeilte sich auch die Re-detlln^ Washington nicht, durch ihre Verwendung Maximilian zud>nrh' europäische Vermittlung fand keine Beachtung. Am 19. Juni is- Zum ws?Und mc^.^milian mit seinen Leidensgefährten, den Generalen MiramonA .^dejia, erschossen. An demselben Tage fiel auch die Hauptstadtder die Hände des Bandenführers Porfirio Diaz, und nun konnte

zuc, ' ^dent Juarez nach vieljähriger Verbannung wieder seinen Ein-ivM^ ^ alte Aztekenstadt halten. Bald darauf wurde er durch Wieder-neuem in sein hohes Amt eingesetzt und behauptete sich bis zu^ Tode (1872).

gäbe nach langen Unterhandlungen vermochte die österreichische Kaiserfamilie die Heraus-kurtzx p ^biche des Kaisers zur Bestattung zu erwirken; in der Kapuzinergruft zu Wien^Urde !>^ ^gesetzt. Noch ehe Admiral Tegetthoff die teuren Reste in die Heimat brachte,

Geb^t ^ Kaiserin Charlotte, von der Nacht des Wahnsinns umhüllt, in das Land ihrerihtxZ G^sE^Teführt. IM stx noch heute. Seitdem man ihr das tragische GeschickNeu mitgeteilt hatte, ist ihr Geist nur selten durch lichte Augenblicke erhellt worden.

Juarez1887—1872

G -m-

- -Oie übrigen Staaten von Mittel- und Südamerika.

227. öffentliche Zustände. Die Vorgänge in Mexiko mußten inH^r^lmten des mittleren und südlichen Amerika, die einst unter spanischerMitten ^standen hatten, einen aufregenden Eindruck hervorbringen.Und r . alle an denselben Parteikämpfen, an denselben finanzielleng^'^alen Gebrechen, welche dort die europäische Einmischung hervor-am w ^Een. Wäre es gelungen, in Mexiko eine neue Staatsordnungip anarchischer Grundlage auszurichten, so hätte vielleicht das Beispielsüdlichen Staaten Nachahmung gefunden, und Napoleons „größte^bltbl'^^ ^ Traum gewesen. Das Scheitern dieses Planes hat dieder Mitte und des Südens vor solchen Erschütterungen bewahrt,Ahnten*' den Stürmen, denen ihr öffentliches Leben schon seit Jahr-ausgesetzt war, noch länger preiszugeben,groß^ ^ ein klägliches Bild politischer Unfähigkeit, das die Bewohner derber ZgZ ^ reichen Länder im Westen und Süden des Mexikanischen Golfs seitder spanischen Herrschaft darbieten. Von wilden Partei-*Mon r "Pl ieidenschaftlichem Rassenhaß zerrissen, stürzten sie von einer Revo-k>üpgx " die andere und konnten sich zu keiner glücklichen Kulturentwicklung!>nd nickt EM Wohl bewegten sich alle in republikanischen Formen, aber diese" aus der Natur des Volkes hervorgegangen: es sind Nachbildungen der

Partei-

treiben