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Vierter Band.
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Sechstes Kapitel: Die außereuropäischen Staaten.

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die dieser Emanzipation wurde jahrelang verhindert, da die Kammern

8 Mittel nicht bewilligten.

^Uaten, 's' Zentralamerika. Nach dem Vorgänge von Mexiko hatten sich die Staatendex B ^?un Sälvador, Honduras, Nicaragua und Costa-Rica zu einer Republikstitui^?^^3ten Staaten Zentralamerikas mit einem gewählten Präsidenten kon-^nuun si ^ber die Eintracht dauerte nicht lange. Zuerst entstand ein heftigerDey>ok ^ampf und Bürgerkrieg zwischen der Aristokratenpartci von Guatemala und dender ne A „wit dem Hauptsitz Sän Salvador. Die letzteren trugen den Sieg davon:die Präsident Don Jose Francesco gehörte ihrer Partei an. Bald jedoch gewannilbera°u,^"^Ern und Mischlingen (Ladinos) bestehende eingeborene Bevölkerung dasEiu h ^ suchte den Weißen, Kreolen und Europäern die Herrschaft zu entreißen.P>Non ,-^^Ter Indianer, Carrera, begann einen blutigen Rassenkrieg, in dessen Folge die1839 auflöste; der Präsident Morazan von Guatemala (seit 1832), der von Costa-^ältm/E ^ri System des Zentralismus mit den Waffen zu behaupten suchte, wurde über-r^ng/ ^d erschossen. Von der Zeit an besaß jeder der fünf Staaten seine eigene Regie-°der Mrsuche, die Union wiederherzustellen, scheiterten an der inneren Uneinigkeit

I. Juli 18211828

1888

15.Sept.1842

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M mit Waffengewalt vereitelt; so brachte Carrera bei Arada den Föderalisten 2 . Febr. 1851

1853

Okt. 1851

Partei?- ^ Niederlage bei. In den einzelnen Staaten herrschten dabei Streitigkeiten undteurxx Daher konnte es geschehen, daß William Walk er, ein nordamerikanischer Aben-

öffMsneinem Haufen zusammengelaufener Kriegsleute in Nicaragua sich zum Ober-biz ^ ^ auswarf und mehrere Jahre lang eine diktatorische Gewaltherrschaft gründete,

ausaei' § einem Angriff aus Honduras von den Engländern den Behörden dieses Staatesstand ' ^ wurde, die ihn dann in Truxillo erschießen ließen. Das Unternehmen Walkers i 2 .Sspt.i 86 oststen ^"Zusammenhang mit den Bestrebungen der Vereinigten Staaten, in Mittelamerika^Uan N t ^ fassen. 1848 hatten die Engländer an der Hondurasküste die Stadt Sändix und die Kolonie Grehtown angelegt. Der Einspruch der Vereinigten Staaten,

wurde die Monroe - Doktrin beriefen, drohte einen Krieg herbeizuführen. Der Streit

«EH,. beigelegt durch den Clehton-Bulververtrag, in dem beide Mächte von deniS-ApriliWoUnd d Rechten über den zu erbauenden Kanal zwischen dem Busen von Mexiko

aus Großen Ozeane abzustehen versprachen. Dennoch versuchten die Vereinigten Staaten^ande wsEEur Wege durch zwei bedeutende New-Aorker Handelshäuser, namentlich durchübte d den maßgebenden Einfluß auf Nicaragua zu erlangen. Der Krieg in Mexikoauch ^u Zentralamerika seinen Einfluß; auch hier standen Liberale und Konservative/südlich gegenüber. Unter diesen Umständen gelangte der gewandte Carrera vonfsthrer ^ einer diktatorischen Autorität. Im Gegensatz zu dem mexikanischen Partei-sich urit dem er in Herkunft und Schicksalen viele Ähnlichkeit hatte, stützte er

Kaiser . ^erikale und konservative Partei, so daß man ihn eines Einverständnisses mitehe das -?^?^an und eines Strebens nach monarchischer Gewalt beschuldigte. Aber nochblutige Trauerspiel in Queretaro zu Ende war, starb Carrera plötzlich. Einige^lvad wurde sein langjähriger Gegner und Nebenbuhler Barrios von Sän

stkgreiu,^' ^ die verlorene Präsidentenstelle wieder zu erlangen strebte, auf Befehl seineswsn Nachfolgers Duenas in seiner ehemaligen Hauptstadt erschossen.

Von» Änsel Haiti bildete seit 1820 eine Republik (Z 37) unter dem Präsidentenspulst) dessen Vertreibung 1843 sagte sich der östliche, bis 1795 spanische Teil alsHaiti "st Domingo los und behauptete seine Unabhängigkeit gegen den Nachbarstaatan nüd^P diesem nahm der Negergeneral Soulouque 1849 als Faustin I. den Kaisertitelsieben ein sehr grausames Regiment, bis er 1859 durch den Mulatten Geffrard ver-

l86z « Republik wieder hergestellt wurde. Die Republik Sän Domingo stellte sich

wieder unter spanische Herrschaft (Z 256), doch erhoben sich die Republikaner 1863

erlitj^ ^uerten die Hauptstadt und verkündeten von neuem die Republik. Die Spanierdie "un eine weitere Niederlage bei La Canela und räumten das Land, in dem aber« fortdauerten.

^flöseuv M Venezuela, Neu-Grana-a, Ecuador. Aus der schon seit 1829 (H 111) sichPeu-gz^ P^ublik Kolumbien bildeten sich 1831 drei selbständige Freistaaten Venezuela,^chgebilt??^" und Ecuador mit Verfassungen, die im allgemeinen der Nordamerikanischen^ waren. Ein gewählter Präsident stand an der Spitze der exekutiven Gewalt,st^ssxZ °ung lag in den Händen des aus Senat und Repräsentanten bestehenden Kon-

"utive^, ^uezuela war in den vierziger Jahren die Republik in Oligarchen (Konser-^Uarchtg - Föderalisten (Liberale) gespalten, durch deren Feindseligkeiten ein Zustand vonantrat, welchen die Familie Monägas zu einer Art diktatorischer Gewaltherrschaft

IS. Okt. I8SS

1844

1864

Venezuela