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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1868.

Macht zu

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184 ? brs M benutzen suchte. Zehn Jahre lang wußten Glieder dieser Familie sich in der -

erhalten, bis General Julians Castro durch die Oligarchien auf den Präsidentenstu!

1859 hoben wurde und durch einen „Nationalkonvent" die Verfassung revidieren ließ. Aber t-M ^der sich zwischen den Parteien durchzuwinden suchte, konnte keiner Genüge tun, unPräsidentenwürde ging in drei Jahren viermal in andere Hände über. Endlich ^rtadas Föderalistenhaupt Falcon die höchste Würde und brachte mit einer neu einberus ^konstituierenden Versammlung eine Verfassungsrevision zustande, welche sich aufs ^"81die der Nordamerikanischen Union anlehnte und dem Föderativsystem den Sieg verlieh,zehn Staaten, in ihrem inneren Staats- und Gerichtsleben voneinander unabhängig« bit .

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1868

Neu-

Granada

Ecuador

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die Bundesrepublik oder die „Vereinigten Staaten von Venezuela", mit einemund Kongreß zu Caracas als oberster Gesamtstaatsgewalt. Indes die Parteinngen d"nicht auf, wenn sie sich auch meist nur um Personenwechsel und Privatinteresfen drey .de» Präsident Falcon wurde durch einen Aufruhr aus dem Lande getrieben. In den ^kämpfen der siebziger und achtziger Jahre stand der General Guzman Blanco imgründ, der in unaufhörlichen Bürgerkriegen mehrmals den Präsidentenstuhl mit demvertauschte; er regierte so bis 1887. . ^

In Neu-Granada wechselten die Parteien der Klerikalen und Konservativen usRegierung, doch blieben die Verhältnisse infolge des Gleichgewichtes derselben im allgen"^ruhig. Erst 1853 kam es nach der Verkündigung einer neuen, streng föderalistische"fassung zum Bürgerkriege. 1857 löste sich die Republik in acht nur locker verbundene Sta ^auf und nahm den Namen „Granadische Konföderation" an; doch schon ^gann der Kampf von neuem. Mosquera, an der Spitze der Liberalen, behielt den ^18. Juli 1881 und gab nun eine neue Verfassung im Sinne des Föderalismus, infolge deren die Ach „M.Sept.i86i Neu-Granada sich durch einenllnionsvertrag als „Vereinigte Staaten vonKolumbikonstituierte. 1863 wurde die Verfassung wieder geändert; sie verlieh zwar der Generalregl»ziemlich ausgedehnte Befugnisse, gab aber auch durch die ungenaue Regelung des Deronisses der Generalregierung zu den einzelnen Staaten ehrgeizigen Männern genug GenS ^heit zu Unruhen. So versuchte Masquera 1867 eine militärische Diktatur zu errichte"'wurde aber besiegt und verbannt. ., h,

Auch in Ecuador, das sich unter der Präsidentschaft des Generals JuanFlores auf dem Kongreß zu Riobamb a als unabhängige Republik konstituierte, U

Revolution und Reaktion, wozu noch Kämpfe mit den Nachbarstaaten, insbesonderetraten. Flores, das Haupt der Konservativen, welche die Regicrungsgewalt zu stärkenwußte sich fünfzehn Jahre lang teils als Präsident, teils als Oberbefehlshaber der Arin der Macht zu halten, freilich in stetem Kampf gegen seine zahlreichen Gegner, unter °Vicente Rocafuerte, der Führer der Liberalen, den ersten Rang einnahm. Sch"^ ^mußte sich Flores zu einem Vertrage verstehen, der ihn mit Belassung der Generalsw>>

12 . Juni 1845 und der Bewilligung eines hohen Gehaltes zwang, das Land zu verlassen. Doch " rRocafuerte wurde zum Präsidenten gewühlt, sondern ein Farbiger, Vicente Roca.Verdruß über diese Täuschung trug wohl dazu bei, daß der alte Volksführer bald ^Lima ins Grab sank. Aber auch die Bemühungen Flores', wieder ans Regiment zuscheiterten an der Macht seiner Gegner und an der Einmischung Englands und Frankrtt8. Dez. 1850 Nach längeren Parteikümpfeu wurde dann Diego Noboa, der Kandidat der Klerikalem»^Präsidenten gewählt. Die Jesuiten wurden zurückgerufen, und die aus Neu-Granada st" ^gewordenen Konservativen fanden ein freundliches Asyl. Indes die drohende HaltungRegierung von Neu-Granada verschaffte der Gegenpartei wieder die Oberhand- Gm ^1851 Guayaquil konstituierte Junta sprach die Absetzung Noboas aus. General Jose

llrbina, das Haupt der Radikalen, trat nunmehr als Präsident an die Spitze des^naa^Der gänzliche Umschwung, der damit eintrat, flößte dem alten Parteiführer 3^'^ ,i-Hoffnung ein, mit Hilfe der erbitterten Konservativen sich wieder in die Höhe zuUnter dem Vorwand, den rechtmäßigen Präsidenten Noboa zurückzuführen, landete er ,it.M-irz i8W einem kleinen Geschwader im Hafen von Guayaquil, sah sich aber bald durch den ,seiner eigenen Mannschaft aufs neue zur Flucht gezwungen. Auf Urbina folgte GenFranzisco Nobles als Präsident; unter ihm führten Grenzstreitigkeiten zu einem ^mit Peru. Zugleich erhob sich die konservative Partei gegen Nobles und nötigteChile zu flüchten. Nach längeren Wirren wühlte dann ein Nationalkongreß den KlenJan. 1881 Professor Garcia Moreno zum Präsidenten. Flores, der sich wieder in diese Kämpfe ^gemischt hatte, wurde zum Gouverneur von Guayaquil ernannt. Moreno suchte nun "Anlegung von Straßen und Hafenorten den Handel und den gesunkenen Wohlst^ ^heben, durch Beförderung europäischer Ansiedelungen dem Staate neue Kräfte zu gew'"' ^durch Reformen in der Verwaltung die besseren Elemente des Volks zu versöhnen- Ave

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