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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863. 8
26. Nov. 18655. Dsz. 1865
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sich der Insurrektion anschlössen, sah er sich zur Flucht auf ein englisches SchiffEine Volksversammlung rief den Oberst Mariano Jgnacio Prado, den Leiter des Aufst ^zum Diktator aus. Darauf schloß die Republik mit Chile ein Bündnis und,bklarSpanien den Krieg; bald traten auch Ecuador und Bolivia dem Bunde bei. ^Admiral Nunez mit der spanischen Flotille das chilenisch-peruanische Geschwader inAncndbai angegriffen und dann die wehrlose Handelsstadt Valparaiso durch eintägiges Bombardement geschädigt hatte, suchte er Callas, die Hafenstadt von LM«,seine Gewalt zu bringen, mußte aber nach einer vierstündigen Beschießung sein ^ord ^aufgeben. Selbst verwundet zog er mit seinen stark beschädigten Schiffen ab und hob ° ,
1866 die Blockade der peruanisch-chilenischen Küste tatsächlich auf. Prado aber wurde zuw ^ ^186? für die glorreiche Verteidigung mit großer Mehrheit zum Präsidenten der Republik 8^"nachdem bereits vorher in Peru und Bolivia die Ausweisung aller Spanier erfolgt ^Die nächsten Jahre brachten schwere Zeiten über Peru- Nicht genug, daß infolge ^Lebens die blühendsten Hafenorte an der ganzen Westküste zerstört wurden, auch pou. ^Unruhen schlugen tiefe Wunden. Prado wurde durch einen Aufruhr gestürzt; an seinetrat Balta, der mehrere Eisenbahnlinien anlegte und den Hafen von Callas erlvel ,Er wurde 1872 in einem Militüraufstande ermordet und Pardo als erster Nichtnn ^zum Präsidenten gewühlt. Während seiner Amtszeit wurde die öffentliche Ruhe nicht g^> ^und das Gemeinwesen durch mancherlei Reformen verbessert. Desto größeren Stürmen gE ^Republik unter Pardos Nachfolger, dem von neuem gewählten Prado, entgegen, als Peru, ^und Bolivia in einen heftigen Krieg um den Besitz der Landschaft Atacama gerieten,wegen ihres Reichtums an Guano, Salpeter und Silber von den drei Staaten begehrt w ^Peru verbündete sich mit Bolivia, aber Chile verfocht mit großer Energie sein Rechtstreitige Küstenlandschaft. Die Republiken maßen in einem heftigen See- und Landkrieg- ^sogenannten „Salpeterkrieg", ihre Kräfte. Indessen neigte sich der Sieg mehr undauf die Seite der tatkräftigen Chilenen; nach verschiedenen Erfolgen im Felde konntsogar in die peruanische Hauptstadt Lima einziehen und den im Juli 1881 gewähltensidenten Caldera n gefangen nehmen. Unter Vermittlung der Unionsregierung fanden z,dann lange Ausgleichsverhandlungcn statt, welche aber erst 1883 zum förmlichen Feieschluß und zur Abtretung eines großen Teils des streitigen Gebiets an Chile führten- ^Nachdem Bolivia durch Bolivar eine republikanische Repräsentativverfassunö .halten hatte (H 111), traten dieselben Erscheinungen wie in den übrigen RepublikenParteikämpse zwischen Konservativen und Liberalen, Ausstünde und Bürgerkriege, VersahstVeränderungen im Sinne der siegenden Partei und ihrer Führer. Schon in der Reistnacht auf 1829 wurde General Blanco, der 1828 zum Präsidenten gewählt worden war, ^einem Aufstand ermordet. Erst als der Großmarschall Santa-Cruz den Präsidenten! ^einnahm und durch ein neues Gesetzbuch eine Ausgleichung der Parteigegensätze bew ^kamen bessere Jahre. In dem von inneren Kämpfen zerrissenen Peru trat er als Frü ekstifter auf und brachte zwischen beiden verwandten Staaten eine Union zustande, woN" ^ ^als Protektor an der Spitze der Zentralgewalt stehen sollte. Damit war aber die Saneuen Bürgerkriegen ausgestreut. Sowohl in Peru als in Bolivia fand die Konföd^heftige Gegner. Dort erhob General Gamarra die Fahne der Empörung gegen ^5/heitektor und brachte ihm, von den eifersüchtigen Chilenen unterstützt, in der el-
iHnngay eine Niederlage bei, und in Bolivia fand General Velasco so viele Anho ^daß es^Santa-Cruz für geraten hielt, die Republik zu verlassen. In Bolivia dauert ^Parteistürme fort; erst als die Peruaner unter Gamarra sich die Verwirrung des ^staates zunutze machten, um die reiche Landschaft La-Paz am Titicaca-See an sich ZN rvereinigten sich die Bolivier und wählten den General Balliviau zum Präsidenten- ^b,einer siegreichen Schlacht auf der Pampa von Jngavi unweit Viacha, worin Gamarra ^erzwäng Ballivian den Frieden und die Herstellung des früheren Zustandes. Aber nn ^Gefahr verschwand auch die Eintracht wieder; neue Ausstünde verwirrten den Staat,
31. März 1858 endlich vr. Linares, der in mehreren Aufständen eine Rolle gespielt hatte, zürn Dt ^
Fsbr. 186828. Juli 1868
1876
April I87S
187S-I881
Jan. 1881
2V. Olt. 1883Bolivia
1829
1836
1839
18. Nov. 18417. Jan. 1842
1860
15. Jan. 1861Okt. 1861
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auswarf und durch strenge Maßregeln die Ordnung aufrecht zu erhalten suchte, docher bald beseitigt. General Cordova trat an seine Stelle, aber schon nach kurze ^wurde er von Jose Maria de Acha gestürzt. Die Grausamkeit, mit der durch druPlacido Hanez eine Verschwörung in La-Paz unterdrückt wurde, und dieAchas sicherten einige Zeit seine Herrschaft. Er verwandte diese Ruhe zur wirtschal ^Hebung des Landes; er schloß Handelsverträge mit mehreren Staaten und wutz fpKüstenstrich Mexillones am Stillen Ozean mit den ergiebigen Guanolagern, den k-dAnspruch nahm, bei Bolivia zu erhalten- In dem Kriege zwischen Spanien und Psk 'Acha zu dem Nachbarstaat, obwohl er auf dem Kongreß zu Lima von allen Beschlust