Sechstes Kapitel: Die außereuropäischen Staaten.
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trotz s europäischen Mächten als eine Herausforderung erscheinen könnten. Aber
A E^gen Verwaltung konnte Acha den Geist der Anarchie nicht lange unterdrücken,doin "^aud unter Melgarejo war erfolgreich: Acha wurde geschlagen, der Gegner fast 28. Dez. 1864^"ud als Präsident anerkannt. Obwohl er verschiedene Versuche, ihn zu stürzen,trieb» ^ seit 1869 eine wirkliche Diktatur ausübte, wurde er doch von Morales ver- 20. Zu» 1871brist»" wurde 1872 ermordet. Fortwährende Aufstände und Parteikümpse ehr- 27. Ott. 1872
tonrw "^"rldenführer haben den Staat bis zum Ende des Jahrhunderts nicht zur Ruhemen lassen.
. Ehile^dublikl
Chile
an
1883
1837—183S
1846
hatte sich einer stetigeren politischen Ordnung zu erfreuen, als die übrigenen Südamerikas; es war reich an den mannigfaltigsten Naturprodukten, insbesondereMeister, und seine Bevölkerung ist vorwiegend europäischer Abkunft; die Bewohner ge-Änü a ^utes und die Ureinwohner, die Indianer und Araukaner, konnten keinen großenkub!das politische Leben ausüben. Freilich blieb auch Chile von bürgerlichen Un-1828^ verschont. Die Staatsverfassung wurde von dem Präsidenten Prieto zuerstbann zum Zweitenmale nach fünf Jahren so umgestaltet, daß die öffentliche Gewaltder aus Präsident, Ministerium und Staatsrat gebildeten Regierung und dem ausliche Abgeordnetenhause bestehenden Kongreß verteilt wurde. Prieto traf manche nütz-aus , Achtungen und suchte besonders den Handel zu fördern. Aber neue Unruhen brachen^ber bolivianische Präsident Santa-Cruz (siehe oben), nachdem er auch in Peru diedie ^daatsgewalt in seine Hände gebracht hatte, Chile mit den Waffen zum Eintritt in^ruanisch-bolivianische Konföderation zwingen wollte: der zweijährige Krieg endigtebm»^^annung des Generals Santa-Cruz. Dieser Erfolg erhöhte das Nationalgefühl^Pari' s° daß die Republik in den vierziger Jahren eine geachtete Stellung einnahm,
ihni r" kannte Chile als unabhängigen Freistaat an und schloß einen Handelsvertrag mit April 1844Sieru ' Frankreich und Belgien traten mit ihm in Verbindung; dazu suchte die Re-Slb- Chiles durch Verträge mit Peru und Neu-Granada dem Handel und Verkehr neueAintz ^ äv schaffen. Der Präsident Bulnes, der nach Ablauf seiner ersten fünfjährigen 1841ivalti?^ öum zweitenmal gewählt wurde, förderte durch seine zehnjährige konservative Ver-a,^ ^"3 wesentlich die Wohlfahrt des Staats, und sein Nachfolger Manuel Montt schrittbald . lben Bahn fort. Zwischen Copiapö und Caldera wurde eine Eisenbahn geführt, derkop^bwc zweite, von Santiago nach Valparaiso folgte; ein neues Zivilgesetzbuch, eine Dis-^irä> ^d Depositenbank in Valparaiso, Umwandlung der Zehnten in eine Grundsteuer fürdst A Schule, Handelsgerichte und Gemeindeordnungen erweckten Vertrauen und mehrten^ertr Wanderungen aus Europa. Mit Großbritannien wurde ein Handels- und Schiffahrts-»>al Schlossen. Auch Montt wurde nach Verlauf seines ersten Amtslustrums zum zweiten-^ener 1 den Präsidentenstuhl erhoben, und seine Regierung war stark genug, einen vondie Leal geleiteten Aufstand siegreich niederzuwerfen. Da nach der Verfassung
^at 1 ; > Amtsgewalt nur zweimal nacheinander in dieselben Hände gelegt werden darf, soEEdenti» Atzung Jgst Joaquin Perez an die Spitze der Regierung. Seine Prü-
weniger friedlich. Die Araukanen, altindianische Stämme im Süden derUnj, teils seßhafte Bauern, teils schweifende Jäger, entzogen sich der chilenischen Hoheitaus A - ^ "ne Zeit lang unter der Leitung eines französischen Abenteurers, de TonnensZufüh/"3ueux, einen Bandenkrieg, bis es den Chilenen gelang, den „König" gefangen weg-gesehx Daß Chile in den spanisch-peruanischen Krieg gezogen wurde, haben wir schon^sta ' Der Präsident Perez benutzte die nationale Aufregung, um die Küste in Verteidigungs-w aemE' und die Kriegsmarine zu verstärken; doch konnte weder diese Rüstung noch^üstenl 1 ^ dolitik, welche Regierung und Kongreß einhielten, die von Spanien verhängtedie ^ v??kbe verhindern. Da der Handelsverkehr dadurch sehr gehemmt wurde, so suchtelivterk, und französische Regierung einen Ausgleich herbeizuführen. Aber ehe diegeschlaa zum Ziele geführt werden konnten, wurde der spanische Admiral Pareja
sein Als nun Peru sich gegen Spanien erklärte, erschoß sich Admiral Pareja, und
Unj, Ego Mendez Nunez konnte sich nur durch die grausame Beschießung von Valparaiso^ufstnäm ^"chen. Später wurde unter Vermittlung der Regierung von Washington einlehren geschlossen und für Valparaiso ein Schadenersatz festgesetzt. Nach einigen
Eunere ein Friede zustande; und nun konnte unter liberalen Präsidenten die
war dix " . icklung Chiles einen stetigen, ungehinderten Fortgang nehmen; schon Ende 1866Der Z Tätige Eisenbahn von Sän Fernando nach Curico dem Verkehr übergeben worden,endete mit dem vollen Siege der Chilenen lsiehe oben)
1846
1851
I851-I85S
1861
1865
186S
Die La Plata-Staaten. Die Hoffnung, daß der 1816 (H 111) gebildete Staaten-den Namen „Vereinigte Staaten von Rio de la Plata" führte, späterstche Republik genannt wurde, das ganze spanische Vizekönigreich umfassen Würde,
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